Ausgabensteigerung für Bildung und Forschung um acht Prozent

Aus der Presseerklärung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF):
„Der Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird in 2009 auf insgesamt 10,080 Milliarden Euro anwachsen. Das sind rund 730 Millionen Euro – beziehungsweise acht Prozent – mehr als im Vorjahr. Das sieht der Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2009 vor, der am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen wurde.“

Die zusätzlichen Mittel werden vor allem für die Bereiche Forschung für die alternde Gesellschaft, Gesundheitsforschung, Verstärkung der Forschungs- und Entwicklungs-Kapazitäten in kleinen und mittleren Unternehmen durch die Förderinitiative „KMU-innovativ“, die Klima- und Energieforschung, die Verstärkung der internationalen Forschungszusammenarbeit sowie das Meister-BAföG zur Verfügung gestellt. Berufsabsolventen ohne Hochschulreife wird durch das Meister-BAföG und die Vergabe von Aufstiegsstipendien der Bildungsaufstieg durch einen zusätzlichen Anreiz zur Aufnahme eines Studiums ermöglicht.

Regierungsentwurf zu den Eckdaten des BMBF des Haushalts 2009 findet sich hier.

2 Kommentare

  1. Siehe andererseits diesen Beitrag auf der Website der GEW: «Sparschwein Bildung – Bildungsausgaben sinken weiter» [http://www.gew.de/Sparschwein_Bildung_-_Bildungsausgaben_sinken_weiter.html:

    „Seit Jahren bescheinigt die OECD Deutschland im internationalen Vergleich unterdurchschnittliche Bildungsausgaben. Dennoch gibt es keine Korrektur, keine Veränderung des Sparkurses – obwohl Bund und Ländern bekannt ist, dass die Probleme des Bildungssystems nicht ohne zusätzliche Mittel gelöst werden können. Im Gegenteil. Der Abstand zu anderen Industrienationen wird größer, die Unterlassungssünden spürbarer. Das verdeutlichen die Ende Mai vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten vorläufigen Berechnungen zum Bildungsbudget in Deutschland. […]“ mehr a.a.O.

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