Alle Artikel von Schumann

„Open Education schafft Mehrwert vor allem da, wo digitale Medien das Lernen überhaupt erst ermöglichen“

Voraussetzung dafür ist ein durchlässiges und flexibles Bildungssystem

FRAGEN AN Professor Olaf Zawacki-Richter von der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. Der habilitierte Erziehungswissenschaftler gründete am dortigen Institut für Erziehungswissenschaft 2018 das Center for Open Education Research (COER), das sich mit Open Education, Bildungstechnologie, lebenslangem Lernen und internationalen Bildungsfragen auseinandersetzt. Das Ziel des COER: international führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenbringen, um kollaborativ und interdisziplinär Forschungsaktivitäten und Stipendien im Bereich der Bildungsforschung voranzubringen. Wir wollten von ihm wissen, was Open Education bedeutet und womit man sich beschäftigt, wenn man Open Education Research betreibt. Weiterlesen

Alles, was Eltern zur Bildung wissen müssen.

Der 40sec.Film erklärt die Informationsangebote des Deutschen Bildungsservers für Eltern. Von A wie Ausbildung bis Z wie Zweiter Bildungsweg. Und hier geht’s direkt zu den Infos:

Für einen problemlosen Download haben wir den Film auch direkt auf den Server des Deutschen Bildungsservers gelegt.

Soziale Herkunft und Bildungswege in den biografischen Interviews des Archivs „Deutsches Gedächtnis“

Forschungsdatenzentren stellen sich vor (6): Das Archiv „Deutsches Gedächtnis“

Interviews, Autobiographien, Familienchroniken, Tagebücher und Briefsammlungen – das Archiv „Deutsches Gedächtnis“ sammelt Erinnerungszeugnisse unterschiedlicher Menschen, die einen Bezug zu gesellschaftspolitischen Ereignissen in Deutschland haben. Grundstock des Archivs am Institut für Geschichte und Biografie der Fernuniversität in Hagen bilden Interviews aus den frühen 1980er Jahren, die im Rahmen von zeitgeschichtlichen Forschungsprojekten des Instituts und seiner Vorläuferprojekte geführt wurden. Über die institutseigene Forschung hinaus sammelt das Archiv biographische Interviews aus Forschungen Dritter, die ihre Sammlungen dem Archiv zur weiteren wissenschaftlichen Nutzung überlassen haben. Wir sprechen mit der Leiterin des Archivs „Deutsches Gedächtnis“, Dr. Almut Leh, über den Bestand, seine Bedeutung für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung und die Potenziale, die vor allem das audiovisuelle Material des Archivs in Zeiten fortschreitender Digitalisierung in sich birgt. Weiterlesen

Komm ins Fachportal Pädagogik – Animationsfilm für Studierende

Der einminütige Film zeigt Studierenden der Bildungswissenschaften, also Pädagogik, Erziehungswissenschaft und Psychologie, die Recherchemöglichkeiten im Fachportal Pädagogik und erklärt kurz die verschiedenen Angebote und Serviceleistungen.
Der Film kann gerne für  Einführungen zum wissenschaftlichen Arbeiten oder in Seminaren zur Literaturrecherche oder andere Veranstaltungen genutzt werden.

Für einen problemlosen Download haben wir ihn auch direkt auf den Server des Fachportals Pädagogik gelegt.

„Ratsuchende sind Experten ihrer Situation – auch und gerade, wenn sie aus anderen Ländern kommen“

Bildungsberatung (5): Beratung mit und für Migranten und Migrantinnen

Was macht man, wenn man neu in Deutschland ist und versucht, sich hier ein neues Leben aufzubauen? Woher bekommt man Informationen und Orientierung? Zum Beispiel zu Deutschkursen? Oder zu grundsätzlichen Möglichkeiten, wieder in seinen Beruf einzusteigen oder einen zu erlernen? Wie macht man das, wenn man auch noch Geld verdienen muss? Und was macht man mit seinen Kindern? Für solche Fragen haben ratsuchende Migrantinnen in Frankfurt am Main eine erste Anlaufstelle – beramí. Der Frankfurter Verein begleitet seit 1990 Migrantinnen und Migranten bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive und bietet dabei ein ziemlich vielfältiges Spektrum an Unterstützung. Unter anderem die Offene Beratung, die Berufswegeplanung, die Anerkennungsberatung und die Qualifizierungsberatung. Dafür greift der Verein auf ein großes Netzwerk und alles in allem 43 Mitarbeiterinnen zurück, die übrigens insgesamt 18 Sprachen sprechen. Weiterlesen

Metadaten und ihre Bedeutung für den Verbund Forschungsdaten Bildung

Open Data in der Bildungsforschung (6)

DAS WORT HAT Dr. Dirk Weisbrod, wissenschaftlicher Mitarbeiter des DIPF, der beim Verbund Forschungsdaten Bildung unter anderem für die Weiterentwicklung des Metadatensets zuständig ist. Er erklärt, was Metadaten genau sind, welche Bedeutung sie für die Erfassung und Dokumentation von Forschungsdaten haben und warum sie gerade für die Bildungsforschung so wichtig sind. Weiterlesen

„In Zeiten digitaler Transformation müssen sich Beschäftigte stärker als Subjekte des Wandels begreifen können“

Konzepte der Anpassungsqualifizierung allein reichen in der betrieblichen Weiterbildung nicht mehr aus

Was bewegt die Gewerkschaften (8)

INTERVIEW mit Welf Schröter, der 1991 das Forum Soziale Technikgestaltung beim Deutschen Gewerkschaftsbund, Bezirk Baden-Württemberg gegründet hat. Das offene und ehrenamtliche Netzwerk aus über 4200 Frauen und Männern begleitet und unterstützt seit mehr als 25 Jahren die Handelnden in den Arbeitswelten der Industrie, der Dienstleistungen, der Betriebe, des Handwerks und der Kommunen. Aktuelles Hauptthema des Netzwerks ist die Gestaltung digital-virtueller Arbeitsumgebungen und die Humanisierung der Arbeitswelt. Mit Welf Schröter sprachen wir darüber, wie Gewerkschaften mit der Digitalisierung der Arbeitswelten umgehen, welche Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind und welche Möglichkeiten Betriebsräte und Beschäftigte haben, Arbeitswelt und Arbeitsprozesse so mitzugestalten, dass sie auch angesichts der neuen technologischen Anwendungen human bleiben. Weiterlesen

„Open Science ist im Grunde gute wissenschaftliche Praxis in einem digital vernetzten Zeitalter“

Gute Forschung sollte zugänglich, nachvollziehbar und transparent sein

INTERVIEW mit dem Koordinator des Leibniz-Forschungsverbunds Science 2.0 Dr. Guido Scherp vom Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft. Er findet, dass man auf Open Science unterschiedliche Sichtweisen haben kann, zum Beispiel eine pragmatische aus Sicht des Forschenden, die mehr Effizienz in die Wissenschaft bringt, weil sie Ergebnisse, Daten und Methoden leichter auffindbar und nachnutzbar macht – oder eine strukturelle mit Blick auf das  Wissenschaftssystem, in der er es darum geht, Schieflagen wie ein fehlgeleitetes Publikationssystem oder das Reproduzierbarkeitsproblem zu beheben. Wir sprachen mit ihm über den Unterschied zwischen Open Science und Science 2.0, die Notwendigkeit von offener Wissenschaft, und wie man Forscherinnen und Forscher dazu bringt, die damit einhergehenden Arbeitsprozesse zu beherzigen.

 

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„Viele Jugendliche sind heute tendenziell überfordert, sich für einen Berufsweg zu entscheiden.“

Bildungsberatung (4): Ein Blick in die Beratung zur Berufsorientierung und -ausbildung

Den Weg von der Schule in eine Ausbildung oder ein Studium und damit letztlich ins Berufsleben zu finden, ist nicht immer leicht. In Hamburg unterstützen die Jugendberufsagenturen junge Menschen dabei, ihren Weg zu finden. Gegründet wurden sie, um die für Jugendliche undurchdringliche und verwirrende Anzahl von Zuständigkeiten und Anlaufstellen zu ordnen und die vorhandenen Angebote und die Beratung „unter einem Dach“ besser zu verzahnen. Seit 2010 arbeiten nun Arbeitsagentur, Jobcenter, Jugendämter und Schulen in den „Jugendberufsagenturen“ zusammen und helfen Jugendlichen bei der Gestaltung ihres Lebenswegs und der Wahl ihres künftigen Berufs. Wir wollten wissen, wie das genau funktioniert. Weiterlesen

„Arbeit ist mehr als ein Finger, der auf eine Taste drückt“

Über die Bedeutung des menschlichen Arbeitsvermögens in digitalisierten Arbeitsprozessen

Was bewegt die Berufliche Weiterbildung (7)

Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten, welches Wissen und welche Einstellung benötigen Arbeitnehmer, um dem Wandel der Arbeit angemessen begegnen zu können? Wie kann berufliche Weiterbildung Beschäftigte dabei unterstützen mit Digitalisierungsprozessen am Arbeitsplatz umzugehen? Im Projekt Kompetenzverschiebungen und Kompetenzentwicklung im Digitalisierungsprozess fragt das Team von der Universität Hamburg und der PH Zürich nach dem Zusammenhang zwischen Digitalisierung, Wandel der Arbeit, Kompetenzen der Beschäftigten und Weiterbildung. Wir sprechen mit Dr. Susanne Umbach von der Universität Hamburg über neue Lern- und Arbeitsarrangements, die Vorteile von personalorientierter Weiterbildung und darüber  wie Organisationsentwicklung und Weiterbildung zusammenhängen.

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