Kategorie: Berufliche Bildung

„Arbeit ist mehr als ein Finger, der auf eine Taste drückt“

Über die Bedeutung des menschlichen Arbeitsvermögens in digitalisierten Arbeitsprozessen

Was bewegt die Berufliche Weiterbildung (7)

Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten, welches Wissen und welche Einstellung benötigen Arbeitnehmer, um dem Wandel der Arbeit angemessen begegnen zu können? Wie kann berufliche Weiterbildung Beschäftigte dabei unterstützen mit Digitalisierungsprozessen am Arbeitsplatz umzugehen? Im Projekt Kompetenzverschiebungen und Kompetenzentwicklung im Digitalisierungsprozess fragt das Team von der Universität Hamburg und der PH Zürich nach dem Zusammenhang zwischen Digitalisierung, Wandel der Arbeit, Kompetenzen der Beschäftigten und Weiterbildung. Wir sprechen mit Dr. Susanne Umbach von der Universität Hamburg über neue Lern- und Arbeitsarrangements, die Vorteile von personalorientierter Weiterbildung und darüber  wie Organisationsentwicklung und Weiterbildung zusammenhängen.

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„Beim Einsatz von digitalen Lernangeboten darf man nicht in den Kategorien „Entweder-Oder“ denken!“

Das digitale Lernsystem azubi:web unterstützt die duale  Ausbildung in Berufen der Gastronomie

Was bewegt die berufliche Bildung? (6)

FRAGEN AN Michael Hoffmann, Gründer von generation:l, dem Unternehmen das die digitale Lernplattform zur Unterstützung der Ausbildung in Berufen der Gastronomie mitsamt Applikationen entwickelt und betreibt: Das azubi:web. Es kam vor drei Jahren auf den Markt, aktuell arbeiten 450 Unternehmen und insgesamt 8.000 Azubis damit – und täglich kommen neue dazu. Das digitale Lernsystem bietet angehenden Gastronomie- und Hotelfachkräften viele verschiedene Lernmöglichkeiten und –angebote. Dabei folgt das Lernspiel dem Rahmenlehrplan des jeweiligen Ausbildungsberufs und bereitet auf die Zwischen- und Abschlussprüfungen vor. Man durchläuft spielerisch Ausbildungsabteilungen und –bereiche und beantwortet Quizfragen – dank der App unabhängig von Ort- und Zeit. Zu jedem Thema werden gezielt vertiefende Informationen und Wiederholungen bereitgestellt. Die interaktive Lernplattform wird zurzeit auf die Berufe Verkäufer/-in und Kaufleute im Einzelhandel – ausgeweitet.

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„E-Commerce-Kaufleute lernen schon in der Ausbildung, dass sich ihr Arbeitsumfeld ständig verändern wird.“

Was bewegt die berufliche Bildung? (5)

Zum 1. August beginnt erstmals die Ausbildung zum „Kaufmann/Kauffrau E-Commerce“. An der Entwicklung des für Branchen wie Groß- und Einzelhandel, Tourismus, Banken und Versicherungen so wichtigen Berufsbilds waren viele Verbände beteiligt: Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland, der Hauptverband des deutschen Einzelhandels, der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen und der Deutsche Reiseverband. In einem zweijährigen Prozess haben sie gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) das Tätigkeitsprofil, die Rahmenbedingungen und die Lerninhalte des ersten für die digitale Wirtschaft geschaffenen Beruf entwickelt.
FRAGEN AN Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh), warum der neue Beruf so unentbehrlich ist, worin genau der Unterschied zu den herkömmlichen Kaufmannsberufen liegt und welche neuen Qualifikationen und Kompetenzen vermittelt werden.

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„Überbetriebliche Bildungsstätten, Berufsschulen und Betriebe müssen enger zusammenarbeiten.“

Was bewegt die berufliche Bildung? (4)

INTERVIEW mit Dr. Sabine Liedtke, die bei der Handwerkskammer (HWK) Berlin das vom BMBF und BIBB geförderte Projekt DiQua – Digitale Qualifizierungsoffensive in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten koordiniert. DiQua ist eines der acht Pilotprojekte im Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung, das in Kompetenzzentren gefördert wird. Das DiQua-Projektteam analysiert dazu typische Arbeitsprozesse in erfolgreichen Tischlereien und Maler- und Lackierbetrieben und definiert digitale Kompetenzen für die überbetriebliche Aus- und Weiterbildung der beiden Gewerke. Die Analysen in den Betrieben können aber nur Anhaltspunkte für Empfehlungen dafür liefern, wie die Ausbildung gestaltet werden muss, sagt Sabine Liedtke, denn „letztlich bilden überbetriebliche Bildungsstätten nicht für die Belange eines Betriebs, sondern für das ganze Berufsbild aus.“

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„Die Digitalisierung wird am Ende vor keinem Beruf halt machen.“

Was bewegt die Berufliche Bildung (3)?

INTERVIEW mit Alexandra Kurz, Leiterin des Arbeitsbereichs Überbetriebliche Berufsbildungsstätten im BIBB zum Sonderprogramm Digitalisierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten. Das Programm soll dabei unterstützen, digitale Technologien und Prozesse in der Ausbildung zu verankern. ÜBS sind dafür geeignete Lernorte, denn hier werden über die Ausbildung im Betrieb hinaus Kompetenzen für verschiedene Gewerke erworben, die im betrieblichen Teil der dualen Ausbildung nicht abgebildet werden können. Mit dem Sonderprogramm unterstützt das BIBB die ÜBS dabei, ihre Qualifizierungsangebote an die Digitalisierung der Arbeitswelt anzupassen. Wie das Programm aufgebaut ist und wie es angenommen wird, darüber sprachen wir mit Alexandra Kurz: Weiterlesen

„Gemeinsam mit Unternehmen die Potenziale der Digitalisierung für die Aus- und Weiterbildung ausschöpfen“

Was bewegt die berufliche Bildung? (2)

Unsere Reihe zum Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft

FRAGEN AN Markus Tränkle von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stutttgart, der für den Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) im November 2015 Unternehmen in Baden-Württemberg zu den Auswirkungen von Wirtschaft 4.0 auf die Aus- und Weiterbildung befragt hat. Die Umfrage gibt Aufschluss darüber, wie sich die Digitalisierung auf die Aus- und Weiterbildung auswirkt, und welche Unterstützung Unternehmen bei den erforderlichen Veränderungsprozessen benötigen. Weiterlesen

„Prozesswissen, Analysefähigkeit und die Fähigkeit, Daten richtig interpretieren zu können werden wichtiger“

Was bewegt die berufliche Bildung? (1)

Unsere Reihe zum Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft

Berufsbildung 4.0 ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), zu der eine gemeinsame Initiative von BMBF und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gehört. Seit April 2016 bis Oktober 2018 werden hier exemplarisch Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen untersucht. Unter dem Dach der Initiative ist dabei eine Vielzahl von laufenden und abgeschlossenen Projekten am BIBB zusammengefasst, deren Ergebnisse auf Wirkungen und Impulse für die Berufsbildung der Zukunft überprüft werden. Berufsbildung 4.0 wurde als Begriff analog zum mittlerweile viel verwendetem Schlagwort Industrie 4.0 gebildet und bezeichnet über den Programmtitel hinaus eine Berufsbildung, die der voranschreitenden Digitalisierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen adäquat ist. Wir sprachen mit Dr. Gert Zinke, der die Initiative beim BIBB mit koordiniert und für das berufs- und branchenspezifische Monitoringsystem verantwortlich ist. Weiterlesen

„’Arbeitswelten der Zukunft‘ – ein Thema, das die Lebenswirklichkeit sehr vieler Menschen berührt.“

Logo Wissenschaftsjahr 2018

Was bewegt die Berufliche Bildung (0)

2018 widmet sich das Wissenschaftsjahr dem Thema Arbeitswelten der Zukunft. Durch die Digitalisierung, alternative Arbeitsmodelle und die Entwicklung künstlicher Intelligenz stehen Forschung und Zivilgesellschaft vor neuen Chancen und Herausforderungen: Wie werden die Menschen in Zukunft arbeiten? Wie machen sie sich fit dafür? Und welche Rolle spielen Wissenschaft und Forschung bei der Gestaltung eben dieser neuen Arbeitswelten? Das Wissenschaftsjahr 2018 zeigt, welchen Einfluss soziale und technische Innovationen auf die Arbeitswelten von morgen haben – und wie diese nicht nur den Arbeitsalltag verändern, sondern auch neue Maßstäbe im gesellschaftspolitischen Dialog setzen. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD), die damit den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft befördern wollen.

FRAGEN AN Angelika Block-Meyer und Dr. Jan Eckert, Mitglieder der Projektgruppe Wissenschaftsjahr 2018 beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Weiterlesen

Didacta-Schwerpunkt: Inklusion

Wie gelingt Inklusion in der Berufsbildung und der Hochschulbildung?

Zum Didacta-Themenschwerpunkt „Inklusion“ hat Bildungsserver-Redakteurin Renate Tilgner eine Informationssammlung zu bildungspolitischen Maßnahmen und Grundsätzen in Deutschland zusammengestellt. Sie zeigt, mit welchen Strategien – Projekten, praktischen Beispielen und Fortbildungsmaßnahmen – Inklusion in Berufsbildung und Hochschulbildung umgesetzt werden kann.

RechercheService 2017

Didacta-Schwerpunktthema Inklusion:
„Wie gelingt Inklusion in der Berufsbildung und der Hochschulbildung?“

Im Rahmen unseres DBS-Recherche-Services beantwortet Renate Tilgner am Mittwoch, den 15. Februar am DIPF-Stand D52 in Halle 5 Ihre Fragen zu Inklusion in beruflicher Bildung und Hochschulbildung!

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Didacta-Schwerpunkt: Digitalisierung in der Berufs- und Hochschulbildung

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Arbeitswelt, die berufliche Bildung und die Hochschulbildung aus?

Bildungsserver-Redakteurin Renate Tilgner hat zum Didacta-Themenschwerpunkt „Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung“ eine Informationssammlung zu Förderansätzen in Arbeitswelt, Berufsbildung und Hochschulbildung zusammengestellt.
Berücksichtigt sind jeweils bildungspolitische Grundsätze, Umsetzungsstrategien und Materialien.

RechercheService 2017

Didacta-Schwerpunktthema Digitalisierung:  „Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Arbeitswelt, die berufliche Bildung und die Hochschulbildung aus?“

Im Rahmen unseres DBS-Recherche-Services beantwortet Renate Tilgner am Mittwoch, den 15. Februar am DIPF-Stand Nr. D52 in Halle 5 Ihre Fragen zur Digitalisierung beruflicher Bildung und Hochschulbildung!