Creative Commons Lernressourcen auf Edutags

14.06.2012 Blees Abgelegt in Lehrerkooperation, Open Educational Resources, Podcast, Social Media, Unterrichtsmaterial, Urheberrecht, Web 2.0 | 1 Kommentar » |

Edutags, der Social Bookmarking Dienst für Lehrkräfte, bietet jetzt in Form des Tags “Creative Commons” einen gesonderten Bereich für Lernressourcen mit der Creative Commons Lizenz an. In diesem Bereich sind derzeit über 100 Ressourcen als Bookmarks zu finden. Der Bestand an CC-Ressourcen soll in nächster Zeit systematisch erweitert werden. Die neuen CC-Ressourcen können – wie auch alle anderen Tags in Edutags – bequem per RSS-Feed abonniert werden.
Zur Veranschaulichung hier als Cloud “CC-Lernressourcen” die wichtigsten Tags, die nach Auswahl von “Creative Commons” weiter recherchiert werden können:

Für Interessierte gibt es im Folgenden noch einige Hintergrundinformationen zu diesem Angebot.
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Open Educational Resources (OER) für Schulen in Deutschland

27.04.2012 Hirschmann Abgelegt in Bildung, Internet, Lehrerkooperation, Mediennutzung, Open Educational Resources, Schule, Unterrichtsmaterial, Urheberrecht, Verlage, Web 2.0 | Kommentieren » |

Die Diskussion um den Einsatz einer von Schulverlagen entwickelten Software, mit der Schulcomputer nach Raubkopien von verlagseigenen Werken durchsucht werden können, die unter dem Begriff “Schultrojaner” bekannt wurde, hat auch die Diskussion über den Bedarf nach freien und über das Internet erreichbaren Bildungsmaterialien für Schulen zusätzlich angeregt.
U.a. haben die Autoren Jöran Muuß-Merholz, Mirjam Bretschneider und Felix Schaumburg sich die Situation rund um das Thema OER an Schulen genauer angeschaut und eine Bestandsaufnahme gemacht. Das jetzt im April veröffentliche “Whitepaper Open Educational Resources (OER) für Schulen in Deutschland” ist im Auftrag des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory entstanden, wird von Felix Schaumburg im Blog “EduShift” vorgestellt und steht dort auch zum Download zur Verfügung. In dem Papier wurde versucht, wesentliche Akteure in diesem Feld zu erfassen, die besondere Urheberechtssituation an Schulen zu beleuchten und mögliche weitere Entwicklungen für freie Bildungsmaterialien (Open Educational Resources – OER) aufzuzeigen.
Im Verlauf der Blogdiskussion wird auch noch einmal deutlich, wie solche Entwicklungen auf Social- Tagging-Plattformen unterstützt werden können, z.B. durch besondere Kennzeichnung und direkte Recherchierbarkeit von Materialien, bei denen die lizenzrechtliche Lage bereits geklärt ist.
Zu dieser Diskussion sei auch noch mal auf den bildungsserverBLOG-Beitrag “Schultrojaner, freie Bildungsmedien und edutags” hingewiesen.

Alle genannten Internetquellen auf eine Blick:
Whitepaper zu OER
Diskussion auf EduShift
Beitrag im bildungsserverBLOG zu Schultrojaner, freie Bildungsmedien und edutags

 

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Didacta 2012 in Hannover: Vorträge zu den Projekten edutags und bildungsserverWIKI Klimawandel des Deutschen Bildungsservers

08.02.2012 Hirschmann Abgelegt in Bildung, Bildungsmesse, Bildungsportal, Lehrerkooperation, Mediennutzung, Open Educational Resources, Schule, Unterrichtsmaterial, Web 2.0 | Kommentieren » |

Auf der diesjährigen Didacta in Hannover haben alle Interessierten Gelegenheit sich einen Teil der Web-2.0-Angebote des Deutschen Bildungsservers vorführen zu lassen, mit den zuständigen Kollegen zu sprechen, Fragen zu klären und Ideen zu diskutieren.

An zwei Tagen wird es auf der Messe in Halle 14, Stand K 47 Präsentationen vom Deutschen Bildungsserver  zu den Projekten edutags und zum bildungsserverWIKI Klimawandel geben.

14. Februar 2012, 11:00-12:00 Uhr, Halle 14 K 47

Edutags: mit Web 2.0-Tool kooperativ Materialien für den Unterricht sammeln, organisieren und teilen
Richard Heinen, Duisburg Learning Lab
, Universität Duisburg-Essen
Ingo Blees
, Deutscher Bildungsserver

Abstract
Edutags ist ein Web 2.0-Werkzeug, ein so genannter Social Bookmarking-Dienst, entwickelt in einem gemeinsamen Projekt von Deutschem Bildungsserver und Duisburg Learning Lab der Universität Duisburg-Essen.
Edutags ist ein Werkzeug, das es Lehrkräften erlaubt

  • Lesezeichen zu guten Internetmaterialien online zu sammeln und organisieren,
  • diese mit Gruppen anderer Nutzer/innen zu teilen und/oder
  • der Gesamtheit der Nutzer/innen zur Verfügung zu stellen.

Die Sortierung und Wiederauffindbarkeit der Ressourcen erfolgt über Tags, also den Inhalt beschreibende Stichworte, die die Nutzer selbst vergeben. Hierdurch entsteht eine dem Wissen und den Interessen der Nutzer folgende fachliche Ordnung, eine so genannte Folksonomy.

In der Präsentation werden Konzeption und technische Umsetzung des Systems edutags vorgestellt sowie Einsatz- und Erprobungsszenarien erläutert. Anschließend gibt es Gelegenheit zur Diskussion und zum Ausprobieren des Web 2.0-Tools

15. Februar 2012, 14:00-15:00 Uhr, Halle 14 Stand K 47

Lernen mit Wiki und Semantic Web: den „Klimawandel“ von der Wissenschaft in den Unterricht bringen
Dr. Dieter Kasang, Hamburger Bildungsserver, Behörde für Bildung und Sport
Ingo Blees, Deutscher Bildungsserver

Abstract
Das Wiki zum Thema „Klimawandel“ ist seit 2008 ein Kooperationsprojekt des Deutschen Bildungsservers, des Climate Service Center und des Hamburger Bildungsservers. Mit dem Wiki wird das Ziel verfolgt, wissenschaftliche Informationen so aufzubereiten, dass Schülerinnen  und Schüler sich Basiswissen zu verschiedenen Themen des Klimawandels selbständig erarbeiten können. Erfolgreich eingesetzt wird es z.B. in dem von der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichneten  „Schulprojekt Klimawandel“ für das forschende Lernen.

Seit 2011 wird das Wiki Klimawandel weiter entwickelt in Richtung des so genannten Semantic Web. Die Inhalte des Wiki werden dadurch so aufbereitet, dass es sehr viel einfacher wird, Materialien zu bestimmten Themenbereichen zusammenzustellen oder größere thematische Zusammenhänge darzustellen bzw. nachzuvollziehen.

Die Präsentation gibt einen Überblick über den inhaltlichen Aufbau des Wiki Klimawandel und zeigt Möglichkeiten, das semantische Wissensnetz praktisch zu nutzen.

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Schultrojaner, freie Bildungsmedien und edutags

10.11.2011 Blees Abgelegt in Bildungsportal, KMK, Lehrerkooperation, Mediennutzung, Open Educational Resources, Schule, Unterrichtsmaterial, Verlage, Web 2.0 | Kommentieren » |

Es gab eine Vielzahl von Reaktionen auf den vor kurzem öffentlich bekannt gewordenen „Schultrojaner“ (aka Plagiatssoftware), der Bestandteil des „Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach § 53 Urheberrechtsgesetz” ist, welcher im Dezember 2010 zwischen den Bundesländern, den Schulbuchverlagen und Verwertungsgesellschaften vereinbart wurde. Dem Protest von Lehrerverbänden folgte jetzt auch eine Stellungnahme von Bundesjustizministerin Leutheuser-Schnarrenberger, in der es heißt: “Es ist inakzeptabel, dass die Schulgemeinschaft unter Generalverdacht gestellt wird und dass der Dienstherr mittelbar, wenn die Software eingesetzt wird, seine Beamten und Angestellten überwacht”. Im selben Artikel wird berichtet, dass KMK-Generalsekretär Udo Michallik sich persönlich an die Ministerin wenden werde, um ihr Sinn und Zweck des Programms zu erklären (Quelle: Spiegel Online).

Als weitere Wirkung dieser Debatte besonders interessant ist ein grundlegenderes Nachdenken von netzaffinen und engagierten Lehrerinnen und Lehrern über die Versorgung mit aktuellem und gemeinfreiem Unterrichtsmaterial, angestoßen durch den Blogbeitrag des Lehrers herrlarbig.de. Es geht hierbei um neue Möglichkeiten und Wege zur Erstellung, Sammlung und Auffindbarkeit von so genannten offenen Bildungsmaterialien (=Open Educational Resources), wie sie die Kapstädter Erklärung zu Open Educational Resources (=OER) vorsieht (s. hierzu auch den Beitrag in Telepolis).

Herr Larbig schließt an die von Martin Kurz benannten Zielvorstellungen zu „freien Inhalten im Bildungswesen“ an, die leicht auffindbar, strukturiert, inhaltlich geprüft, als frei gekennzeichnet und von hoher didaktischer Qualität sein sollten. Den Diskussionsvorschlag, den Herr Larbig zur Realisierung dieser Vorstellungen formuliert, unterteilt er in nahe, mittelfristige und langfristige Ziele, die in einem öffentlich zugänglichen Diskurs unter http://type.riecken.co/p/OER-Dikussion weiter ausgeführt und zu ersten Projektaktivitäten konkretisiert werden. Eine parallele Auseinandersetzung mit dem Thema „Open Educational Resources“ gibt es auch unter dem Twitter-Hashtag #OER, zu erreichen unter https://twitter.com/#!/search?q=%23OER .

Der zentrale Aspekt des Diskussionsvorschlags von Herrn Larbig ist die „Frage der Vernetzung bereits vorhandener und neu entstehender Angebote für freie, unterrichtsbezogene Bildungsmedien.“ Heruntergebrochen auf die mittelfristigen Ziele des Vorschlags soll erreicht werden, dass vorhandene Materialpools und Einzelmaterialien auf eine Art vernetzt werden, die effiziente Suchstrategien erlaubt, aber zugleich auch anregende Zufallsfunde ermöglicht. Wenn auch nicht mit dezidierter Ausrichtung auf OER bieten die Sammlungen von Unterrichtsmaterialien des Deutschen Bildungsservers und vor allem auch der gemeinsame Materialpool mit den Landesbildungsservern Elixier (s. auch Projektbeschreibung Elixier) bereits eine sehr umfangreiche Auswahl von Online-Ressourcen für den Unterricht. Die Idee von Vernetzung, Aggregation und inhaltlicher Erschließung von dezentral gehaltenem Online-Material durch (fachliche) Online-Communities verfolgen der Deutsche Bildungsserver und das Duisburg Learning Lab mit dem Projekt edutags. Ein spezieller Bereich mit dem Tag „OER“ oder auch eine eigene Arbeitsgruppe, die sich diesem Thema widmet, wäre im Rahmen von edutags ohne weiteres realisierbar. Wer sich für edutags interessiert, sei auf die zahlreichen Screencasts und den aktuell veröffentlichten Workshop verwiesen.

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edutags einfach gemeinsam nutzen

11.10.2011 Blees Abgelegt in E-Learning, Lehrerkooperation, Podcast, Unterrichtsmaterial, Vidcast, Web 2.0 | Kommentieren » |

Social-Bookmarking-Dienst des Deutschen Bildungsservers mit neuen Community-Funktionen

Mehrere neue Funktionen des Social-Bookmarking-Dienstes edutags unterstützen jetzt das Bilden von Communitys. „Empfohlene Benutzer“ schlägt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Beispiel andere edutags-Nutzerinnen und -Nutzer als Kontakt vor. Mit edutags, das sich speziell an Lehrkräfte richtet, lassen sich Lesezeichen online sammeln, mit Schlagworten (Tags) sortieren und organisieren sowie mit Kolleginnen und Kollegen teilen. Die Funktion „Empfohlene Benutzer“ orientiert sich an der eigenen Lesezeichensammlung und sucht nach Zusammenstellungen, die eine enge thematische Verwandtschaft aufweisen. Der Social-Bookmarking-Dienst edutags ist ein Angebot des Deutschen Bildungsservers, das gemeinsam mit dem Duisburg Learning Lab der Universität Duisburg-Essen entwickelt wurde.

Communitys werden durch weitere Funktionen von edutags unterstützt. So können beispielsweise Arbeitsgruppen und Freundesnetzwerke aufgebaut werden. Den aktuellen Stand der Lesezeichen-Aktivitäten der Arbeitsgruppen und Freunde haben die Teilnehmerinnen und -Teilnehmer immer über einen Neuigkeiten-Dienst in ihrem Nutzerkonto im Blick. Auch neue Ressourcen zu bestimmten Themen wie zum Beispiel „Atomphysik im Unterricht“ lassen sich per RSS-Feed gezielt abonnieren. Über die App-Anwendung des Deutschen Bildungsservers für mobile Endgeräte mit dem Betriebssystem Android kann man sich auch zwischendurch über neue Ressourcen in edutags informieren. Alle grundlegenden Arbeitsweisen in edutags werden in kurzen Video-Tutorials erläutert. Der folgende Screencast zeigt, wie in edutags Gruppen administriert werden können.

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edutags: Neues von Freunden und Arbeitsgruppen

07.07.2011 Blees Abgelegt in Lehrerkooperation, Unterrichtsmaterial, Web 2.0 | Kommentieren » |

Screen Freunde-BoxEdutags bietet einen neuen Service: In der rechten Spalte sehen Sie ab sofort, welche neuen Lesezeichen von Ihren Freunden angelegt oder in Ihren Gruppen eingearbeitet wurden.
Freunde? Der Begriff wird im Web 2.0 vielleicht etwas inflationär verwendet. Auf Edutags finden Sie in ihrem Nutzerprofil die Möglichkeit, Freundschaftsanfragen zu stellen. Wenn Sie also einen Nutzer entdecken, dessen Lesezeichensammlung für Sie spannend ist, können Sie sich mit einer Freundschaftsanfrage mit ihm verbinden. Dann werden Sie über die Ansicht „Neues von meinen Freunden“ immer über neue Lesezeichen in seiner Sammlung informiert.
Screen Gruppen-Box

Die Übersicht „Neues aus meinen Gruppen“ fasst die neuen Lesezeichen aus all Ihren Gruppen zusammen. Arbeitsgruppen können von allen Nutzern, die bei edutags angemeldet sind, selbstständig angelegt und verwaltet werden. So kann die Kooperation in verschiedenen fachlichen oder institutionellen Kontexten flexibel und übersichtlich organisiert werden. Mit “Neues aus meinen Gruppen” werden alle Gruppenmitglieder laufend über die aktuellen Aktivitäten ihrer Arbeitsgruppen informiert.
Screen Tutorial-BoxDen Einstieg in die aktive Nutzung von edutags erleichtern eine Reihe von Videotutorials, so genannten Screencasts, zu Themen wie Anmelden, Lesezeichen anlegen (Bookmarking) und mit eigenen Begriffen sortieren (Tagging). Viel Spaß beim Ausprobieren und bei der Zusammenarbeit mit edutags.

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