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Weiterbildungsverhalten in Deutschland – AES 2012 Trendbericht

08.04.2013 Hirschmann Abgelegt in Erwachsenenbildung, Europa, Forschung, Statistik, Weiterbildung, Wissenschaft | Kommentieren » |

Der aktuelle Trendbericht zum Weiterbildungsverhalten in Deutschland liegt vor und bietet eine Übersicht über die Teilnahme der Bevölkerung in Deutschland an Weiterbildungen im Zeitraum April 2011 bis Juni 2012. Daraus geht u.a. hervor, dass 49 Prozent der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter in diesem Zeitraum an einer Weiterbildungsveranstaltung teilgenommen haben. Während die Beteiligung in Westdeutschland bei 48 Prozent lag, wurde für Ostdeutschland eine Quote von 53 Prozent gemessen. Damit wurde die höchste Teilnahmequote an Weiterbildung seit 1979 gemessen. Die Analyse bzw. der Trendbericht geht aus der Erhebung hervor, die TNS Infratest Sozialforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf Grundlage des europäischen Adult Education Survey (AES) durchgeführt hat.
Mit der Erhebung zum „Weiterbildungsverhalten in Deutschland 2012“ setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die mittlerweile in Deutschland etablierte Erhebung zum Weiterbildungsverhalten nach dem Konzept des Adult Education Survey (AES) fort und schließt an das Berichtssystem Weiterbildung (BSW) an. Der Bericht steht online zur Verfügung. (PDF-Dokument, Februar 2013, 48 Seiten)

 

 

Eine Übersicht über Berichte und Expertisen zur Erwachsenenbildung und Weiterbildung bietet der Deutsche Bildungsserver.
Berichte zur Erwachsenenbildung/Weiterbildung allgemein
Studien zum Weiterbildungsmarkt
Weiterbildungsstatistiken im Netz
Bildungsbericht – Kapitel G: Weiterbildung und Lernen im Erwachsenenalter

 

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BEREITS ALLE VERGRIFFEN: Deutscher Bildungsserver auf der Didacta 2012, 14.-18.02.2012, Hannover: 30 Fachbesuchertickets kostenlos erhältlich

01.02.2012 Hirschmann Abgelegt in Bildung, Bildungsforschung, Bildungsinformation, Bildungsmesse, Bildungsportal, E-Learning, Forschung, Web 2.0 | Kommentieren » |

So wie jedes Jahr hatte das Deutsche Institut für Internationale pädagogische Forschung (DIPF) auch diesmal wieder ein Kontingent an kostenfreien Fachbesuchertickets zum Besuch der Bildungsmesse Didacta 2012 in Hannover zur Verfügung gestellt. Alle Karten sind bereits vergeben.

Am Stand des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) können sich Interessierte u.a. über den Deutschen Bildungsserver (DBS) und seine Partnerportale informieren.
Sie finden den Stand des DIPF in Halle 14, Stand-Nr.: K 47.

An zwei Tagen wird es auf der Messe direkt am Stand des DIPF Präsentationen vom Deutschen Bildungsserver zu den Projekten edutags und zum bildungsserverWIKI Klimawandel geben.
14. Februar 2012, 11:00-12:00 Uhr, Halle 14 K 47
Edutags: mit Web 2.0-Tool kooperativ Materialien für den Unterricht sammeln, organisieren und teilen
15. Februar 2012, 14:00-15:00 Uhr, Halle 14 Stand K 47

Lernen mit Wiki und Semantic Web: den „Klimawandel“ von der Wissenschaft in den Unterricht bringen

 

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Forschungslandkarten visualisieren Standorte der empirischen Bildungsforschung

12.09.2011 AV Abgelegt in Bildungsforschung, Bildungspolitik, BMBF, Erziehungswissenschaft, Forschung, Wissenschaft | Kommentieren » |

Das Portal zum BMBF-Rahmenprogramm zur Förderung der empirischen Bildungsforschung bietet eine neue Informationsmöglichkeit: Mittels Forschungslandkarten können sich die Nutzerinnen und Nutzer schnell und unkompliziert einen Überblick über die im BMBF-Rahmenprogramm geförderte Forschungslandschaft der empirischen Bildungsforschung verschaffen.
Forschungslandkarten BMBF-Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung
Eine Übersicht über alle Forschungsschwerpunkte findet sich unter www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/forschungslandkarten.html, einen Überblick über die einzelnen Forschungsschwerpunkte erhält man durch Anklicken der einzelnen Schwerpunkt-Karten. Mit einem Klick auf ein Kästchen können detaillierte Informationen über die einzelne Institution aufgerufen werden.

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Kommissionsbericht zu Plagiatsvorwürfen gegen Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg veröffentlicht

12.05.2011 Joerg M. Abgelegt in Diskussion, Forschung, Hochschule, Wissenschaft | Kommentieren » |

Die Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“ der Universität Bayreuth hat ihren Bericht aus Anlass der Untersuchung des Verdachts wissenschaftlichen Fehlverhaltens von Herrn Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg am gestrigen Mittwoch veröffentlicht.
Aufgabe der Kommission ist die Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens. Im Fall Guttenberg stellte die Kommission nun fest, dass er weite Teile seiner Doktorarbeit planmäßig abgeschrieben und vorsätzlich getäuscht hat. Das große Echo zur Veröffentlichung des Berichts in den Medien soll hier nicht wiederholt werden, sondern eine möglichst vorurteilsfreie Prüfung am Bericht selbst dem Nutzer des Bildungsserverblogs durch Verlinkung der Quelle und einiger anderer Informationen ermöglicht werden.

Weitere Informationen zur Plagiatskontrolle (Hochschulschriften) auf dem Deutschen Bildungsserver
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG): „Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (Safeguarding Good Scientific Practice)“
Blogbeitrag zur Stellungnahme des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) zum Umgang mit Plagiatsvorwürfen

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Deutscher Hochschulverband (DHV) positioniert sich zu Plagiatsverdachten

14.04.2011 Joerg M. Abgelegt in Diskussion, Forschung, Hochschule, Wissenschaft | Kommentieren » |

An dieser Stelle sollte wenigstens von meiner Seite nie ein Beitrag zu Plagiatsvorwürfen vorkommen. Allerdings ist die Stellungnahme des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) mir dann doch hier einen Beitrag wert, der möglichst neutral die Richtung weist, in der sich der Wissenschaftsbetrieb bewegen muss, ohne dabei das Verhalten oder die Aktionsweise von einzelnen Personen zu bewerten.
Der DHV ist die Berufsvertretung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland. Er versteht sich als umfassende Imformations- und Serviceeinrichtung für Hochschullehrerinnen und -lehrer und den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Auf der diesjährigen Jahrestagung des DHV in Potsdam forderte der Präsident des DHV, Prof. Bernhard Kempen, alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Prüfungsämter der Universitäten auf, die eigenständige wissenschaftliche Leistung von Seminar- und Abschlussarbeiten zu überprüfen. Jeder einzelne Verdachtsfall müsse sorgsam und umfassend geprüft werden, ob und in welchem Umfang ein Plagiat vorliegt. Prof. Kempen warnt auch eindringlich vor einer falsch verstandenen Kollegialität aus Rücksichtnahme auf Professorinnen und Professoren, die in Plagiatsfälle verwickelt sind. Dies sei selbst ein wissenschaftliches Fehlverhalten.

Pressemitteilung des DHV

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PISA 2009: Leistungsniveau und Chancengleichheit in Deutschland erhöht

07.12.2010 Hirschmann Abgelegt in Bildungsforschung, Forschung, PISA, Schule, Vergleichstest, Wissenschaft | 1 Kommentar » |

„Deutschland ist einer der wenigen OECD-Staaten, dessen Bildungssystem sich im Verlauf von zehn Jahren PISA durchgängig positiv entwickelt hat“, zieht Professor Eckhard Klieme vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) Bilanz. „Das Leistungsniveau der Fünfzehnjährigen konnte 2009 im internationalen Vergleich erhöht werden und bei den Bildungschancen hat Deutschland deutlich aufholen können“, fasst Klieme die Ergebnisse des Forschungskonsortiums zusammen, das unter der Federführung des DIPF die PISA-Studie 2009 für Deutschland durchgeführt hat.
„Die zentrale positive Botschaft von PISA 2009 für Deutschland liegt in der Konsistenz und Kontinuität der Veränderungen, der positiven Entwicklung im deutschen Bildungssystem über eine Dekade hinweg“, betont der Bildungsforscher.
In der Studie 2009 kommt erstmals die Stärke von PISA zum Tragen, die in der regelmäßigen Erfassung von Lernergebnissen und damit der Beschreibung von Entwicklungen in Bildungssystemen liegt und nicht allein in der Darstellung des internationalen Rankings.
„Die Ursachen der positiven Entwicklung kann PISA zwar nicht identifizieren, aber man kann anführen, dass Deutschland im letzten Jahrzehnt einen strategisch wichtigen Schritt getan hat, indem ein Qualitätssicherungssystem mit Bildungsstandards, Vergleichsarbeiten und externer Schulevaluation aufgebaut wurde. …“

Weiterführende Informationen zu den heute vorgestellten Ergebnissen der PISA-Studie 2009:

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Ergebnisse der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen 2005 bis 2010 vorgestellt

14.11.2010 Joerg M. Abgelegt in Forschung, Schule, Sozialpolitik | 1 Kommentar » |

Die Studie wurde von den vier Forschungseinrichtungen Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Institut für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund (IFS), Deutsches Jugendinstitut (DJI) und Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU Gießen) im Konsortialverbund erstellt. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF).
In drei Erhebungswellen 2005, 2007 und 2009 wurden insgesamt mehr als 300 Ganztagsschulen in 14 Bundesländern untersucht. Dabei wurden Schulleitungen, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Personal, aber auch Eltern und Kooperationspartner der Schulen befragt, um die Wirkungen auf die Kinder und Jugendlichen selbst sowie das familiäre und das regionale Umfeld nachzuzeichnen.
Die Studie zeigt, dass Ganztagsschulen die Vielfalt ihres Bildungsangebots ausgebaut haben. Eltern sind vor allem mit der Ausstattung und der Organisation der Angebote zufrieden. Positive Wirkungen von Ganztagsschule auf das Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler belegt die Studie als durchgängig und nachhaltig. Problematisches Verhalten wird gemindert. Die Schülerinnen und Schüler stören seltener den Unterricht und zeigen weniger Gewaltbereitschaft. Werden ihnen in den Angeboten Mitentscheidungs- und Handlungsspielräume eingeräumt, so übernehmen sie auch eher soziale Verantwortung. Dauerhafte Teilnahme bzw. die verpflichtende Form des Ganztags reduziert zudem in der Sekundarstufe das Risiko der Klassenwiederholung.

Projekt StEG – „Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen“
Pressemitteilung des Projekts
Pressemitteilung des BMBF
Ergebnisbroschüre „Ganztagsschule: Entwicklung und Wirkungen“

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Die Situation der Kindertagesbetreuung in Deutschland – Aktuelle Daten

02.07.2010 AV Abgelegt in Bildungsbericht, Bildungspolitik, Eltern, Familienpolitik, Forschung, Frühkindliche Bildung, Kinderbetreuung | 2 Kommentare » |

„Bis zum Jahr 2013 wird es bundesweit im Durchschnitt für jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz geben – rund ein Drittel der neuen Plätze werden in der Kindertagespflege geschaffen. Im gleichen Jahr wird jedes Kind mit Vollendung des ersten Lebensjahres einen Rechtsanspruch auf Förderung in einer Kindertageseinrichtung oder in der Tagespflege haben.“ So erläutert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf seiner Website Regelungen aus dem Kinderförderungsgesetz (KiföG) von 2008 zum Thema Ausbau der Kindertagesbetreuung.

Um beurteilen zu können, wie weit die Umsetzungen dieses Vorhabens bislang gediehen sind, lohnt sich ein Blick auf die kürzlich bekannt gewordenen Zahlen unter anderem aus dem Bildungsbericht 2010 und dem Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme:

Aus dem Bildungsbericht 2010 geht hervor, dass bei den Betreuungsangeboten für Kinder in den Jahren 2006 bis 2009 die Gruppen für unter 3-Jährige am stärksten ausgebaut worden sind. In einem regionalen Vergleich für 2009 der Statistischen Ämter wird konstatiert, dass „wie bereits im Jahr zuvor in drei der fünf ostdeutschen Länder, nämlich in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie zusätzlich in Berlin, alle Kreise eine Betreuungsquote bei den unter 3-Jährigen von 35 % aufweisen konnten und größtenteils sogar deutlich überschritten haben.“ Trotz dieser erfreulichen Entwicklung liegt Deutschland mit 20 % im Jahr 2008 allerdings immer noch unter dem europäischen Durchschnitt von 25 %. Hier besteht offensichtlich vor allem in Westdeutschland noch deutlicher Aufholbedarf. Auch Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2013 ergeben, dass noch erhebliche Kraftanstrengungen nötig sind, um das im KiföG festgehaltene Ziel zu erreichen.

Zur gegenwärtigen Umsetzung des Rechtsanspruchs des Kindes auf einen Betreuungsplatz gibt der Ländermonitor 2010 der Bertelsmann Stiftung Aufschluss. Bislang gilt in allen Bundesländern noch der Rechtsanspruch ab 3 Jahren – mit Ausnahme von Thüringen und Rheinland-Pfalz (jeweils ab 2 Jahren). Auch auf diesem Feld gibt es also noch einiges zu tun.

Interessant sind schließlich auch die Entwicklungen bei der Beitragsfreiheit von Kitaplätzen. Zunehmend mehr Bundesländer gewähren Eltern eine Beitragsfreiheit mindestens für das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung. Schleswig-Holstein schlägt hier den entgegen gesetzten Weg ein: „Eltern in Schleswig-Holstein müssen vom 1. August 2010 an wieder für alle Kindergarten-Jahre bezahlen. Das hat der schleswig-holsteinische Landtag am 18. Juni 2010 beschlossen. Damit entfällt die seit August 2009 geltende Gebührenfreiheit für das letzte Kindergarten-Jahr vor Schuleintritt.“ Dies dürfte Anlass sein für Diskussionen.

Studien und Berichte:
Kapitel „Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung“ im Bildungsbericht 2010
Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2010, hier zu Rechtsanspruch des Kindes auf einen Betreuungsplatz sowie Beitragsfreiheit
Kindertagesbetreuung regional 2009. Ein Vergleich aller 413 Kreise in Deutschland, herausgegeben von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder
Kinder in Kindertageseinrichtungen und in öffentlich geförderter Kindertagespflege in Deutschland – Modellrechnungen für das Jahr 2013 des Statistischen Bundesamtes

Informationsseite des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Kinderbetreuung

Zur Beitragsfreiheit:
Informationen der Landesregierung Schleswig-Holstein
Artikel im NDR

Zahlen zur Kindertagesbetreuung im Deutschen Bildungsserver

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