Kategorie: Für die Forschung

Hier begleiten wir aktuelle Entwicklungen in Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung und informieren über interessante Angeboten im Bereich Fachliteratur, Forschungsdaten und Fachinformation.

„Studienordnungen der Psychologie sollten unbedingt Open Science-Praktiken enthalten“

Vor allem der wissenschaftliche Nachwuchs begeistert sich für
Offenheit und Transparenz

FRAGEN AN Christian Fiebach, Professor für Neurokognitive Psychologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Fiebach, „treibendes Mitglied“ der Frankfurt Open Science Initiative und Schriftführer im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs), beschäftigt sich schon seit längerem damit, wie Instrumente, Methoden und Praktiken von Open Science für die Psychologie angepasst werden können. Vor allem die Prä-Registrierung von Forschungsfragen hält er für sehr wichtig.

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Datenschutz und Bildungsforschung

Nachnutzung von Forschungsdaten (2) – Die Reihe erscheint in Zusammenarbeit mit dem Verbund Forschungsdaten Bildung

DAS WORT HAT Prof. Dr. Jürgen W. Goebel, freiberuflich tätiger Rechtsanwalt in Bad Homburg und Honorarprofessor am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt. Der langjährige Berater des DIPF erläutert, welche Konsequenzen die unterschiedlichen Datenschutz-Bestimmungen für die Nachnutzung von Forschungsdaten in den Bildungswissenschaften haben. Die seit Mai 2018 geltende Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) nimmt er dabei besonders in den Blick.

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„Auch in den Bildungswissenschaften sollte man den Umgang mit verschiedenen Datenbeständen beherrschen“

Forschungsdatenzentren stellen sich vor (7): Das Forschungsdatenzentrum des Deutschen Jugendinstituts

INTERVIEW mit Dr. Susanne Kuger, Leiterin der DJI-Abteilung Zentrum für Dauerbeobachtung und Methoden und verantwortlich für das Forschungsdatenzentrum des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Das Deutsche Jugendinstitut führt als außeruniversitäres Forschungsinstitut seit 1988 regelmäßig empirische Studien zum Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen sowie zu Lebenslagen von Erwachsenen und Familien durch. Das zurzeit mit 1,5 Stellen ausgestattete FDZ soll perspektivisch so weiterentwickelt werden, dass unter anderem Daten aus der amtlichen Statistik an die Datensätze der großen DJI-Studien gekoppelt werden können. Mit Susanne Kuger sprachen wir über die Ausbaupläne des FDZ und darüber, wie wichtig und fruchtbar Interdisziplinarität in den Bildungswissenschaften ist. Weiterlesen

„Wie füttert man Algorithmen?“

Hintergründe zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Bildungsforschung

Ein Beitrag von Carolin Anda, DIPF.

Künstliche Intelligenz ist präsenter denn je. Doch was steckt hinter diesem Begriff und welche Formen der Künstlichen Intelligenz (KI) gibt es? Was muss passieren bis ein Computer „intelligent“ ist, und wie kann KI unsere Art zu Lernen unterstützen? Einfach gesagt spricht man von künstlicher Intelligenz, wenn Computer Probleme lösen, die den Entscheidungsstrukturen von Menschen nahe kommen. Dafür sollen Computer auch aus Erfahrungen lernen und eigenständige Schlüsse ziehen. KI wird für das Erstellen von Wissens- und Expertensystemen, für die Muster- und Spracherkennung, in der Modellierung und in der Robotik eingesetzt. Dieser Beitrag beleuchtet das Maschinelle Lernen und die Programmierung eines virtuellen persönlichen Assistenten mit Hilfe zweier Experten aus dem Arbeitsbereich Educational Technologies am DIPF, Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Weiterlesen

Wie Bildungsstatistiken für die Forschung nutzbar gemacht werden können

Praktische Hinweise zum Umgang mit dem Datenangebot der Schulstatistik

Nachnutzung von Forschungsdaten (1)

DAS WORT HAT Professor Dr. em. Horst Weishaupt, ehemaliger Leiter der DIPF-Arbeitseinheit Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens und Mitherausgeber des alle zwei Jahre erscheinenden Bildungsberichts „Bildung in Deutschland“. In seinem Beitrag stellt er Potenzial und Hürden der Schulstatistiken dar und zeigt auf, wie eine Verknüpfung von Daten aus den Schulstatistiken mit anderen statistischen Angeboten die Bearbeitung spannender Forschungsfragen ermöglicht. Weiterlesen

Soziale Herkunft und Bildungswege in den biografischen Interviews des Archivs „Deutsches Gedächtnis“

Forschungsdatenzentren stellen sich vor (6): Das Archiv „Deutsches Gedächtnis“

Interviews, Autobiographien, Familienchroniken, Tagebücher und Briefsammlungen – das Archiv „Deutsches Gedächtnis“ sammelt Erinnerungszeugnisse unterschiedlicher Menschen, die einen Bezug zu gesellschaftspolitischen Ereignissen in Deutschland haben. Grundstock des Archivs am Institut für Geschichte und Biografie der Fernuniversität in Hagen bilden Interviews aus den frühen 1980er Jahren, die im Rahmen von zeitgeschichtlichen Forschungsprojekten des Instituts und seiner Vorläuferprojekte geführt wurden. Über die institutseigene Forschung hinaus sammelt das Archiv biographische Interviews aus Forschungen Dritter, die ihre Sammlungen dem Archiv zur weiteren wissenschaftlichen Nutzung überlassen haben. Wir sprechen mit der Leiterin des Archivs „Deutsches Gedächtnis“, Dr. Almut Leh, über den Bestand, seine Bedeutung für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung und die Potenziale, die vor allem das audiovisuelle Material des Archivs in Zeiten fortschreitender Digitalisierung in sich birgt. Weiterlesen

Komm ins Fachportal Pädagogik – Animationsfilm für Studierende

Der einminütige Film zeigt Studierenden der Bildungswissenschaften, also Pädagogik, Erziehungswissenschaft und Psychologie, die Recherchemöglichkeiten im Fachportal Pädagogik und erklärt kurz die verschiedenen Angebote und Serviceleistungen.
Der Film kann gerne für  Einführungen zum wissenschaftlichen Arbeiten oder in Seminaren zur Literaturrecherche oder andere Veranstaltungen genutzt werden.

Für einen problemlosen Download haben wir ihn auch direkt auf den Server des Fachportals Pädagogik gelegt.

„Open Science ist im Grunde gute wissenschaftliche Praxis in einem digital vernetzten Zeitalter“

Gute Forschung sollte zugänglich, nachvollziehbar und transparent sein

INTERVIEW mit dem Koordinator des Leibniz-Forschungsverbunds Science 2.0 Dr. Guido Scherp vom Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft. Er findet, dass man auf Open Science unterschiedliche Sichtweisen haben kann, zum Beispiel eine pragmatische aus Sicht des Forschenden, die mehr Effizienz in die Wissenschaft bringt, weil sie Ergebnisse, Daten und Methoden leichter auffindbar und nachnutzbar macht – oder eine strukturelle mit Blick auf das  Wissenschaftssystem, in der er es darum geht, Schieflagen wie ein fehlgeleitetes Publikationssystem oder das Reproduzierbarkeitsproblem zu beheben. Wir sprachen mit ihm über den Unterschied zwischen Open Science und Science 2.0, die Notwendigkeit von offener Wissenschaft, und wie man Forscherinnen und Forscher dazu bringt, die damit einhergehenden Arbeitsprozesse zu beherzigen.

 

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“Forschungsdatenzentren können Reproduzierbarkeit von Forschung unterstützen”

Forschungsdatenzentren stellen sich vor (5): Das Forschungsdatenzentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung

Das Forschungsdatenzentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (FDZ-DZHW) archiviert quantitative und qualitative Daten aus der Hochschul- und Wissenschaftsforschung und stellt sie zur Sekundärnutzung bereit. Sekundärnutzung heißt hier zweierlei: Eine Nachnutzung für wissenschaftliche Forschungszwecke oder für Lehr- und Übungszwecke. Das FDZ nutzt dafür die üblichen Formate, Scientific Use Files (SUF) und Campus Use Files (CUF). Die verfügbaren Forschungsdaten eignen sich nicht nur für die Hochschul- und Wissenschaftsforschung, sondern auch zur Bearbeitung von Forschungsfragen aus angrenzenden Forschungsfeldern, wie beispielsweise der Schul- oder Arbeitsmarktforschung. Wir sprechen mit Dr. Karsten Stephan, dem Leiter des Forschungsdatenzentrums: Weiterlesen

Eine Plattform für alle, die sich in Forschung, Lehre oder Studium für die pädagogische Praxis der Schule interessieren

Forschungsdatenzentren stellen sich vor (4): Das Archiv für pädagogische Kasuistik an der Goethe-Universität Frankfurt

Wer sich im Studium, im Rahmen seiner Forschungen oder in der Lehre für pädagogisches Handeln, unterrichtliche Interaktionen und pädagogische Praxis interessiert und protokollierte Ausschnitte dieser Wirklichkeit analysieren und rekonstruieren will, ist beim Archiv für pädagogische Kasuistik (ApaeK) an der Goethe-Universität Frankfurt genau richtig. ApaeK, geleitet von Prof. Dr. Mirja Silkenbeumer ist eine in Umfang und Qualität einzigartige Sammlung von über 3000 Datensätzen bestehend aus Beobachtungsprotokollen, Unterrichtstranskripten und anderen Dokumenten. Besonders ist die Sammlung, die 2001 begonnen wurde, unter anderem auch deshalb, weil sie über Transkriptionen kompletter Unterrichtstunden verfügt.

INTERVIEW mit Dr. Helge Kminek, dem Administrator der Archivdatenbank. Weiterlesen