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Über alle Bildungsbereiche hinweg lassen sich freie Bildungsmedien nur vernetzt effektiv nutzen – Machbarkeitsstudie zu Infrastrukturen für Open Educational Resources (OER) empfiehlt Verzahnung vielfältiger Angebote statt eines zentralen Servers für digitale Lernobjekte

18.02.2016 Hirschmann Abgelegt in Bildung, Bildungsinformation, BMBF, Creative Commons, DIPF, Erwachsenenbildung, Fachinformation, Forschung, Hochschule, KMK, Medienkompetenz, Open Educational Resources, Pressemitteilung, Schule, Verlage, Volkshochschule, Weiterbildung | Kommentieren » |

 OER Machbarkeitsstudie DBS

Politik und Bildungspraxis diskutieren zunehmend die Nutzung von Open Educational Resources (OER). Diese frei im Internet verfügbaren und veränderbaren digitalen Bildungsmedien eröffnen vielfältige pädagogisch-didaktische Einsatzmöglichkeiten. Eine aktuelle Machbarkeitsstudie ist der Frage nachgegangen, welche Infrastrukturen benötigt werden, um die über alle Bildungsbereiche hinweg dezentral verteilt vorliegenden OER bestmöglich zugänglich zu machen. Kernergebnis: von den an der Studie beteiligten Expertinnen und Experten wird eine Infrastruktur, die eine Vielzahl von OER-Angeboten vernetzt, bevorzugt. Ein einzelner, zentraler Server für alle digitalen Lernobjekte gilt dagegen als nicht funktional und fände kaum Akzeptanz bei Anbietern und Nutzern von OER.

Die Studie wurde von einem Team des am DIPF koordinierten Deutschen Bildungsservers in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement und dem Learning Lab der Universität Duisburg-Essen erstellt. Auftraggeber war das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Ziel der Studie bestand darin, Bedarfe und Voraussetzungen für eine Förderung von OER-Infrastrukturen zu klären. OER kommen in den einzelnen Bildungsbereichen bislang unterschiedlich intensiv zum Einsatz. Auch der Aufbau von Portalen und Nachweissystemen ist nicht auf dem gleichen Stand. Die Studie hat neben bereichsspezifischen Entwicklungsbedarfen auch gezeigt, dass „vor allem Communitys in Bereichen mit etablierten OER-Angeboten die Bedeutung von Eigenständigkeit, Subsidiarität und Nutzerbindung betonen und für eine verteilte Nachweisstruktur plädieren“. Vor diesem Hintergrund kommt die Studie zu folgenden Empfehlungen:

  • Fördermaßnahmen sollten Anreize für den Aufbau beziehungsweise die Vernetzung von Repositorien und Nachweissystemen in Bereichen schaffen, in denen OER bislang eine geringe Rolle spielen (zum Beispiel in der beruflichen Bildung und der Erwachsenenbildung).
  • Es wird empfohlen, OER-Referenzsysteme und entsprechende Materialien zu pädagogisch oder bildungspolitisch besonders relevanten Themen (zum Beispiel zur Inklusion) aufzubauen.
  • Als zentrale Komponente einer vernetzenden Infrastruktur schlägt die Studie einen Service zum Austausch von Metadaten vor. Dieser sollte die dezentralen OER-Bestände im Sinne eines Nachweissystems integrieren und ihre Auffindbarkeit unterstützen.

Die Studie wurde von April bis Oktober 2015 im Dialog mit allen relevanten Akteursgruppen und unter Anwendung verschiedener Methoden durchgeführt. Dazu zählten vergleichende Literatur- und Best-Practice-Analysen, leitfadengestützte Interviews sowie Expertenworkshops und -reviews.

Die Studie steht online auf dem Dokumentenserver pedocs zur Verfügung.

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Didacta Köln, 16.-20.02.2016: Der Deutsche Bildungsserver ist u.a. mit den Themen Bildungschancen für Flüchtlinge, Inklusion und Auffindbarkeit von OER vertreten

27.01.2016 Hirschmann Abgelegt in Alphabetisierung, Ausbildung, Berufliche Weiterbildung, Bildung, Bildungsberatung, Bildungsinformation, Bildungsportal, DIPF, Eltern, Erwachsenenbildung, Fachinformation, Flüchtling, Frühkindliche Bildung, Grundschule, Hochschule, Inklusive Bildung, Open Educational Resources | Kommentieren » |

Didacta 2016 Köln

Auch in diesem Jahr werden Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Bildungsservers auf der Bildungsmesse Didacta, diesmal in Köln, anzutreffen sein.

An verschiedenen Tagen gibt es die Möglichkeit, sich am Stand des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) über den Deutschen Bildungsserver allgemein und speziell über die Bildungsbereiche Elementarbildung, Berufliche Bildung, Hochschule und Erwachsenenbildung zu informieren. Ebenso werden die Vertreterinnen und Vertreter der Portale DEQA-VET, des InfoWeb Weiterbildung (IWWB) und von Bildung weltweit anzutreffen sein und auf Fragen und Informationswünsche eingehen.

Der Deutsche Bildungsserver wird außerdem zu folgenden Schwerpunktthemen der Didacta 2016 Informationen bereithalten: Bildungschancen für Flüchtlinge, Inklusion und Offene, digitale Bildungsmaterialien.

Am Mittwoch, den 17.02.2013 von 11:00 – 11.45 Uhr wird es im Congress Centrum Nord, Konferenzraum C den Vortrag „Freie Bildungsmaterialien für den Unterricht: Werkzeuge für das Auffinden, Sammeln und Weiterverwenden“ geben.

Wer vom Deutschen Bildungsserver wann und zu welchen Themen auf der Messe in Köln am Stand des DIPF, Halle 6.1, Gang D, Stand Nr. 067 anzutreffen ist, kann auf dieser Liste nachgesehen werden:

Ansprechpartner/-in

 

Themen

 

Wann am Stand?

 

Achenbach, Michaela  

Portal DEQA-VET, Qualitätssicherung in der Beruflichen Bildung

 

18.02.2016 (Do, nachmittags)

19.02.2016 (Fr, vormittags)

Blees, Ingo Vortrag: Freie Bildungsmaterialien für den Unterricht: Werkzeuge für das Auffinden, Sammeln und Weiterverwenden 17.02.2015 (Mi),

Vortrag: 11.00-11.45 Uhr, Congress Centrum Nord, Konferenzraum C

 

Cohen, Nadia

 

Bildung Weltweit (BWW)

 

16.02.2015 (Di, vormittags)

Hemmersbach, Anja
(Volontärin)
Deutscher Bildungsserver

 

 

19.02.2016 (Fr, nachmittags)

20.02.2016 (Sa)

 

Hirschmann, Doris Deutscher Bildungsserver, Erwachsenenbildung, Kurssuchmaschine InfoWeb Weiterbildung (IWWB), OER 20.02.2016 (Sa)
Massar, Tamara Deutscher Bildungsserver , Bildungsmanagement, Flüchtlinge in Deutschland – Bildungsaspekte im Fokus 16.02.2016 (Di, nachmittags)

17.02.2016 (Mi)

Scharnberg, Gianna
(Universität Duisburg Essen)
Vortrag: Freie Bildungsmaterialien für den Unterricht: Werkzeuge für das Auffinden, Sammeln und Weiterverwenden 17.02.2015 (Mi),

Vortrag: 11.00-11.45 Uhr, Congress Centrum Nord, Konferenzraum C

Tilgner, Renate Deutscher BildungsserverBerufliche Bildung, Hochschulbildung 18.02.2015 (Do, vormittags)
Völkerling, Andrea Deutscher Bildungsserver, Elementarbildung, Sozialpädagogik, Flüchtlinge in Deutschland – Bildungsaspekte im Fokus 19.02.2015 (Fr, nachmittags)

 

 

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Bildungschancen für Flüchtlinge in Deutschland – ein Überblick. Ein neues Dossier des Deutschen Bildungsservers informiert über Grundlagen für Asylsuchende und ihre Möglichkeiten in den einzelnen Bildungsbereichen

02.09.2015 Hirschmann Abgelegt in Allgemein, Berufliche Weiterbildung, Berufsbildung, Bildung, Bildungspolitik, Bildungsportal, Chancengleichheit, Diskussion, Erwachsenenbildung, Fachinformation, Flüchtling, Frühkindliche Bildung, Grundschule, Hochschule, Inklusive Bildung, Internationalisierung, Jugendhilfe, Jugendschutz, Kinderarmut, Kinderbetreuung, Leseförderung, Lesekompetenz, Politik, Schule, Weiterbildung | Kommentieren » |

Plakat: Flüchtling ist kein Beruf
Jorge Díaz: Flüchtling ist kein Beruf
Flickr CC BY-SA 2.0
Ausschnitt des Originals
Kampagne von ARRIVO BERLIN

Die vielen Flüchtlinge, die derzeit nach Deutschland kommen, stellen die gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem Bildungswesen zu. Denn Bildung eröffnet den Zufluchtsuchenden – darunter viele Kinder und Jugendliche – neue Chancen und erleichtert die Integration. Doch wie sind Fragen der Bildung von Flüchtlingen in Deutschland eigentlich geregelt, welche Möglichkeiten bieten sich ihnen in den einzelnen Bildungsbereichen und welche grundlegenden Übersichten und unterstützenden Materialien gibt es?
Antworten auf diese Fragen gibt ein neues Dossier des Deutschen Bildungsservers. Interessierte erhalten einen systematischen und redaktionell aufbereiteten Überblick über Online-Quellen zu dem Thema.

Eingangs verlinkt das Dossier auf verschiedene Basisinformationen zu Asyl in Deutschland – zu rechtlichen Grundlagen und zum Verfahren, zu aktuellen Zahlen und relevanten Institutionen. Anschließend befasst sich die Informationssammlung eingehend mit den unterschiedlichen Bildungsbereichen: Die Leserinnen und Leser erfahren unter anderem mehr zur Betreuung von Flüchtlingskindern in Kitas, zur Umsetzung des Rechts auf Schule in den einzelnen Bundesländern, zu Unterrichtsmaterialien rund um die Themen Migration, Flucht und Asyl, zu Förderinitiativen, die den Flüchtlingen den Zugang zu Ausbildung und Studium erleichtern sollen, sowie zum Einstieg in den Arbeitsmarkt und zur Sozialarbeit mit jungen, oft unbegleiteten Asylsuchenden.
Nicht zuletzt können die Nutzerinnen und Nutzer über das Dossier eine Suche nach Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte und Flüchtlinge in der Metasuchmaschine InfoWeb Weiterbildung aufrufen.

Internetadresse des Dossiers:
www.bildungsserver.de/Fluechtlinge-in-Deutschland-Bildungsaspekte-im-Fokus-11422.html

Der Deutsche Bildungsserver ist der zentrale Internet-Wegweiser zum Bildungssystem und wird als Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern im Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) koordiniert.

Kontakt:
Dossier: Andrea Völkerling, voelkerling@dipf.de
Presse: Philip Stirm, stirm@dipf.de
 

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Die OER Whitepaper für Weiterbildung und Hochschule sind online!

07.05.2015 Hirschmann Abgelegt in Bildung, Bildungsinformation, Bildungspolitik, Creative Commons, Diskussion, Erwachsenenbildung, Hochschule, Open Access, Open Educational Resources, Volkshochschule, Weiterbildung | 1 Kommentar » |

Die Diskussion um die Erstellung und Nutzung von Open Educational Resources (OER) hat zur Entstehung weiterer Whitepaper geführt – diesmal für die Bereiche Hochschule und Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Am 4.5.2015 wurden die beiden Whitepaper im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Berlin offiziell vorgestellt und stehen nun online zur Verfügung.
Die Paper liefern neben einer Bestandsaufnahme der Situation in Deutschland auch einen Blick auf künftige Entwicklungen und deren mögliche Einflüsse auf die OER-Debatte und geben einen Einblick in die Diskussionen im Ausland.

OER-Whitepaper Weiterbildung
 
 
Whitepaper Open Educational Resources (OER) in Weiterbildung/Erwachsenenbildung – Bestandsaufnahme und Potenziale 2015
 
 
 
 
 
 
 
OER-Whitepaper Hochschule
 
 
Whitepaper Open Educational Resources (OER) an Hochschulen in Deutschland – Bestandsaufnahme und Potenziale 2015
 
 
 
 

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4. Mai 2015 in Berlin: Podiumsdiskussion anlässlich der Veröffentlichung der Whitepaper: Open Educational Resources in Hochschule und Weiterbildung

20.04.2015 Hirschmann Abgelegt in Bildung, Bildungsinformation, Bildungspolitik, Creative Commons, Diskussion, Erwachsenenbildung, Fachinformation, Hochschule, Internet, Medien, Mediennutzung, Open Educational Resources, Unterrichtsmaterial, Volkshochschule, Weiterbildung | Kommentieren » |

OER in Hochschule und Weiterbildung
 
Viele Akteure sehen in Open Educational Resources (OER) – also frei zugänglichen und editierbaren Materialien ein Mittel für eine bessere und partizipativere Bildung. Das Thema hat es auf die politische Agenda geschafft: die OECD, die UNESCO, die EU-Kommission, die Bundestagsfraktionen von CDU und SPD – sie alle fordern den stärkeren Einsatz von OER in der Bildung.
Einige Bundesländer arbeiten bereits an Modellen zur Einführung in den Schulunterricht. Aber wie sieht die konkrete Nutzung in Deutschland aus? Werden OER bereits jenseits von Pilotprojekten in der Breite eingesetzt? Und vor allem: Wie stellt sich die Situation jenseits der Debatte um den Schulbereich dar? Zwei Autorenteams um Jöran Muuß-Merholz sind diesen Fragen auf den Grund gegangen. Das Ergebnis sind zwei Whitepaper, die sich mit OER in der Hochschule und in der Weiterbildung befassen. Am Vorabend der re:publica werden die Ergebnisse der beiden Publikationen im Rahmen einer Podiumsdiskussion zu der die Bertelsmann Stiftung zusammen mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft einlädt, präsentiert und diskutiert.
Als zweiter Impulsgeber wird Dr. Dominic Orr dabei sein, der die Arbeit der OECD zu OER in den vergangenen Jahren entscheidend mitgestaltet hat.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen unter: https://www.bertelsmann-stiftung.de/index.php?id=595.
Die Veranstaltung wird als Livestream auf www.hochschulforumdigitalisierung.de abrufbar sein. Unter dem Hashtag #OERde kann auf Twitter mitdiskutiert werden.
 

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Bund-Länder-Bericht zu Open Educational Resources (OER) veröffentlicht und Stellungnahme des Bündnis freie Bildung

19.03.2015 Hirschmann Abgelegt in Bildung, Bildungsinformation, Bildungspolitik, BMBF, Creative Commons, Didaktik, E-Learning, Erwachsenenbildung, Erziehungswissenschaft, Hochschule, KMK, Lebenslanges Lernen, Mediennutzung, Open Educational Resources, Schule, Unterrichtsmaterial, Weiterbildung | Kommentieren » |

OER-Bund-Länder-Bericht

Der Bericht der Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Länder und des Bundes zu Open Educational Resources (OER) – die sich seit einiger Zeit mit Fragen der Verwendung von Open Educational Resources (OER) in Lehr-/Lernprozessen sowie der Verbesserung der Auffindbarkeit und Verwendbarkeit von OER-Materialien durch geeignete inhaltliche und technische Strukturen befasst – wurde nun von BMBF und KMK gemeinsam veröffentlicht und steht frei im Internet zur Verfügung.
Im Fazit des Berichts wird festgestellt, dass OER einen positiven Einfluss auf die aktuellen Anforderungen an Lehr- und Lernprozesse nehmen können, und es wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Prozesse zur Förderung und Integration von OER im deutschen Bildungssystem durch Bund und Länder zu unterstützen.
Neben einer Begriffsbestimmung und der Betrachtung von Innovationspotenzialen auf verschiedenen Ebenen, geht es in dem Bericht auch um Aspekte wie die Erstellung, Auffindbarkeit und Nutzbarkeit von OER-Materialien und die dafür notwendigen Voraussetzungen und Strukturen. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zur Herstellung von Rechtssicherheit bei der Lizenzierung von OER festgestellt.
Der Bericht geht auch darauf ein, dass OER-Materialien möglichst umfassend verfügbar und nutzbar sein sollten, ihre Entstehung und Verbreitung aber mit Kosten verbunden ist und sich hier die Frage nach geeigneten Geschäftsmodellen zur Erstellung von OER-Materialien stellt. Der Bericht setzt an dieser Stelle auf die Dynamik des Marktes und betont die Neutralität der öffentlichen Hand.
Gestützt wird diese Auffassung durch Heranziehung von Beispielen aus anderen Gebieten der digitalen Welt, wie z.B. aus dem Bereich der Open Source Software, deren Verwendung inzwischen auch Teil von Unternehmensstrategien geworden ist. Der Vorstellung, OER-Materialien könnten zu Kostenreduzierungen bei den Lehr-, Lernmaterialien führen, widerspricht der Bericht und prognostiziert eher Verschiebungen in den Produktions- und Verteilungsprozessen, wodurch z.B. Verlagen eine veränderte Rolle zukommen kann, deren Expertise bei der Qualitätsgenerierung und –sicherung von Lehrwerken von Bedeutung ist.
Der Bericht ist auch eine erste Positionierung Deutschlands zu OER, die an die schon seit geraumer Zeit auf europäischer und internationaler Ebene laufenden Diskussionen und Positionsbestimmungen zu OER anknüpft.

Das Bündnis freie Bildung hatte seinerseits im Februar 2015 ein OER-Positionspapier zur Stärkung freier Bildungsmaterialien herausgegeben und hat nun am 19.03.2015 eine Stellungnahme zum OER-Bericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe veröffentlicht. Darin begrüßt das Bündnis die dort formulierte Unterstützung des Themas und die empfohlene Förderung der Entwicklung durch den Bund und die Länder.
 

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Freie Bildungsmaterialien in Deutschland – OER-Konferenz 2013

12.09.2013 AB Abgelegt in Berufliche Weiterbildung, Berufsbildung, Creative Commons, Didaktik, E-Learning, Erwachsenenbildung, Grundschule, Hochschule, Informelles Lernen, Lebenslanges Lernen, Lehre, Lernen, Open Educational Resources, Schule, Tagung, Unterrichtsmaterial, Urheberrecht, Weiterbildung | Kommentieren » |

Am 14. und 15. September 2013 veranstaltet Wikimedia Deutschland gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Unterstützern in Berlin die erste OER-Konferenz:


 

Die Konferenz zum Thema Freie Bildungsmedien (Open Educational Resources) wird als Kombination aus Fachkonferenz und BarCamp veranstaltet und bietet deutschsprachigen Akteuren die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung. Das Programm umfasst Fachvorträge und Projektpräsentationen, im Rahmen des OERcamps werden außerdem diverse Workshops stattfinden.

Themenschwerpunkte sind:

  • OER in Gesellschaft und Politik
  • OER in anderen Ländern
  • OER in Praxis, Projekten und Forschung
  • OER – Anleitungen, Tipps & Tricks
  • OER – Qualität und Zugänglichkeit
  • OER – Finanzierung und Rahmenbedingungen

Dabei werden alle Bildungsbereiche von der Schule bis zum – auch informellen – lebenslangen Lernen einbezogen.

Das Projekt #PB21, das die Konferenz in Form einer Medienpartnerschaft begleitet, hat im Vorfeld einen WebTalk veranstaltet, in welchem die Tagungsveranstalter Ausblicke auf die Konferenz gaben.

werkstatt.bpb.de wird Teile der Konferenz via Livestream übertragen.
Aktuelle Informationen sind außerdem über Twitter (#OERde13, #OERcamp13) und Facebook verfügbar.
 

Thematische Hintergrundinformationen:
Zum Einlesen ins Thema OER bietet der Deutsche Bildungsserver diverse Informationsseiten.
 

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Jetzt anmelden: 5. DEQA-VET Jahresfachtagung

25.07.2013 Achenbach Abgelegt in Allgemein, Ausbildung, Berufliche Weiterbildung, Berufsbildung, Bildung, Bildungsberatung, Bildungspolitik, BMBF, Erwachsenenbildung, Europa, Hochschule, Internationalisierung, Kommunikation, Qualitätssicherung, Schule, Tagung, Weiterbildung | Kommentieren » |

„Das Verbindende entdecken – die Vielfalt bewahren“: Zum bildungsbereichsübergreifenden Austausch lädt die Deutsche Referenzstelle für Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung (DEQA-VET) zu ihrer 5. Jahresfachtagung „Bildungsrepublik Deutschland – Werkstattgespräche Qualitätssicherung im Haus des Lebenslangen Lernens und der Qualitätssicherung“ am 18. und 19. September 2013 ins Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) nach Bonn ein.

Das von DEQA-VET konzipierte „Haus des Lebenslangen Lernens und der Qualitätssicherung“ steht für die Auffassung und das Engagement der Referenzstelle, die Diskurse zum Thema Qualitätssicherung bildungssegmentübergreifend zu führen. Daher will DEQA-VET den Dialog zwischen Betrieben und Berufsschulen, Allgemeinbildenden Schulen, Hochschulen, beruflichen Vollzeitschulen und den Anbietern beruflicher Fort- und Weiterbildung anstoßen und fördern. Während der Fachtagung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit,  sich im Rahmen einer Poster-Session über aktuelle Ergebnisse und Erfahrungen der Modellinitiative Qualitätsentwicklung und -sicherung in der betrieblichen
Berufsausbildung (gefördert vom BMBF) aus erster Hand zu informieren.

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Qualitätssicherungsbeauftragte und -verantwortliche in der beruflichen Bildung in Bundesministerien, Ländern, Kammerorganisationen, Schulen, an Ausbilderinnen und Ausbilder in Betrieben und sowie an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agenturen für Arbeit oder der Jobcenter sowie Expertinnen und Experten des DQR-Prozesses.

Programm und Online-Anmeldung

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