Archiv der Kategorie: Wissenschaft

„Es gibt viele interessante Projekte im Bildungsbereich“

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Innovationsportal des Deutschen Bildungsservers

Innovationsportal des Deutschen Bildungsservers

 

Die Projektedatenbank des Innovationsportals pflegt Alexandra Burandt.  Sie studierte in Darmstadt Informationsmanagement.

 

 

 

 

 

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Der Deutsche Bildungsserver: Im Zentrum der informationellen Bildungsinfrastruktur

Prof. Dr. Michael Kerres

Prof. Dr. Michael Kerres

DAS WORT HAT Michael Kerres

Der Professor für Mediendidaktik und Wissensmanagement an der Universität Duisburg-Essen über Digitalisierung der Bildung, Lehr-Lernmittel der Zukunft und welche Rolle der Deutsche Bildungsserver dabei spielen kann.

 

 

 

 

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Weiterbildungsverhalten in Deutschland – AES 2012 Trendbericht

Der aktuelle Trendbericht zum Weiterbildungsverhalten in Deutschland liegt vor und bietet eine Übersicht über die Teilnahme der Bevölkerung in Deutschland an Weiterbildungen im Zeitraum April 2011 bis Juni 2012. Daraus geht u.a. hervor, dass 49 Prozent der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter in diesem Zeitraum an einer Weiterbildungsveranstaltung teilgenommen haben. Während die Beteiligung in Westdeutschland bei 48 Prozent lag, wurde für Ostdeutschland eine Quote von 53 Prozent gemessen. Damit wurde die höchste Teilnahmequote an Weiterbildung seit 1979 gemessen. Die Analyse bzw. der Trendbericht geht aus der Erhebung hervor, die TNS Infratest Sozialforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf Grundlage des europäischen Adult Education Survey (AES) durchgeführt hat.
Mit der Erhebung zum „Weiterbildungsverhalten in Deutschland 2012“ setzt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die mittlerweile in Deutschland etablierte Erhebung zum Weiterbildungsverhalten nach dem Konzept des Adult Education Survey (AES) fort und schließt an das Berichtssystem Weiterbildung (BSW) an. Der Bericht steht online zur Verfügung. (PDF-Dokument, Februar 2013, 48 Seiten)

 

 

Eine Übersicht über Berichte und Expertisen zur Erwachsenenbildung und Weiterbildung bietet der Deutsche Bildungsserver.
Berichte zur Erwachsenenbildung/Weiterbildung allgemein
Studien zum Weiterbildungsmarkt
Weiterbildungsstatistiken im Netz
Bildungsbericht – Kapitel G: Weiterbildung und Lernen im Erwachsenenalter

 

Interview zum Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Die Radiosendung „Wirtschaft und Gesellschaft“ des Senders ENERGY Rhein-Main hatte am 10. Juli 2011 Professor Dr. Marc Rittberger zu Gast, der die Arbeit des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), eines Instituts der Leibniz-Gemeinschaft, im Interview erläuterte. Hauptthemen waren die Arbeitsbereiche des DIPF, das Service und Forschung in einem Institut vereint. Professor Rittberger erläuterte eingangs die Arbeit des Informationszentrums Bildung, das Portale und Datenbanken für die Wissenschaft und die gesamte an Bildung interessierte Öffentlichkeit bereit stellt. Als Themen der Bildungsforschung wurden im Interview angesprochen die Qualitätssicherung im Bildungswesen, z.B. in Studien wie PISA oder PIAAC (PISA für Erwachsene), sowie das Lernen und der Kompetenzerwerb von Kindern, als Grundlagenforschung und in der praktischen Umsetzung der erzielten Erkenntnisse im Bereich frühkindlicher Bildung (IDEA-Zentrum der LOEWE-Initiative des Landes Hessen). Nachdem Professor Rittberger von der Evaluation des DIPF durch die Leibniz-Gemeinschaft, einem Zusammenschluss von 87 Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen, berichtete, wurde er abschließend selbst noch einem Personality-Check unterzogen. Mit welchen Ergebnissen? Hören Sie selbst…

(Verwendung des Podcasts mit freundlicher Genehmigung von Radio ENERGY Rhein-Main)

Vorentscheidung in der zweiten Programmphase der Exzellenzinitiative

Am 02. März 2011 wurden von der Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG und des Wissenschaftsrats WR Vorentscheidungen in der zweiten Programmphase der Exzellenzinitiative für die drei Förderlinien Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte getroffen. In der Vorauswahl wurden insgesamt 59 Neubewerbungen berücksichtigt, die bis 01. September 2011 ausführliche Förderanträge stellen müssen. Die endgültige Auswahl bestreiten sie mit 85 bereits geförderten Einrichtungen, die Entscheidung ist für Juni 2012 vorgesehen. Ausführliche Informationen dazu gibt es in der gemeinsamen Pressemitteilung von DFG und WR . Berichtet wird von verschiedenen Medien und Einrichtungen, siehe, FAZ, FR, SZ, Spiegel online, Zeit, HRK, GEW, BMBF, eine Übersicht gibt es beim Deutschen Bildungsserver.

Herausforderung Web 2.0

Die Hochschulrektorenkonferenz hat eine Handreichung zum Thema „Herausforderung Web 2.0“ herausgegeben. Dort wird das zum Verständnis von Web 2.0 notwendige Orientierungswissen dargestellt, Einsatzbeispiele in Forschung, Lehre und Verwaltung werden präsentiert und es werden bereits vorhandene Potenziale und Chancen identifiziert. Als Themeneinstieg zeigt der nachfolgende Film neue Möglichkeiten der Kommunikation und Vernetzung für Hochschulen durch das Web 2.0. (Filmproduktion: Zentrum für Medien und IT der Fernuniversität Hagen, vgl. Handreichung S. 57)

Neues zu „Open Access“

In einem Interview des Börsenblatts des Deutschen Buchhandels wird das Projekt „pedocs“ vorgestellt, ein fachliches Repositorium für die Erziehungswissenschaften, das in das Fachportal Pädagogik des DIPF integriert ist. Themen des Interviews sind der grüne Weg des Open Access, die Zusammenarbeit mit Fachverlagen und Fragen des Urheberrechts.

Die Zeitschrift Information – Wissenschaft und Praxis behandelt in ihrem Themenheft 5/2009 das Schwerpunktthema „Open Access“. Der erste Teil diskutiert eher grundlegende Fragen zu Open Access. Die Forderungen der Wissenschaftstheorie nach Open Access; die Behinderungen von Open Access durch bestehende rechtliche Regelungen, die Position der EU gegenüber Open Access, und das Problem kommerzieller Finanzierungsmodelle. Der zweite Teil stellt gute Beispiele für Open Access Projekte vor, es geht um Wikipedia und E-LIS, das „Forum Qualitative Forschung / Forum: Qualitative Social Research“ (FQS), TRANS – ein mehrsprachiges multidisziplinäres kulturwissenschaftliches E-Journal, und um die Hybridpublikation etablierter Fachzeitschriften am Beispiel der GIGA Journal Family in Open Access.

Um Nutzen und Nachteil eines „hybriden“ Publikationsmodell wird in der Mailingliste Inetbib in den letzten Wochen eine anhaltende kontroverse Diskussion geführt, in der viele interessante, insbesondere auch kommerzielle Aspekte der Idee von Hybridpublikationen zur Sprache kommen, und die im Inetbib Listenarchiv komplett nachverfolgt werden kann.

3. Korb des Urheberrechts

Nach der Verabschiedung des 2. Korbs wurden von Vertretern des Deutschen Bundestags Anpassungen des Urheberrechts an die Interessen von Bildung und Wissenschaft gefordert. Am 15. September 2008 stellte die Bundestagsfraktion der Grünen in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung die Frage nach dem Dritten Korb (Quelle: Open-Access.net). Im Auftrag von Bundestag und Bundesrat hat das Bundesministerium der Justiz am 19.02. eine Anfrage an die entsprechenden Organisationen und Interessengruppen gerichtet, in der es um die „Prüfung weiteren gesetzgeberischen Handlungsbedarfs im Bereich des Urheberrechts“ geht. Stellungnahmen gibt es u.a. vom Aktionsbündnis „Urheberrecht Bildung und Wissenschaft“, vom Deutschen Bibliotheksverband und vom Deutschen Richterbund (die Aufzählung erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Nachträge in den Kommentaren sind sehr willkommen).

Mit Blick auf die wohl erst in der nächsten Legislaturperiode stattfindende weitere Modifikation des Urheberrechts zu einem 3. Korb hat Eric Steinhauer die Wahlprogramme der derzeit im Bundestag vertretenen Parteien auf entsprechende Positionen hin untersucht: hier die Ergebnisse

Weitere Informationen (auch Überlegungen grundsätzlicher Art) zum Zusammenhang Bildung/Wissenschaft und Urheberrecht/Open Access gibt es auch hier im Blog in den Kategorien: Open Access und Urheberrecht.