„Ich möchte Lehrkräfte dabei unterstützen, ihre vielfältigen Aufgaben zu meistern“

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Christina König

Christina König


Christina König, 
FWU-Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht, studierte in München und Rom Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft, Bayerische Landesgeschichte und Italienischen Philologie. Sie betreut das Portal Lehrer werden verantwortet das  Themengebiet Schule beim Deutschen Bildungsserver.

 

Wann bist Du zum Team des Deutschen Bildungsservers gestoßen?

Ich hatte im September 2007 meinen Start als Redakteurin beim Deutschen Bildungsserver. Zuvor hatte ich schon mehrere Jahre beim FWU als Redakteurin für die Produktion von Bildungsmedien in den Bereichen Geschichte, Kunst und Musik für den Schulunterricht gearbeitet.

Wie bist Du zu diesen beiden Themengebieten gekommen? Was interessiert Dich persönlich daran?

Das FWU ist als das Medieninstitut der Länder ja sozusagen die „erste Adresse“ wenn es um Medien für die Schule geht, also alles, was die Lehrkraft im Unterricht einsetzen kann, um bestimmte Themen zu vertiefen, zu ergänzen oder anschaulich zu machen. So gesehen ist man als Mitarbeiterin des FWU schon von Haus aus mit Themen wie Schullandschaft, Lehrbetrieb, Bedürfnisse von Lehrkräften im Schulalltag und natürlich den unterschiedlichen Lehr- und Bildungsplänen vertraut. Das macht einen fit für die Aufgaben, die beim Deutschen Bildungsserver in den Bereichen „Schule“ und „Lehrer werden“ auf einen warten.

Für mich persönlich ist es außerdem immer sehr spannend zu sehen, wie sich der Schulalltag verändert, welche neuen Strömungen und Inhalte in der Schule gerade auftreten und wie die Lehrkräfte das alles stemmen. Da möchte ich unterstützen und wichtige Informationen bereithalten, damit sie diese Aufgaben meistern können.

Haben sich die Themen in der Schule in den letzten Jahren verändert? Gibt es eine Art Entwicklungslinie?

Da gibt es natürlich eine ganze Menge an Veränderungen. Ich will mal versuchen ein paar zentrale zu benennen:  Ganz wichtig sind die Themen Ganztagsschule und Inklusion, da tut sich unheimlich viel und es gibt auf allen Ebenen einen regen Diskurs.

Außerdem beobachte ich in vergangenen Jahren eine immer stärkere Mobilität: Die Themen Auslandsaufenthalte und Schüleraustausch werden immer wichtiger. Gleichzeitig steigen die Ansprüche sowohl an Schülerinnen und Schüler als auch an die Lehrkräfte was die Bewältigung des Schulalltags angeht. Zusätzlich zu den Anforderungen, die der reguläre Unterricht mit seinen sich stetig wandelnden Lehrplänen und zum Teil auch der Schuldauer – Stichwort G8 und G9 – mit sich bringt, werden immer mehr „weiche“ Kompetenzen erwartet. Sowohl Schüler als auch Lehrer sollen weitere Fähigkeiten entwickeln und ausbauen, sich künstlerisch und sozial engagieren, der Sport soll natürlich auch nicht zu kurz kommen. Da scheinen viele an ihre Grenzen zu stoßen, all die Anforderungen verunsichern zunehmend. Positiv sehe ich jedoch die wachsende Beweglichkeit der jungen Leute und ihre Kreativität, wenn sie ihre Ziele mal nicht auf direktem Weg erreichen können.

Haben sich deine Aufgaben – oder die Aufgabe des Deutschen Bildungsservers – in den letzten Jahren verändert?

Die Funktion des Wegweisers durch den Dschungel an Informationen, die das Internet zu allen möglichen Themen bereithält, ist in den vergangen Jahren immer wichtiger geworden. Gerade im schulischen Bereich breitet sich ja eine große Kommerzialisierung aus, etwa was das Angebot an Bildungsmedien, Unterrichtsmaterialien und Plattformen angeht. Da fällt es nicht immer leicht, sich zu orientieren und für sich Nützliches auszuwählen. Hier sind wir als Team vom DBS immer mehr gefragt, bei der Orientierung zu helfen und einen zuverlässigen und unabhängigen Ansprechpartner darzustellen.

Was melden die Nutzer Dir zurück?

Ganz oft freuen sich Nutzer zunächst einmal darüber, wenn sie eine schnelle Reaktion und konkrete Tipps bekommen, wie sie mit ihrem Anliegen weiterkommen. Manchmal hat man fast den Eindruck als wären es die Leute nicht mehr gewohnt zu sein, überhaupt eine Antwort zu erhalten. Auch die wechselnden, aktuellen Themendossiers und natürlich unsere ständigen Angebote mit Informationen für Quereinsteiger ins Lehramt, zu Lehrplänen, Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts und vielem mehr kommen gut an.

Was wünschst Du dem Deutschen Bildungsserver zum 20. Geburtstag?

Ich wünsche dem DBS, dass er auch die nächsten 20 Jahre eine feste Institution im Bildungsbereich bleibt und dass er als Leuchtturm im Internet-Meer stabil bleibt. Wir können unsere Nutzer ja schließlich nicht alleine lassen

 

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