Archiv der Kategorie: Open Science and Education

Offenheit, Kollaboration und Vernetzung – das sind einige Stichworte, die beschreiben wie der digitale Wandel die Arbeits- und Kommunikationsprozesse in Bildung und Wissenschaft verändert. Unter dem Schwerpunkt „Open Science and Education“ zeigen wir, wie offen unsere Angebote der Bildungsinformation sind, wem diese Offenheit nützt und welche Schwierigkeiten die Organisation von Openess in der Informationsinfrastruktur mit sich bringen.

„Wir sind das Schaufenster für die OER-Aktivitäten in Deutschland“

Open Educational Resources (2)

Ingo Blees und Luca Mollenhauer von der Informationsstelle OER

INTERVIEW mit Ingo Blees und Luca Mollenhauer, die mit der Informationsstelle OER, kurz: OERinfo, dafür sorgen, dass Open Educational Resources (OER) nachhaltig in der deutschen Bildungslandschaft verankert werden. Gemeinsam mit den sechs Projektpartnern kümmern sie sich um die Vernetzung der vielen verschiedenen Akteure und sorgen dafür, dass der Umgang mit OER in Schule, Berufsbildung, Erwachsenenbildung und Hochschule einfacher und selbstverständlicher wird. OERinfo ist seit November 2016 beim DIPF – genauer gesagt, beim Deutschen Bildungsserver – in Frankfurt am Main angesiedelt.

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„Eine zentralistische Struktur hätte politisch überhaupt nicht umgesetzt werden können.“

25 Jahre FIS Bildung Literaturdatenbank (7)

Peter Schermer, ehemals Hessisches Kultusministerium


INTERVIEW
mit Peter Schermer, der in den 90er Jahren im hessischen Kultusministerium maßgeblich die Einrichtung des Fachinformationssystems Bildung vorangetrieben hat. Im Rahmen seiner Arbeit war er in der noch bis 2007 existierenden Bund-Länder-Konmmission sehr aktiv. Unter anderem auch, um den Modellversuch eines Fachinformationssystems für den Bildungsbereich politisch durchzusetzen. Mit Peter Schermer sprachen wir über die bildungspolitische Atmosphäre dieser Zeit, die politischen Hintergründe, die schließlich zum Modellversuch FIS Bildung führten, und darüber, wie das föderale Bildungssystem Deutschlands die Struktur eines Fachinformationssystems prägte.

 

 

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„Auf Dauer wird der Mehrwert von Open Educational Resources bei den Lehrkräften ankommen.“

 Open Educational Resources (1)

Burkhart Firgau, Landesbildungsserver Baden-Württemberg und Dr. Margret Groß-Hardt, Landesbildungsserver Rheinland-Pfalz

INTERVIEW. Schon seit ihrer Gründung stellen Landesbildungsserver Lehrerinnen und Lehrern Unterrichtsmaterialien für verschiedene Fächer und Schulformen bereit. So gesehen sind sie eigentlich die natürlichen Partner für Open Educational Resources (OER) – und haben auch gemeinsam mit dem Deutschen Bildungsserver eine Selbstverpflichtung zu OER formuliert. Aber ein paar Hürden gibt es noch. Wir haben das jährliche Redaktionstreffen der Bildungsserver am 18. Mai 2017 in Frankfurt/M. genutzt, um mit Margret Groß-Hardt vom Landesbildungsserver Rheinland-Pfalz und Burkhart Firgau vom Landesbildungsserver Baden-Württemberg zu sprechen – über die Akzeptanz von OER bei Vorgesetzten und Lehrkräften, über rechtliche Widrigkeiten und Lizenzfragen und über noch unausgereifte Technologien.

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„Wir leisten einen wichtigen Transfer unserer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Bildungspraxis“

Open Access in der Bildungsforschung (3)

Dr. Simon Rettelbach, Leiter der Frankfurter Forschungsbibliothek

FRAGEN AN Dr. Simon Rettelbach, Leiter der Frankfurter Forschungsbibliothek, in der das institutionelle Repositorium DIPFdocs verwaltet und gepflegt wird. Wir fragten ihn nach der Akzeptanz von Open Access-Publikationen unter den DIPF-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sprachen darüber, wie viel an Auseinandersetzung mit urheberrechtlichen Fragen man von ihnen erwarten kann, und wo der ganz praktische Nutzen eines institutseigenen Repositoriums liegt.

 

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„Bald werden nur noch die Texte rezipiert, die direkt auf dem Bildschirm landen“

Open Access in der Bildungsforschung (2)

Dr. Ute Paulokat

Dr. Ute Paulokat

 

FRAGEN AN Dr. Ute Paulokat, die den Dokumentenserver pedocs von Anfang an mit aufgebaut hat und ihn seit sechs Jahren koordiniert.
Für sie ist die erhöhte Sichtbarkeit einer Publikation das gewichtigste Argument für eine Open-Access-Veröffentlichung über pedocs.

 

 

 

 

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„Es steckt noch viel Potenzial für Open Access in der Bildungsforschung“

Open Access in der Bildungsforschung (1)

Dr. Christoph Schindler, Leiter des Arbeitsbereichs Literatur- und Informationssysteme im Informationszentrum Bildung

Dr. Christoph Schindler

 

INTERVIEW Dr. Christoph Schindler ist Leiter des Arbeitsbereichs Literatur- und Informationssysteme im Informationszentrum Bildung des DIPF. Für ihn ist Open Access mehr als nur freier Zugang zu Publikationen – ihm geht es vor allem auch um Auffindbarkeit!
Wir sprachen mit ihm über die verschiedenen Konzepte von Open Access, wie das Thema in der Bildungsforschung angenommen wird, und was Open Access und eHumanities mit Open Science zu tun hat.

 

 

 

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Über das Zusammenwirken von Wissenschaft, Daten und Bildung

Open Science-Konferenz 2017 zeigt viele Facetten von Openness auf

Vom 20. bis 22 März trafen sich über 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Open Science Konferenz 2017 in Berlin. Die vom Leibniz Forschungsverbund Science 2.0 bereits zum vierten Mal ausgerichtete Konferenz fand dieses Jahr eine so große Resonanz, dass sie bereits Wochen vorher ausgebucht war.

Ingo Blees und Luca Mollenhauer, Informationsstelle OER

Ingo Blees und Luca Mollenhauer, Informationsstelle OER

Ingo Blees und Luca Mollenhauer hatten die Gelegenheit bei der #OSC2017 die Informationsstelle OER  zu präsentieren und sie mit den anderen Konferenzteilnehmern zu diskutieren. Neben der klassischen Netzwerk-Arbeit – neue Kontakte knüpfen und alte vertiefen, gemeinsam über Kooperationsmöglichkeiten nachdenken – fanden sie noch die Zeit, uns einige interessante Eindrücke aus der thematisch so weit gespannten Konferenz aufzuschreiben.

 

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Was haben Bildungsforscher davon, ihre erhobenen Daten zu veröffentlichen?

„Bei Anfragen nach Forschungsdaten verweise ich jetzt einfach ans FDZ Bildung“

Open Data in der Bildungsforschung (3)

Prof. Dr. Katrin Rakoczy, DIPF

Prof. Dr. Katrin Rakoczy, DIPF

 

FRAGEN AN Prof. Dr. Katrin Rakoczy, Wissenschaftlerin in der DIPF-Abteilung Bildungsqualität und Evaluation.
In der Anfangsphase des Forschungsdatenzentrums Bildung hat sie die Datenbestände des DFG-Projekts „Unterrichtsqualität und mathematisches Verständnis in verschiedenen Unterrichtskulturen“, kurz „Pythagoras-Projekt“ an das FDZ Bildung übergeben. Sie findet die Idee einer zentralen Datendokumentation bestechend, der Nachnutzung bestehender Datenbestände steht sie allerdings eher kritisch gegenüber.

 

 

 

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