Kategorie: Digitale Bildung

Audio-Linkempfehlungen zu digitaler Unterrichtsgestaltung

Seit Wochen lernen und arbeiten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zu Hause. Das bedeutet für viele einen Sprung ins kalte Wasser und ein Erproben von Onlinelernen und Lehren. Auch wenn seit Ende April manche Kinder und Jugendlichen ihre Schulen wieder besuchen dürfen, bleibt Homeschooling für alle anderen weiterhin Alltag. Carolin Anda hat praxisnahe Internetseiten aus dem Deutschen Bildungsserver herausgesucht, die Lehrenden Tipps und Anregungen für die Vorbereitung und die Durchführung digitaler Unterrichtseinheiten bieten. Weiterlesen

Audio-Linkempfehlungen zu kreativen Schreibideen mit digitalen Medien

Ein Hoch auf das Lesen heißt es am 23. April, dem Welttag des Buches! Büchereien und Bibliotheken hatten eine Weile geschlossen und öffnen nun nach und nach wieder ihre Türen. Wer sich noch nicht mit neuem Lesestoff versorgen kann, muss in der Zwischenzeit aber nicht auf spannende Geschichten und Abenteuer verzichten – denn man kann sie einfach selbst schreiben! Und das nicht auf Papier, sondern mit Apps und Programmen, die neue Textformen wie Chat-Geschichten oder interaktive Bücher ermöglichen.

Sigrid Fahrer hat sich im Deutschen Bildungsserver nach Tipps zum Lesen und Schreiben mit digitalen Medien umgeschaut. Die vorgestellten Ideen eignen sich für die schulische und außerschulische Projektarbeit und können auch in Familien für lustige Nachmittage sorgen.

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[didacta-Spezial #1] Von der Forschung ins Klassenzimmer

Am 26.03. findet im Rahmen der didacta 2020 die Konferenz “Digitalisierung und Bildung – Praxis trifft Wissenschaft”, die das DIPF – Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation gemeinsam mit der didacta ausrichtet. In einer eigenen Reihe unseres Podcasts “Bildung auf die Ohren”, stellen wir die Referentinnen und Referenten der an der Konferenz teilnehmenden Leibniz-Institute vor. Weiterlesen

„Wir wollen Lehramtsstudierende in schwierigen Unterrichtssituationen handlungsfähig machen.“

Wie Virtual Reality in der Lehrerbildung eingesetzt werden kann

 FRAGEN AN Prof. Dr. Dirk Richter, Professor für Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung, und Eric Richter, Akademischer Mitarbeiter an der Universität Potsdam. Die beiden haben gemeinsam eine vom Institut für Informatik und Computational Science entwickelte Virtual-Reality-Anwendung (VR) genutzt, um damit Unterricht und den Umgang mit Störungen zu simulieren. Mit praktischen Übungen in einem virtuellen Klassenzimmer führen sie Studierende in die Geheimnisse der Klassenführung ein und vermitteln ihnen ein für verschiedene Unterrichtssituationen angemessenes Handlungsrepertoire. Der Einsatz von VR-Anwendungen interessiert sie aber nicht nur auf der praktischen Ebene, auch auf wissenschaftlicher Ebene ergeben sich interessante Fragestellungen – zum Beispiel inwieweit die durch das virtuelle Training erworbenen Kompetenzen auch in realen Stresssituationen erfolgreich eingesetzt werden können. Weiterlesen

Wie Künstliche Intelligenz Lese- und Sprachkompetenzen unterstützen kann

Das Projekt iRead entwickelt EdTech-Anwendungen zur Leseförderung für Kinder bis zwölf Jahren

INTERVIEW mit Prof. Dr. Günter Neumann vom Forschungsbereich „Sprachtechnologie und Multilingualität“ (MLT) des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH) und der Universität des Saarlandes, der als Informatiker im EU-Projekt „iRead – Personalised Reading Apps for Primary School Children” für die Sprachverarbeitungssysteme zuständig ist. In dem europäischen Kooperationsprojekt entwickeln etwa 40 Expertinnen und Experten ein Framework von personalisierten, adaptiven Technologien und Anwendungen, das Grundschülerinnen und -schüler beim Lesenlernen unterstützen soll. Konkret handelt es sich dabei um das Navigo-Game und den Amigo-E-Reader, zwei „EdTech-Anwendungen”, bei deren Entwicklung neueste KI-Verfahren aus dem Bereich des Deep Learning eingesetzt wurden. Das Interessante am Projekt iRead ist aber nicht nur der Einsatz von KI-Methoden, sondern auch die europaweite Kooperation – die Infrastruktur wird nämlich gleichzeitig für vier Sprachen entwickelt: für Englisch, Griechisch, Deutsch und Spanisch. Seit September 2019 werden die beiden Instrumente in Grundschulklassen in ganz Europa erprobt. Wir sprachen mit Günter Neumann darüber, wie Künstliche Intelligenz für die Förderung von Lese- und Sprachkompetenzen genutzt werden kann.

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Henry Freye vom LISUM kapert den Twitter-Account des Deutschen Bildungsservers

Twitter-Take over @DBS_20 am 5. und 6. November 2019

Am 5. und 6. November 2019 übernimmt Henry Freye (@hfreye) vom Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, kurz LISUM,  für zwei Tage den DBS-Twitter-Account. Das LISUM richtet vom 4. bis 6. November 2019 die OERcamp-Werkstatt Nordost für digitale Lehr-Lern-Materialien aus, der Referatsleiter Medienbildung/Bildungsserver nutzt die Gelegenheit, die Werkstattteilnehmerinnen und -teilnehmer bei der Recherche, der Produktion und der Veröffentlichung von Open Educational Resources via Twitter zu begleiten. Weiterlesen

„Learning Analytics bieten der qualitativen und quantitativen Bildungsforschung neue Datenquellen.“

Trusted Learning Analytics beruhen auf vertrauensvollen Beziehungen zwischen Anwendern und Nutzern

FRAGEN AN (II/II) Hendrik Drachsler, Professor an der Goethe-Universität Frankfurt und Leiter des Arbeitsbereichs „Educational Technologies“ am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, der sich nicht nur mit Bildungstechnologien auseinandersetzt, sondern auch daran arbeitet Learning Analytics an deutsche Hochschulen zu bringen. In angelsächsischen Ländern ist das Messen, Sammeln und Analysieren von Daten über Lernende und deren Kontexte bereits seit über zehn Jahren fester Bestandteil von Universitäten. Learning-Analytics-Anwendungen und -Methoden werden – oft sogar in eigenen Departments – eingesetzt, um das Lernen besser zu verstehen und zu optimieren. Doch einen entscheidenden Unterschied gibt es: Drachsler betreibt “Trusted Learning Analytics”. Das bedeutet, dass der Umgang mit Daten Studierender nicht nur ethisch verantwortbaren und humanistischen Prinzipien folgt, sondern auch den strengen deutschen Datenschutzrichtlinien.

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„Wir fragen danach, ob neue Technologien das Lernen effizienter, effektiver und attraktiver machen.“

Mit Educational Technologies Lernprozesse fördern und Leistungen verbessern

FRAGEN AN (I/II) Hendrik Drachsler, Professor an der Goethe-Universität Frankfurt und Leiter des Arbeitsbereichs „Educational Technologies“ am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Educational Technology, auf Deutsch Bildungstechnologie, beschäftigt sich mit der Förderung von Lernprozessen und der Verbesserung der Leistung, indem geeignete Technologien und Ressourcen hergestellt, verwendet und gesteuert werden. Hendrik Drachsler findet, dass die neuen disruptiven Techniken wie der 3D-Druck Kulturtechniken des 21. Jahrhundert sind. Deshalb sollten sie auch für alle Einkommensschichten verfügbar sein und in den schulischen Unterricht integriert werden. Der Informatiker in ihm sieht im Digitalpakt Schule vor allem die Chance, technische Infrastruktur an Schulen zu bringen – allerdings nicht ohne didaktische Fragestellungen mitzudenken.

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„Wie füttert man Algorithmen?“

Hintergründe zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Bildungsforschung

Ein Beitrag von Carolin Anda, DIPF.

Künstliche Intelligenz ist präsenter denn je. Doch was steckt hinter diesem Begriff und welche Formen der Künstlichen Intelligenz (KI) gibt es? Was muss passieren bis ein Computer „intelligent“ ist, und wie kann KI unsere Art zu Lernen unterstützen? Einfach gesagt spricht man von künstlicher Intelligenz, wenn Computer Probleme lösen, die den Entscheidungsstrukturen von Menschen nahe kommen. Dafür sollen Computer auch aus Erfahrungen lernen und eigenständige Schlüsse ziehen. KI wird für das Erstellen von Wissens- und Expertensystemen, für die Muster- und Spracherkennung, in der Modellierung und in der Robotik eingesetzt. Dieser Beitrag beleuchtet das Maschinelle Lernen und die Programmierung eines virtuellen persönlichen Assistenten mit Hilfe zweier Experten aus dem Arbeitsbereich Educational Technologies am DIPF, Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Weiterlesen