Kategorie: Für die Forschung

Hier begleiten wir aktuelle Entwicklungen in Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung und informieren über interessante Angebote im Bereich Fachliteratur, Forschungsdaten und Fachinformation.

„Unsere umfangreiche Bibliografie zeigt, was man alles mit den PIAAC-Daten erforschen kann.“

Porträt von Débora Maehler

Forschungsdatenzentren stellen sich vor (13): Das FDZ PIAAC von GESIS in Mannheim

PIAAC, die internationale Studie zur Untersuchung von Alltagsfertigkeiten Erwachsener, wurde von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 2008 ins Leben gerufen, um Kompetenzen Erwachsener im internationalen Vergleich zu untersuchen. Sie wird im Zehn-Jahres-Zyklus erhoben, 2011/2012 zum ersten Mal, der zweite Erhebungszyklus ist ab 2022 geplant. In Deutschland ist das GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften mit dem nationalen Projektmanagement betraut. Die Studie wird vom BMBF unter Beteiligung des BMAS gefördert und von Prof. Dr. Beatrice Rammstedt und Anouk Zabal geleitet. Weiterlesen

„Für uns hat es sich total gelohnt, mit dem Videomaterial aus der VERA-Studie zu arbeiten.“

Halbporträt Urlike Hartmann, vor Laptop am Tisch sitzend

Über den Einsatz von qualitativen Forschungsdaten in beobachtenden Studien

Nachnutzung von Forschungsdaten (6) – Die Reihe erscheint in Zusammenarbeit mit dem Verbund Forschungsdaten Bildung.

Die Sekundäranalyse bereits erhobener Forschungsdaten ist nur eine Möglichkeit, Daten der Bildungsforschung nachzunutzen. Man kann vorhandenes Material auch zu Schulungszwecken einsetzen – zum Beispiel für die Einarbeitung von Beobachtern bei neuen Studien. Weiterlesen

Laura Arndt von der PH Heidelberg kapert den Twitter-Account des Fachportals Pädagogik

Sharepic zum Twitter-Take over beim Fachportal Pädagogik. Piratenschiff mit Foto der Gastmoderatorin, ihrem Twitter-Account @laurischlauri und dem Datum des Take over - 14. Mai. Der

Twitter-Take over am 14. Mai 2021

Laura Arndt übernimmt den Twitter-Account des Fachportals Pädagogik gleich zwei Mal: Am 14. Mai stellt sie das Thema ihrer in der Fachdidaktik (MINT-Fächer) verorteten Promotion vor, in der sie untersucht, ob – und wenn ja wie – man im naturwissenschaftlichen Unterricht ein angemessenes Wissenschaftsverständnis vermitteln kann. Dazu gehört auch eine Erhebung, für die sie noch Teilnehmende sucht. Im zweiten Teil ihrer Gastmoderation im Juli will sie die Ergebnisse ihrer Erhebung vorstellen und über das Reviewverfahren des letzten Artikels im Rahmen ihrer publikationsgestützten Dissertation berichten. Wir sind gespannt!

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FD-LEX – Grundstein für eine zentrale Forschungsdatenbank zum Thema Sprachförderung und Sprachkompetenz legen

Sharepic mit Foto von Sandra Tietjens mit Titel des beitrags und Reihenangabe "Forschungsdatenzentren stellen sich vor"

Forschungsdatenzentren stellen sich vor (12): FD-LEX am Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, Köln

INTERVIEW mit Sandra Tietjens von der Forschungsdatenbank Lernertexte, kurz auch FD-LEX genannt. FD-LEX entstand aus einem BMBF-Projekt des Mercator-Instituts zu Schreibkompetenzen, bei dem Lernertexte auf Deutsch erhoben wurden, die nun in der Datenbank als orthografisch normalisierte Transkripte und Scans der handschriftlichen Originale bereitgestellt werden – zusammen mit Metadaten der Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam mit dem Verbund Forschungsdaten Bildung arbeitet FD-LEX daran, die Datensätze an zentraler Stelle über das Portal forschungsdaten-bildung.de nachzuweisen. Mit Sandra Tietjens spreche ich über FD-LEX und die Pläne, die Forschungsdatenbank zum Thema Sprachförderung und Sprachkompetenz künftig um weitere Lernertexte auszubauen. Weiterlesen

„Bei Anfragen wird zunehmend von einem einfachen und schnellen Datenzugriff ausgegangen“

Forschungsdatenzentren stellen sich vor (11): Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement beim Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE)

INTERVIEW mit Hella Huntemann und Harald Kaluza vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) über das Engagement des Leibniz-Zentrums für Lebenslanges Lernen in den Bereichen Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement. Zwei Säulen bestimmen die Arbeit an und mit Forschungsdaten im Institut: Am DIE erhobene Anbieterstatistiken wie die Volkshochschul-Statistik (VHS-Statistik) und der 2017 begonnene systematische Aufbau eines Forschungsdatenmanagements für die institutseigenen Projekte. Weiterlesen

„Fragen der Berufsausbildung lassen sich mit unseren Forschungsdaten hervorragend bearbeiten“

Porträt - Großaufnahme von Holger Alda

Forschungsdatenzentren stellen sich vor (10): Das Forschungsdatenzentrum des Bundesinstituts für Berufsbildung

INTERVIEW mit Dr. Holger Alda, Arbeitsbereichsleiter des Forschungsdatenzentrums im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), das ausschließlich quantitative Daten aus den institutseigenen Forschungsprojekten zur Nachnutzung anbietet. Das sind meist Surveys, also Untersuchungen oder Umfragen, die einen Überblick über bestimmte Themen der Berufsbildungsforschung schaffen sollen. Wie zum Beispiel die Betriebs- und Personendaten, die den Erwerb und die Verwertung beruflicher Qualifikationen im Lebenslauf abbilden. Wer sich also dafür interessiert, wann und wie sich junge Menschen für einen Ausbildungs- und Berufsweg entscheiden, und ob die in der Ausbildung erworbenen Fähigkeiten für eine dauerhafte Beschäftigung in Betrieben ausreichen, ist mit den beim BIBB vorhandenen Forschungsdaten bestens bedient. Weiterlesen

„Das pädagogische Personal in der Berufsbildung benötigt bedarfsgerechte Fortbildungen zu digitalen Kompetenzen“

Sharepic mit zum Beitrag mit Titel, Namen der Interview-Partnerinnen und der Interviewerin

Bildung im digitalen Wandel: Die Rolle des pädagogischen Personals (5)

Aktuelle Befunde zur Rolle des pädagogischen Personals in der Berufsbildung

Systematic Reviews (7)

Die Digitalisierung übt in besonderem Maß Druck auf Institutionen der Berufsbildung aus, weil ihre Institutionen untrennbar mit dem Arbeitsmarkt verbunden sind. Für Lehrkäfte bedeutet das zum einen, dass sie digitale Medien – ausgerichtet an den individuellen Bedarfen der Jugendlichen – in ihre Unterrichtspraxis integrieren müssen, zum anderen, dass sie die permanente Weiterentwicklung digitaler Bildungsprozesse im Blick haben müssen. Um das leisten zu können, benötigten sie mehr Zeit und Angebote zur Weiterbildung und auch flächendeckende Strukturen der Beratung und Unterstützung. Das sagen Dr. Monique Ratermann-Busse und Katharina Hähn vom Institut für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen im Interview mit Carolin Anda – nachdem sie 14 Studien, darunter auch Studien aus Finnland, Österreich und den Niederlanden für die systematische Literaturübersicht im BMBF-Metavorhaben „Digitalisierung im Bildungsbereich“ analysiert haben.


Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Carolin Anda für Deutscher Bildungsserver


„Virtual Reality im Unterricht ist ein echter Gamechanger.“

Das ViLearn-Team der Uni Würzburg (v.l.): Marc Latoschik, Silke Grafe, Florian Kern, Gabriela Greger und Peter Kullmann. Es fehlt Jennifer Tiede.

Medienpädagogik muss für diese neue Technik frühzeitig sensibilisieren

GESPRÄCH mit Silke Grafe und Marc Latoschik über die gemeinsame Arbeit an einer virtuellen Lernumgebung für Studierende und Lehrende der Schulpädagogik an der Universität Würzburg. Die beiden erforschen im Projekt ViLeArn, wie aktuelle Techniken der virtuellen und der erweiterten Realität eingesetzt werden können, um medienpädagogische Kompetenzen von Lehramtsstudierenden und ihren Dozentinnen und Dozenten zu fördern. Dazu haben sie ein didaktisches Konzept entwickelt, das gemeinschaftliches und interaktives Lernen in Szenarien der virtuellen Realität ermöglicht. Das Konzept wurde mit den Studierenden im Wintersemester 2019/2020 in Seminaren zum Thema „Lehren und Lernen mit und über digitale Medien“ erprobt. Für die Lehrenden wird derzeit an einem Fortbildungskonzept gearbeitet, das sie dazu befähigen soll, die medienpädagogischen Kompetenzen Studierender zu fördern. Wir sprechen über die verschiedenen Forschungsansätze in Pädagogik und Informatik, über die Erfahrungen mit dem Einsatz der virtuellen Lernumgebung und warum die Auseinandersetzung mit Virtual Reality (VR) im Bildungsbereich so wichtig ist. Weiterlesen

Lehrende der Erwachsenenbildung brauchen Fortbildungen zu digitalen Kompetenzen

Sharepic zum Podcast - Interview mit Jan Koschorreck und Angelika Gundermann, DIE, in der Reihe Systematic Review

Bildung im digitalen Wandel: Die Rolle des pädagogischen Personals (4)

Aktuelle Befunde zur Rolle der Lehrenden in in der Erwachsenen- und Weiterbildung

Systematic Reviews (6)

Jan Koschorreck und Angelika Gundermann vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE) sprechen mit Carolin Anda über aktuelle Befunde aus dem Critical Review „Bildung im digitalen Wandel: Die Bedeutung für das pädagogische Personal und für die Aus- und Fortbildung“, das im Zuge des BMBF Metavorhabens „Bildung und Digitalisierung“ entstand. Sie beleuchten den Rollenwandel vom Wissensvermittler zum Lernbegleitenden und die Heterogenität dieses Bildungsbereichs, der einheitliche Fortbildungsmaßnahmen durch die vielfältige Träger- und Anbieterlandschaft erschwert. Digitale Kompetenzen bilden auch in der Erwachsenenbildung einen essentiellen Part, um didaktische Formate zukunftsfähig und lernendenzentriert umsetzen zu können.


Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Carolin Anda für Deutscher Bildungsserver


Eine gute Ausbildung von Lehrkräften ist zentral für die Digitalisierung an Schulen

Sharepic zum Interview mit Marcel Capparozza und Dr. Gabriele Irle vom Leibniz-Institut für Wissensmedien

Bildung im digitalen Wandel: Die Rolle des pädagogischen Personals (3)

Aktuelle Befunde zur Rolle der Lehrkräfte-Ausbildung

Systematic Reviews (5)

Im Interview berichten Marcel Capparozza und Dr. Gabriele Irle vom Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen von aktuellen Befunden aus 15 internationalen Studien zur Lehrkräfteausbildung, die gerade in einer systematischen Literaturübersicht im BMBF-Metavorhaben „Digitalisierung im Bildungsbereich“ erschienen sind. Es zeigt sich, dass digitale Kompetenzen und das Wissen von Lehrkräften stark mit den Handlungen von Lehrerausbildenden zusammenhängen.  Weiterlesen