Kategorie: Demokratie und Bildung

Berufsschulen für Demokratie und Vielfalt

Porträt Micheal Hammerbacher (privat)

Demokratie und Bildung (4)


Dieser Beitrag ist eine Zweitveröffentlichung aus der Zeitschrift “Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis” 4/2019, S. 34-35 des Bundesinstituts für Berufsbildung. Das Interview führte Arne Schambeck.


Interview mit Michael Hammerbacher, Leiter des Vereins für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung

Einrichtungen der beruflichen Bildung müssen demokratie- und menschenrechtsfeindlichen Haltungen und Handlungen entgegenwirken. In Berlin, Brandenburg und Hamburg bietet der »Verein für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung (DEVI e.V.)« Unterstützung bei der Bewältigung damit  verbundener Herausforderungen. Im Interview erläutert Michael Hammerbacher wie Berufsschulen und ihre Lehrkräfte diese Unterstützungsangebote nutzen. Weiterlesen

„Das Selbstverständnis von Lehramtsstudierenden ist fachdominiert und zu wenig auf Fragen der Persönlichkeitsbildung bezogen“

Halbporträt Prof. Wilfried Schubarth

Demokratie und Bildung (3)

Demokratiebildung sollte ein pädagogisches Handlungsfeld in einer der Praxisphasen der Lehrerausbildung sein

FRAGEN AN Wilfried Schubarth, Professor für Erziehungs- und Sozialisationstheorie an der Universität Potsdam, der sich schon seit den 90er Jahren mit Fragen der Lehrerbildung beschäftigt. Schubarth kam über das BLK-Programm „Demokratie lernen und leben“ zur Demokratiebildung, beschäftigte sich mit dem Thema Wertebildung und, damit einhergehend, wie Themen wie Rechtsextremismus und Gewalt in die Lehrerbildung integriert werden können. Ich habe ihn gefragt, welche Rolle und Bedeutung Lehrkräfte in der Demokratiebildung haben, welche Kompetenzen sie benötigen und wie man sie in der Lehrerausbildung am besten vermitteln kann. Weiterlesen

Die digitale Beteiligungsplattform “aula” als Instrument der Demokratiebildung

Demokratie und Bildung (2)

Über Demokratiebildung an Schulen wurde schon viel geschrieben und geforscht. Es gibt eine Menge guter Ansätze: Man kann sich in gemeinsamen Initiativen für ein Thema oder eine Gruppe von Menschen einsetzen, man kann den Unterricht selbst demokratischer gestalten oder Schülerinnen und Schüler aktiv an Entscheidungs- und Steuerungsprozessen innerhalb der Schule beteiligen – man kann sogar demokratische Schulentwicklungsprozesse anstoßen. Eines sollte aber auf jeden Fall beherzigt werden, wenn man darüber nachdenkt, Demokratiepädagogik in der eigenen Schule umzusetzen oder zu verankern: Ein demokratisches Miteinander lernt man am besten, wenn jeder und jede einzelne sich aktiv an demokratischen Prozessen beteiligt und sich als handelndes Subjekt erleben kann. Wer also lernt, gute und umsetzbare Vorschläge auszuarbeiten und Mehrheiten zu organisieren, ist in der Lage Dinge zu verändern – und lernt, dass mit Engagement und Verantwortung der eigene Lebensraum gestaltet und verändert werden kann. Weiterlesen

„Gute Schulen sind demokratische Schulen“

Porträt von Christian Welniak, Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik

Demokratie und Bildung (1)

Lehrkräfte müssen Lebenswelten und Bedürfnisse ihrer Schüler selbstverständlicher in die Unterrichtsgestaltung einbeziehen

INTERVIEW mit Christian Welniak, Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe). Die DeGeDe wurde 2005 gegründet, um die Erkenntnisse aus dem BLK-Programm „Demokratie lernen und leben“ weiter zu entwickeln und demokratische Bildung in Schulen und Einrichtungen für Kinder und Jugendliche zu fördern. Sie verleiht seit 2015 alle zwei Jahre den Preis für demokratische Schulentwicklung „DemokratieErleben“ und hat 2018 das Bündnis „Bildung für eine demokratische Gesellschaft“ initiiert, dem mittlerweile mehr als 60 Organisationen angehören. Herrn Welniak haben wir gefragt, wie es um die Demokratiebildung in Deutschlands Schulen bestellt ist, worauf es bei demokratischer Schulentwicklung ankommt und welche Ansätze besonders fruchtbar sind.

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“Menschen haben ein Recht auf ein Leben ohne rassistische oder antisemitische Gewalt oder Verletzungen”

Foto Draupadi Fitz

Betroffene erfahren häufig wenig Solidarität und werden damit ein zweites Mal zu Opfern gemacht

Bildungsberatung (7): „response.“ – Beratungsstelle für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Hessen

INTERVIEW mit Draupadi Fitz, Mitarbeiterin von „response.“, der Beratung für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Hessen, die in der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main angesiedelt ist. response bietet ein niedrigschwelliges und umfangreiches Beratungsangebot für Opfer von rechter rassistischer antisemitischer Gewalt. Welche Auswirkungen solche verbalen und physischen Angriffe auf die betroffenen Menschen haben und wie in der Beratung darauf eingegangen wird, davon berichtet Frau Fitz in diesem Gespräch. Und sie gibt auch gleich ein paar Empfehlungen, wie man sich in konkreten Fällen mit den Betroffenen solidarisch zeigen kann. Weiterlesen