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OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2010“ vorgestellt

09.09.2010 Joerg M. Beitrag in der Kategorie Berufsbildung, Bildungspolitik, Hochschule | Kommentieren » |

Bundesbildungsministerin Annette Schavan, Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka als Vertreterin der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie der Leiter des Berliner Büros der Organisation for Economic Co-operation and development (OECD), Heino von Meyer und Kathrin Höckel, Analystin im Bildungsdirektorat der OECD, haben am Dienstag in Berlin die OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2010“ vorgestellt.
Die OECD stellt in dieser Studie die öffentlichen Kosten für Studium und entgangene Steuereinnahmen eines Hochschulabsolventen den Einnahmen durch höhere Steuern, Beiträge zur Sozialversicherung und geringeres Arbeitslosigkeitsrisiko gegenüber. Heraus kam ein positiver Saldo von rund 155.000 Euro für Deutschland. Zudem betonte Bundesbildungsministerin Schavan, dass erstmals die Studienanfängerquote im Wintersemester 2009/10 über 40 Prozent lag.
Handlungsbedarf besteht alerdings noch im Übergang von der allgemeinbildenden Pflichtschule zur beruflichen Ausbildung. Immer noch gehen zu viele Schüler in ein Übergangssystem statt direkt in eine Ausbildung. Die OECD hat zur Lösung des Problems die Einrichtung einer Koordinierungsstelle vorgeschlagen. Eine weitere Empfehlung besteht darin, die Anerkennung von erworbenen Qualifikationen besser zu nutzen.

Pressemitteilung
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
Weiterführende Informationen beim BMBF
Kurzzusammenfassung der OECD-Studie


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