Archiv der Kategorie: Schule

„Ich möchte Lehrkräfte dabei unterstützen, ihre vielfältigen Aufgaben zu meistern“

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Christina König

Christina König


Christina König, 
FWU-Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht, studierte in München und Rom Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft, Bayerische Landesgeschichte und Italienischen Philologie. Sie betreut das Portal Lehrer werden verantwortet das  Themengebiet Schule beim Deutschen Bildungsserver.

 

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Über alle Bildungsbereiche hinweg lassen sich freie Bildungsmedien nur vernetzt effektiv nutzen – Machbarkeitsstudie zu Infrastrukturen für Open Educational Resources (OER) empfiehlt Verzahnung vielfältiger Angebote statt eines zentralen Servers für digitale Lernobjekte

 OER Machbarkeitsstudie DBS

Politik und Bildungspraxis diskutieren zunehmend die Nutzung von Open Educational Resources (OER). Diese frei im Internet verfügbaren und veränderbaren digitalen Bildungsmedien eröffnen vielfältige pädagogisch-didaktische Einsatzmöglichkeiten. Eine aktuelle Machbarkeitsstudie ist der Frage nachgegangen, welche Infrastrukturen benötigt werden, um die über alle Bildungsbereiche hinweg dezentral verteilt vorliegenden OER bestmöglich zugänglich zu machen. Kernergebnis: von den an der Studie beteiligten Expertinnen und Experten wird eine Infrastruktur, die eine Vielzahl von OER-Angeboten vernetzt, bevorzugt. Ein einzelner, zentraler Server für alle digitalen Lernobjekte gilt dagegen als nicht funktional und fände kaum Akzeptanz bei Anbietern und Nutzern von OER.

Die Studie wurde von einem Team des am DIPF koordinierten Deutschen Bildungsservers in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement und dem Learning Lab der Universität Duisburg-Essen erstellt. Auftraggeber war das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Ziel der Studie bestand darin, Bedarfe und Voraussetzungen für eine Förderung von OER-Infrastrukturen zu klären. OER kommen in den einzelnen Bildungsbereichen bislang unterschiedlich intensiv zum Einsatz. Auch der Aufbau von Portalen und Nachweissystemen ist nicht auf dem gleichen Stand. Die Studie hat neben bereichsspezifischen Entwicklungsbedarfen auch gezeigt, dass „vor allem Communitys in Bereichen mit etablierten OER-Angeboten die Bedeutung von Eigenständigkeit, Subsidiarität und Nutzerbindung betonen und für eine verteilte Nachweisstruktur plädieren“. Vor diesem Hintergrund kommt die Studie zu folgenden Empfehlungen:

  • Fördermaßnahmen sollten Anreize für den Aufbau beziehungsweise die Vernetzung von Repositorien und Nachweissystemen in Bereichen schaffen, in denen OER bislang eine geringe Rolle spielen (zum Beispiel in der beruflichen Bildung und der Erwachsenenbildung).
  • Es wird empfohlen, OER-Referenzsysteme und entsprechende Materialien zu pädagogisch oder bildungspolitisch besonders relevanten Themen (zum Beispiel zur Inklusion) aufzubauen.
  • Als zentrale Komponente einer vernetzenden Infrastruktur schlägt die Studie einen Service zum Austausch von Metadaten vor. Dieser sollte die dezentralen OER-Bestände im Sinne eines Nachweissystems integrieren und ihre Auffindbarkeit unterstützen.

Die Studie wurde von April bis Oktober 2015 im Dialog mit allen relevanten Akteursgruppen und unter Anwendung verschiedener Methoden durchgeführt. Dazu zählten vergleichende Literatur- und Best-Practice-Analysen, leitfadengestützte Interviews sowie Expertenworkshops und -reviews.

Die Studie steht online auf dem Dokumentenserver pedocs zur Verfügung.

Dokumentation jetzt online: 3 Jahre KMK-Erklärung „Medienbildung in der Schule“ – Fachtagung der Kultusministerkonferenz am 28./29.09.2015

KMK: Medienbildung in der Schule

Die Fachtagung „3 Jahre KMK-Erklärung Medienbildung in der Schule“ fand am 28./29. September 2015 in Berlin statt und diente der fachlichen Standortbestimmung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Medienbildung auf föderaler Ebene.
Die Fachtagung stellte richtungsweisende Ansätze zur Stärkung der Medienbildung aus allen 16 Ländern vor und bot in den Workshops die Möglichkeit, den Ist-Stand der Medienbildung in den jeweiligen Handlungsfeldern zu diskutieren. Das Spektrum reichte von der gezielten Förderung von Medienbildung in der Grundschule, über die phasenübergreifende Entwicklung von Medienbildungskompetenz bei Lehrkräften bis hin zu organisatorischen Ansätzen, wie der nachhaltigen Einbeziehung privater Geräte in schulische Lehr- und Lernszenarien („Bring your own device“) und der gezielten Nutzung offener Bildungsmaterialien („Open Educational Resources“).

KMK: Medienbildung in der Schule
Die Dokumentation der Fachtagung steht beim Deutschen Bildungsserver zur Verfügung.
 
 

#OERde14 in Berlin – dabei sein via DIPF Live-Ticker oder Wikimedia Deutschland Livestream

OER_2014
Der Deutsche Bildungsserver ist offizieller Partner der zweitägigen Konferenz von Wikimedia Deutschland zu Open Educational Resources (OER), die ab morgen in Berlin ausgerichtet wird. OER sind freie Bildungsmaterialien, die offen zugänglich sind und von jedem bearbeitet und weitergegeben werden dürfen. Die Konferenz befasst sich im Schwerpunkt mit der zukünftigen Entwicklung von OER und richtet sich an Interessierte aus allen Bildungsbereichen sowie aus Politik, Wirtschaft und Medien.
Das Programm unterteilt sich in einen feststehenden Teil mit Vorträgen von Expertinnen und Experten
sowie einen offenen Teil mit Workshops, deren Inhalte und Abläufe von den Teilnehmenden selbst entwickelt werden. Zentrale Programmpunkte sind unter anderem die beiden Keynote-Voträge:
von Professor Dr. Dirk Van Damme (OECD) zum Thema
„Open Educational Resources: Sharing Content and Knowledge differently is a Driver of Innovation in Education“
und Nicole Allen (SPARC – Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition) zum Thema
„Generation Open – An International Look at the Coming Revolution in Education“.
Das Team des Deutschen Bildungsservers ist auch am Programm beteiligt: mit einem Vortrag, der unter der Überschrift „Bildungsserver go OER“ beschreibt, wie öffentliche Services zur OER-Entwicklung beitragen können, sowie mit eigenen Themeninitiativen für den offenen Workshopteil – zum Beispiel zur aktuellen Entwicklung der OER-Plattform Edutags.

Wer es nicht direkt nach Berlin zur Konferenz geschafft hat, kann die Veranstaltung auf verschiedenen Wegen live mitverfolgen.

DIPF
Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) begleitet die Konferenz in einem Online-Ticker live mit aktuellen Informationen
(#OERde14): www.dipf.de/ticker
 
Wie jedes Jahr bietet der Veranstalter Wikimedia Deutschland auch diesmal die Möglichkeit die Konferenz via Livestream zu verfolgen – das nächste Mal wieder am Samstag, 13.09.2014 von 13.00 bis 15.45 Uhr.

 
Kontakt:
OER/Deutscher Bildungsserver: Ingo Blees, E-Mail: blees@dipf.de
DIPF Online-Ticker: Theresa Edelhoff, E-Mail: edelhoff@dipf.de
DIPF Presse: Philip Stirm, E-Mail: stirm@dipf.de
 

Schulsozialarbeit in Deutschland

Dossier SchulsozialarbeitDer Bildungsbereich ist Ländersache, die Jugendhilfe – basierend auf dem Bundesgesetz KJHG/SGBVIII – liegt dagegen in der Zuständigkeit der Kommunen, allerdings im Rahmen der gesetzlichen Ausgestaltung durch die Länder. Die rechtliche Verortung der Schulsozialarbeit an der Schnittstelle von Jugendhilfe und Schule hat zur Folge, dass Zuständigkeiten und Finanzierung häufig im Unklaren bleiben.
So wurde 2013 in einer Fachveröffentlichung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes festgestellt (S. 25):

„Eine tragfähige und flächendeckende Finanzierung der Schulsozialarbeit ist nur mit einem abgestimmten Handeln von Bund, Ländern und Kommunen sowie einem Zusammenspiel von Bildungs-, Jugend- und Kommunalpolitik erwartbar.“

Während die Frage des WER und WIE hinsichtlich der dauerhaften Finanzierung von Schulsozialarbeit noch überwiegend unbeantwortet ist, besteht in der Frage des Bedarfs dagegen weitgehend Konsens. Die Bedeutung der Schulsozialarbeit wird beispielsweise im 14. Kinder- und Jugendbericht ausdrücklich in einem eigenen Kapitel hervorgehoben (Kapitel 15.2.1, S. 404).

Die allgemeine Anerkennung der Notwendigkeit von Jugendsozialarbeit in der Schule kam auch dadurch zum Ausdruck, dass den Bundesländern in den Jahren 2011 bis 2013 vom Bund jährlich 400 Millionen Euro für Schulsozialarbeit und Mittagessen in Horten aus dem Bildungs- und Teilhabepaket zur Verfügung gestellt worden waren. Nach Auslaufen dieser Bundesmittel steht die nachhaltige Finanzierung nun in den meisten Bundesländern jedoch in den Sternen.
Die ungeklärte Finanzierung wird aktuell von verschiedenen Seiten bedauert und eine langfristige Regelung angemahnt:

Die neueste Nachricht aus Bremen „Sozialarbeit an Schulen im Land Bremen gesichert – Senat beschließt Finanzierung“ stimmt da hoffnungsfroh.

Und es bleibt abzuwarten, was aus den sogenannten „Bildungs-Milliarden“ wird, die den Ländern im Koalitionsvertrag versprochen worden sind.

Wer sich über die vielfältigen Aspekte von Schulsozialarbeit näher informieren möchte, dem sei unser aktuelles Dossier www.bildungsserver.de/Schulsozialarbeit-10817.html empfohlen.

Edutags: Das 3. Webinar findet am kommenden Montag, den 12.08.2013, 15.00 Uhr statt


Mit Edutags lassen sich Webinhalte sammeln, verschlagworten und teilen, die für einen mediengestützten Unterricht genutzt werden können. Um die Möglichkeiten von Edutags besonders in der Lehrerausbildung nutzbar zu machen, bietet das Edutags-Team in den kommenden Monaten regelmäßig kostenfreie Webinare an. In den Online-Sitzungen werden die Grundfunktionen von Edutags vorgestellt und Szenarien für die Nutzung in beiden Phasen der Lehrerausbildung angeboten. Die Webinare dauern etwa dreißig Minuten und stehen danach auch als Aufzeichnung im Netz zur Verfügung.
Termine:
Montag, 12.8.2013 – 15:00 Uhr
Dienstag, 17.9.2013 – 16:00 Uhr
Aufzeichnung vom 19.07.2013
Aufzeichnung vom 27.06.2013
Weitere Infos und Anmeldung: webinare@edutags.de

Edutags: Das 2. Webinar findet am kommenden Freitag den 19.07.2013, 14.00 Uhr statt


Mit Edutags lassen sich Webinhalte sammeln, verschlagworten und teilen, die für einen mediengestützten Unterricht genutzt werden können. Um die Möglichkeiten von Edutags besonders in der Lehrerausbildung nutzbar zu machen, bietet das Edutags-Team in den kommenden Monaten regelmäßig kostenfreie Webinare an. In den Online-Sitzungen werden die Grundfunktionen von Edutags vorgestellt und Szenarien für die Nutzung in beiden Phasen der Lehrerausbildung angeboten. Die Webinare dauern etwa dreißig Minuten und stehen danach auch als Aufzeichnung im Netz zur Verfügung.
Termine:
Freitag, 19.7.2013 – 14:00 Uhr
Montag, 12.8.2013 – 15:00 Uhr
Dienstag, 17.9.2013 – 16:00 Uhr
Aufzeichnung vom 27.06.2013
Weitere Infos und Anmeldung: webinare@edutags.de

Aufzeichnung der Diskussion im COER13 vom 22.4.2013: OER suchen – Experten diskutieren die Herausforderung

Im derzeit laufenden OER-Online Kurs „COER13“ steht das Thema „OER suchen und finden – Repositorien und andere Fundstellen“ auf dem Plan. Am 22.4.2013 um 16:00 Uhr hat u.a. Richard Heinen, Universität Duisburg-Essen und Projektpartner bei edutags, als Suchexperte zusammen mit anderen Experten Probleme des Auffindens von Open Educational Resources (OER) diskutiert. Das Event ist für alle gedacht, die auch in technische Tiefen und Probleme tauchen wollen und nicht nur OER finden möchten, sondern auch verstehen wollen, was denn an einer vernünftigen Suchfunktion so herausfordernd ist. Die gesamte Diskussion wurde aufgezeichnet und steht jetzt im Netz zur Verfügung.

Alle Internetadressen, die während des Online Kurses COER13 eine Rolle spielen, werden laufend gesammelt und auf edutags bereitgestellt:
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