Kategorie: Podcast

Klimawandel kurz erklärt – aus der Reihe WissensWerte

Das Video zum Thema “Klimawandel” erläutert in knapper Form, was genau der Klimawandel eigentlich ist, wie er entsteht, und was dagegen getan werden kann. Der Kurzfilm ist ein weiterer Beitrag aus der Reihe “WissenWerte – Animationsclips zur politischen Bildung” des Portals e-politik.de.

Nach dem Klimagipfel in Durban im Dezember 2011 verbreitet sich immer mehr Skepsis, ob der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur noch auf zwei Grad begrenzt werden kann. Informationen zum 2-Grad-Ziel, zum Treibhauseffekt und dessen Ursachen sowie einen umfassenden und systematischen Überblick zum Thema “Klimawandel” bietet das Klimawiki des Deutschen Bildungsservers

Beim Deutschen Bildungsserver gibt es auch ein ausführliches “Dossier zum Wissenschaftsjahr 2012: Zukunftsprojekt ERDE” mit Informationen zu den Themen Nachhaltigkeit und Umweltbildung aus den Bereichen Elementarbildung, Schule, Berufsbildung und Hochschulbildung sowie ein spezielles Angebot für internationale Nutzerinnen und Nutzer

Der Social Bookmarking-Dienst Edutags bietet eine Fülle von Lehr- und Lernmaterialien auch zum Thema Ökologie (s.u. Tag-Cloud); in Edutags gibt es darüber hinaus noch einen speziellen Bereich mit Creative Commons Ressourcen, in dem auch eine Reihe von Bookmarks zu finden sind, die den Tag “Klimawandel” enthalten.

Rousseau: Pädagogik und Demokratie

Heute vor 300 Jahren wurde Jean-Jaques Rousseau in Genf geboren, vor 250 Jahren erschienen seine Werke zur Staatsphilosophie, Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes, und zur Erziehung, Emile oder über die Erziehung. Die aktuelle Dokumentation von ARTE versucht sich dem vielgestaltigen Klassiker zu nähern, indem Auszüge aus Rousseaus autobiografischen, gesellschaftskritischen und -theoretischen Schriften ebenso einbezogen werden wie Kommentare von Rousseau-Spezialisten, die die Gedankenwelt Rousseaus im Kontext unserer Gegenwart erläutern.

ARTE hat die Dokumentation derzeit leider aus dem Netz genommen, hier der Link zur Filmbeschreibung. Das Video gibt es aber *noch* auf einer bekannten Video-Plattform im Internet zu sehen 🙂

Weiter nachgefragt, was Rousseau außer seinem musealen Klassikerdasein und den diesjährigen Genfer Feierlichkeiten der Gegenwart aus der Ferne des 18. Jahrhunderts überhaupt noch zu sagen hat, dann ist das vielleicht weniger seine Rolle als “Held der Gegenöffentlichkeit”, die ihn zum Vordenker der Empörten mit Guy-Fawkes-Maske macht – wie von Iring Fetscher im Spiegel (26/2012) gedeutet. Eher könnten die Jubiläen gerade seiner beiden Werke “Emile” und “Du Contract Social” Anlass geben zu erneutem Nachdenken über den vernachlässigten Zusammenhang von Pädagogik und Philosophie. Weiterlesen

Creative Commons Lernressourcen auf Edutags

Edutags, der Social Bookmarking Dienst für Lehrkräfte, bietet jetzt in Form des Tags “Creative Commons” einen gesonderten Bereich für Lernressourcen mit der Creative Commons Lizenz an. In diesem Bereich sind derzeit über 100 Ressourcen als Bookmarks zu finden. Der Bestand an CC-Ressourcen soll in nächster Zeit systematisch erweitert werden. Die neuen CC-Ressourcen können – wie auch alle anderen Tags in Edutags – bequem per RSS-Feed abonniert werden.
Zur Veranschaulichung hier als Cloud “CC-Lernressourcen” die wichtigsten Tags, die nach Auswahl von “Creative Commons” weiter recherchiert werden können:

Für Interessierte gibt es im Folgenden noch einige Hintergrundinformationen zu diesem Angebot.
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Bildung und Begabung: Interview mit DIPF-Professor Eckhard Klieme

In der Interviewreihe “Bildung und Begabung – Treibhäuser der Gesellschaft” des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ist Professor Eckhard Klieme vom DIPF interviewt worden. Der Bildungsforscher äußert sich zur zentralen Steuerung von Bildung, zur benötigten Zeit für Entscheidungen im Bildungssystem auf verschiedenen Ebenen sowie zur Frühförderung und den Übergängen von Schulen ins Berufsleben.

Bildung und Begabung: Treibhäuser der Gesellschaft I from Stifterverband on Vimeo.

Einige zentrale Aussagen des Interviews:

“Bildungspolitik wäre schlecht beraten, wenn sie genauso kurztaktig agieren würde, wie es beispielsweise ein Lehrer oder eine Schulleitung machen muss.”

“Das System der Schulinspektion, das G8-Gymnasium oder das Zentralabitur haben sich mit rasanter Geschwindigkeit in Deutschland verbreitet. Dazu braucht man keine Bundesregierung, die so etwas vorgibt. Das gucken sich die Länder untereinander ab.”

“Für mich als Bildungsforscher ist es schon fast erschreckend, mit welcher Geschwindigkeit sich solche Reformen automatisch durchsetzen, weil jeder mitmachen will, bevor jemand systematisch untersucht hat, was es denn für Konsequenzen hat. G8 ist zum Beispiel nie systematisch evaluiert worden.”

“Die zentrale Instanz muss Freiheiten schaffen, Ressourcen bereitstellen, kompetente Unterstützung gewährleisten, und sie muss ein Evaluationssystem schaffen, das Feedback ins System bringt. Nicht mehr. Und aufhören, immer neue Schulformen zu erfinden.”

“Die Probleme liegen stärker an den Rändern des Schulsystems: In der Frühförderung muss mehr getan werden. In diesem Bereich gibt es nach wie vor riesigen Nachholbedarf.”

“Relativ viel Zeit vergeht nach der Schule, ohne wirklich die Jugendlichen produktiv voranzubringen. An dieser Schwelle entsteht ganz viel an sozialen Unterschieden. Eine ganz wichtige Aufgabe von Schulen ist die Berufsvorbereitung.”

Siehe auch: Artikel zu “Bildung und Begabung” und zum Online-Portal Begabungslotse im Online-Magazin Bildung plus Innovation.

CC-LizenzDieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer
Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz

edutags einfach gemeinsam nutzen

Social-Bookmarking-Dienst des Deutschen Bildungsservers mit neuen Community-Funktionen

Mehrere neue Funktionen des Social-Bookmarking-Dienstes edutags unterstützen jetzt das Bilden von Communitys. „Empfohlene Benutzer“ schlägt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Beispiel andere edutags-Nutzerinnen und -Nutzer als Kontakt vor. Mit edutags, das sich speziell an Lehrkräfte richtet, lassen sich Lesezeichen online sammeln, mit Schlagworten (Tags) sortieren und organisieren sowie mit Kolleginnen und Kollegen teilen. Die Funktion „Empfohlene Benutzer“ orientiert sich an der eigenen Lesezeichensammlung und sucht nach Zusammenstellungen, die eine enge thematische Verwandtschaft aufweisen. Der Social-Bookmarking-Dienst edutags ist ein Angebot des Deutschen Bildungsservers, das gemeinsam mit dem Duisburg Learning Lab der Universität Duisburg-Essen entwickelt wurde.

Communitys werden durch weitere Funktionen von edutags unterstützt. So können beispielsweise Arbeitsgruppen und Freundesnetzwerke aufgebaut werden. Den aktuellen Stand der Lesezeichen-Aktivitäten der Arbeitsgruppen und Freunde haben die Teilnehmerinnen und -Teilnehmer immer über einen Neuigkeiten-Dienst in ihrem Nutzerkonto im Blick. Auch neue Ressourcen zu bestimmten Themen wie zum Beispiel „Atomphysik im Unterricht“ lassen sich per RSS-Feed gezielt abonnieren. Über die App-Anwendung des Deutschen Bildungsservers für mobile Endgeräte mit dem Betriebssystem Android kann man sich auch zwischendurch über neue Ressourcen in edutags informieren. Alle grundlegenden Arbeitsweisen in edutags werden in kurzen Video-Tutorials erläutert. Der folgende Screencast zeigt, wie in edutags Gruppen administriert werden können.

Interview zum Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Die Radiosendung „Wirtschaft und Gesellschaft“ des Senders ENERGY Rhein-Main hatte am 10. Juli 2011 Professor Dr. Marc Rittberger zu Gast, der die Arbeit des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), eines Instituts der Leibniz-Gemeinschaft, im Interview erläuterte. Hauptthemen waren die Arbeitsbereiche des DIPF, das Service und Forschung in einem Institut vereint. Professor Rittberger erläuterte eingangs die Arbeit des Informationszentrums Bildung, das Portale und Datenbanken für die Wissenschaft und die gesamte an Bildung interessierte Öffentlichkeit bereit stellt. Als Themen der Bildungsforschung wurden im Interview angesprochen die Qualitätssicherung im Bildungswesen, z.B. in Studien wie PISA oder PIAAC (PISA für Erwachsene), sowie das Lernen und der Kompetenzerwerb von Kindern, als Grundlagenforschung und in der praktischen Umsetzung der erzielten Erkenntnisse im Bereich frühkindlicher Bildung (IDEA-Zentrum der LOEWE-Initiative des Landes Hessen). Nachdem Professor Rittberger von der Evaluation des DIPF durch die Leibniz-Gemeinschaft, einem Zusammenschluss von 87 Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen, berichtete, wurde er abschließend selbst noch einem Personality-Check unterzogen. Mit welchen Ergebnissen? Hören Sie selbst…

(Verwendung des Podcasts mit freundlicher Genehmigung von Radio ENERGY Rhein-Main)

edutags – Social Bookmarking für Lehrkräfte

Lernobjekte und Ressourcen für das Lernen und Lehren mit digitalen Medien gibt es in einer unüberschaubaren Menge. Das Internet bietet so viel an Möglichkeiten, dass die einzelne Lehrkraft schnell den Überblick verliert – und vielfach die Suche im Web frustriert aufgibt. In der gemeinsamen Suche, Verschlagwortung und Bewertung von Webressourcen liegt eine Möglichkeit für Lehrkräfte, die passenden Materialien in der gewünschten Qualität zu finden.

Mit edutags.de begegnen der Deutsche Bildungsserver und das Duisburg Learning Lab der Universität Duisburg-Essen diesem Problem und entwickeln gemeinsam ein bedarfsgerechtes Web 2.0-Tool – ein so genanntes Social Bookmarking- bzw. Social Tagging-Tool – zur Unterstützung des kooperativen Sammelns und Ordnens von Online-Materialien. Die Anforderungen an ein solches Tool, dessen Implementierung und erste Ergebnisse aus Testszenarien werden kommende Woche im Rahmen der Didacta in Stuttgart am Messestand und im Vortrag präsentiert.

Termine Didacta 2011, Stuttgart:
Vortrag: Mittwoch, 23.02.2011, 11:00 – 12:00 Uhr, ICS, Raum C8.1
Messestand:
23.02.: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Halle 5 – A 70
24.02.: Universität Duisburg-Essen Mediendidaktik, Halle 7 – E 35

Einen ersten Eindruck vermittelt der folgende kurze Clip (Bild anklicken, Film öffnet auf neuer Webseite). Weitere Tutorials bei gibt es bei edutags.:

Screen von edutags

Video-Dokumentation zum Bildungsbericht 2010

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) hat eine Video-Dokumentation der Anfang Oktober abgehaltenen Fachtagung zum dritten Nationalen Bildungsbericht 2010 erstellt. Die Dokumentation steht auf dem Portal des Bildungsberichts als Vidcast zur Verfügung. Auf der Fachtagung stellte das für den Bildungsbericht federführend verantwortliche DIPF gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Autorengruppe die Ergebnisse des Bildungsberichts 2010 vor. Er erscheint alle zwei Jahre und ist eine umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Bildungssystems. Die Tagung wurde von der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt, in deren Auftrag auch Bildungsbericht und Vidcast erstellt wurden.
Zu Beginn der Tagung erläuterte der Sprecher der Autorengruppe, Professor Horst Weishaupt vom DIPF, zentrale Befunde des im Juni vorgelegten Bildungsberichts, der in einem Schwerpunktkapitel das Bildungswesen unter dem Gesichtspunkt des demografischen Wandels betrachtet. Die Vortragsaufzeichnung ist in diesem Blogbeitrag zu sehen.
Auf den Plenarvortrag folgten zahlreiche Referate der Autorengruppe zu Themen wie „Qualifzierungsstrategien für den Arbeitskräftebedarf der Zukunft“ oder „Bildungsfinanzierung“. Die Themen wurden im Rahmen von Arbeitsgruppen und anschließend im Gesamtplenum mit weiteren Expertinnen und Experten kontrovers diskutiert. Die Video-Dokumentation umfasst sämtliche Tagungsbeiträge. Ausgewählte Expertenbeiträge werden in den nächsten Wochen hier im bildungsserverBlog in loser Folge veröffentlicht werden.

WissensWerte- Animationsclips zur politischen Bildung

Unter dem Motto „Bildung muss nicht langweilig sein“ startet der Verein /e-politik.de/ e.V. sein Projekt „WissensWerte- Animationsclips zur politischen Bildung“. Jeder Clip der Reihe greift ein politisches Thema auf, erläutert die Zusammenhänge und liefert ein solides Basiswissen. Der erste Clip beschäftigt sich mit dem Thema Vereinte Nationen und ist auf der Startseite von www.e-politik.de und auf der Projektseite http://www.e-politik.de/lesen/wissenswerte-animationsclips-zur-politischen-bildung zu finden. Weitere Clips zu den Themen Islamismus, Welthandelssystem, Globalisierung, Klimawandel usw. sind geplant. Gefördert wird das Projekt bislang von den Gesellschaftern (Aktion Mensch), dem FairTrade e.V., der Doris Wupperman Stiftung und der Aktion Selbstbesteuerung.

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Audioaufzeichnung der Podiumsdiskussion „Sozialwissenschaftliche Forschung und Bildungspolitik“, 2. November 2009, DIPF Frankfurt

Am 2. November 2009 lud die Gesellschaft zur Förderung Pädagogischer Forschung (GFPF) in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und der Deutschen Gesellschaft für Bildungsverwaltung (DGBV) zu einem Bildungspolitischen Gespräch ein.

Diskutiert wurde das Verhältnis, in welchem Bildungsforschung und Bildungspolitik zueinander stehen, bzw. die Bedeutung, welche die sozialwissenschaftliche Forschung neben den politischen Machtverhältnissen, Normen und Werten der Gesellschaft und ökonomischen Argumenten für Bildungsreformen hat. Kann die Bildungsforschung mit ihren empirischen Ergebnissen (struktur-)politische Konsequenzen fordern? Sollte die Bildungspolitik häufiger auf die Forschung zurückgreifen?

Die Expertenrunde setzte sich zusammen aus:

  • Professor Eckhard Klieme vom DIPF, auf deutscher Seite maßgeblich für die internationale Schulleistungsstudie PISA verantwortlich,
  • Professor Ludwig von Friedeburg, lange Zeit Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt, der als hessischer Kultusminister Anfang der 1970er Jahre zum Beispiel mit seinen Ideen zur Gesamtschule entscheidende Anstöße in der Bildungspolitik gab,
  • Professor Helmut Fend, bis 2006 Ordinarius für Pädagogische Psychologie an der Universität Zürich,
  • Professor Klaus Klemm lange Zeit Inhaber der erziehungswissenschaftlichen Professur für empirische Bildungsforschung und Bildungsplanung an der Universität Duisburg-Essen, bis Ende 2006 Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der PISA-Studien sowie im Beirat für die deutsche Bildungsberichterstattung.
  • Moderation: Professor Heinz Elmar Tenorth, Professor für Historische Erziehungswissenschaft am Institut für Allgemeine Pädagogik der Humboldt-Universität zu Berlin.

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