Kategorie: Frühe Bildung

Hier sind Interviews, Beiträge und Podcasts gebündelt, die sich mit aktuellen Themen und Diskussionen in der Elementarbildung, also auch in Kitas beschäftigen. Sie sind vor allem für diejenigen Leserinnen und Leser gedacht, die professionell in diesem Themenbereich beschäftigt sind.

Was bedeutet die Digitalisierung für das pädagogische Personal und für die Aus- und Fortbildung?

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Über ein Critical Review des vom BMBF geförderten „Metavorhaben Digitalisierung im Bildungsbereich“ 

Geht es Ihnen auch manchmal so, dass sie von der Fülle wissenschaftlicher Publikationen und Befunde zu einem Thema schier erschlagen sind? Gerade im Zuge der Digitalisierung haben die Publikationsgeschwindigkeit und die Quellenlage zugenommen. Das Internet und auch die Fachliteratur bieten umfangreiche Quellen, jedoch kostet es viel Zeit diese auf qualitative und bedarfsgerechte Antworten zu durchforsten.

Carolin Anda, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Bildungsserver stellt in diesem Podcast eine gerade entstandene systematische Literaturübersicht aktueller Forschungsbefunde aus dem BMBF geförderten „Metavorhaben Digitalisierung im Bildungsbereich“ vor. Angelehnt an ein Systematic Review erörtert dieses Critical Review die Frage nach der Bedeutung der Digitalisierung für das pädagogische Personal und für die Aus- und Fortbildung in fünf Kapiteln für die Bildungsbereiche Frühe Bildung, Schule, Lehreraus- und Fortbildung, Berufsbildung, Erwachsenenbildung und Weiterbildung. Die Publikation dazu: „Bildung im digitalen Wandel. Die Bedeutung für das pädagogische Personal und die Aus- und Fortbildung“ erscheint im Herbst 2020 im Waxmann Verlag.


Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Carolin Anda für Deutscher Bildungsserver


Audio-Linkempfehlungen zu Online-Weiterbildungen für Erzieherinnen und Erzieher

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Seit Mitte März sind die Kindertageseinrichtungen geschlossen – nur für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Bereichen arbeiten, wird eine Notfallbetreuung angeboten. Einige Erzieherinnen und Erzieher werden also weiterhin vor Ort in den Kitas sein, andere arbeiten zuhause an Konzepten – für die Zeit nach der Corona-Krise, wenn die Einrichtungen wieder geöffnet sein werden. Wieder andere haben vielleicht auch schon daran gedacht, sich online in ein neues Thema einzuarbeiten. Christine Schumann hat sich mal beim Deutschen Bildungsserver nach kostenfreien Online-Fortbildungen umgesehen. Weiterlesen

Unsere Audio-Linkempfehlungen zum Thema MINT-Bildung

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In der heutigen Podcastfolge steht alles unter dem Thema MINT. Carolin Anda hat den Deutschen Bildungsserver nach spannenden Internetseiten zum Thema MINT-Bildung durchstöbert – und stellt hier ihre Lieblingsseiten vor. Doch zuerst: Was bedeutet MINT eigentlich?

MINT ist die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Diese Fächer werden seit 2008 von der Bundesregierung besonders gefördert. Schülerinnen und Schüler können darin Kompetenzen erwerben, die für unsere Wirtschaft und für technische Innovationen maßgeblich sein können. Leider kommen sie in der Schule oft zu kurz und im internationalen Vergleich schneidet Deutschland nicht sonderlich gut ab. Noch dazu erwecken diese Fächer statistisch weniger das Interesse von Mädchen. Weiterlesen

Unsere Audio-Linkempfehlungen zum Tag der Kinderwebseiten

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Zum Tag der Kinderwebseiten am 21. Oktober hat unsere Kollegin Sigrid Fahrer ihre Lieblingsangebote aus der Sammlung des Deutschen Bildungsservers herausgesucht. Ihre Empfehlungen hat sie in der ersten Episode von „Bildung auf die Ohren“, dem Podcast des Deutschen Bildungsservers, zusammengefasst.

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Alles, was Eltern zur Bildung wissen müssen.

 Der 40sec.Film erklärt die Informationsangebote des Deutschen Bildungsservers für Eltern. Von A wie Ausbildung bis Z wie Zweiter Bildungsweg. Und hier geht’s direkt zu den Infos:

Für einen problemlosen Download haben wir den Film auch direkt auf den Server des Deutschen Bildungsservers gelegt.

Didacta-Schwerpunkt: Frühe Bildung

Elementarbildung beim Deutschen Bildungsserver

Bildungsserver-Redakteurin Andrea Völkerling hat zur Didacta 2017 für frühpädagogische Fachkräfte und Eltern, Lehrende und Forschende sowie Fachleute aus Bildungspolitik und Bildungsverwaltung Informationen zu Bildung und Erziehung in der Kindertagesbetreuung zusammengestellt.

RechercheService 2017

Didacta-Schwerpunktthema Frühe Bildung: „Elementarbildung beim Deutschen Bildungsserver“

Im Rahmen unseres DBS-Recherche-Services beantwortet Andrea Völkerling am Donnerstag, 16. Februar nachmittags am DIPF-Stand Nr. D52 in Halle 5 Ihre Fragen zu allen Aspekten der Elementarbildung!

Das Angebot zur Elementarbildung beim Deutschen Bildungsserver umfasst Tagespflege und Tageseinrichtungen für Kinder im Alter von 0 bis 12 Jahren, von der Tagesmutter/ Kinderkrippe über den Kindergarten bis zum Hort.

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„Die Elementarbildung hat in den letzten Jahren immens an Bedeutung gewonnen“

Andrea Völkerling

Das Redaktionsteam des Deutschen Bildungsservers stellt sich vor.

Andrea Völkerling, wissenschaftliche Dokumentarin, studierte Erziehungswissenschaft in Mainz und betreut beim Deutschen Bildungsserver die Themengebiete Elementarbildung und  Sozialpädagogik. Weiterlesen

01.08.2013: Betreuung von Kindern unter drei Jahren (U3) – Rechtsanspruch und Kita-Ausbau

Am 1. August 2013 tritt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr in Kraft. Bund, Länder und Gemeinden haben in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen, um ein ausreichendes Angebot an Kita-Plätzen bereitzustellen. Die Umsetzung des Rechtsanspruchs bedeutet dabei nicht nur in quantitativer, sondern auch in qualitativer Hinsicht eine große Herausforderung für alle Beteiligten.

Der Deutsche Bildungsserver hat aus diesem Anlass umfangreiche Informationen in einem Dossier zusammengestellt. Hier die Themen im Überblick:

Kontakt:
Andrea Völkerling, DIPF – Deutscher Bildungsserver, Redaktion Elementarbildung, +49 (0) 69 / 24708-348, voelkerling@dipf.de

Die Situation der Kindertagesbetreuung in Deutschland – Aktuelle Daten

„Bis zum Jahr 2013 wird es bundesweit im Durchschnitt für jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz geben – rund ein Drittel der neuen Plätze werden in der Kindertagespflege geschaffen. Im gleichen Jahr wird jedes Kind mit Vollendung des ersten Lebensjahres einen Rechtsanspruch auf Förderung in einer Kindertageseinrichtung oder in der Tagespflege haben.“ So erläutert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf seiner Website Regelungen aus dem Kinderförderungsgesetz (KiföG) von 2008 zum Thema Ausbau der Kindertagesbetreuung.

Um beurteilen zu können, wie weit die Umsetzungen dieses Vorhabens bislang gediehen sind, lohnt sich ein Blick auf die kürzlich bekannt gewordenen Zahlen unter anderem aus dem Bildungsbericht 2010 und dem Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme:

Aus dem Bildungsbericht 2010 geht hervor, dass bei den Betreuungsangeboten für Kinder in den Jahren 2006 bis 2009 die Gruppen für unter 3-Jährige am stärksten ausgebaut worden sind. In einem regionalen Vergleich für 2009 der Statistischen Ämter wird konstatiert, dass „wie bereits im Jahr zuvor in drei der fünf ostdeutschen Länder, nämlich in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie zusätzlich in Berlin, alle Kreise eine Betreuungsquote bei den unter 3-Jährigen von 35 % aufweisen konnten und größtenteils sogar deutlich überschritten haben.“ Trotz dieser erfreulichen Entwicklung liegt Deutschland mit 20 % im Jahr 2008 allerdings immer noch unter dem europäischen Durchschnitt von 25 %. Hier besteht offensichtlich vor allem in Westdeutschland noch deutlicher Aufholbedarf. Auch Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2013 ergeben, dass noch erhebliche Kraftanstrengungen nötig sind, um das im KiföG festgehaltene Ziel zu erreichen.

Zur gegenwärtigen Umsetzung des Rechtsanspruchs des Kindes auf einen Betreuungsplatz gibt der Ländermonitor 2010 der Bertelsmann Stiftung Aufschluss. Bislang gilt in allen Bundesländern noch der Rechtsanspruch ab 3 Jahren – mit Ausnahme von Thüringen und Rheinland-Pfalz (jeweils ab 2 Jahren). Auch auf diesem Feld gibt es also noch einiges zu tun.

Interessant sind schließlich auch die Entwicklungen bei der Beitragsfreiheit von Kitaplätzen. Zunehmend mehr Bundesländer gewähren Eltern eine Beitragsfreiheit mindestens für das letzte Kindergartenjahr vor der Einschulung. Schleswig-Holstein schlägt hier den entgegen gesetzten Weg ein: „Eltern in Schleswig-Holstein müssen vom 1. August 2010 an wieder für alle Kindergarten-Jahre bezahlen. Das hat der schleswig-holsteinische Landtag am 18. Juni 2010 beschlossen. Damit entfällt die seit August 2009 geltende Gebührenfreiheit für das letzte Kindergarten-Jahr vor Schuleintritt.“ Dies dürfte Anlass sein für Diskussionen.

Studien und Berichte:
Kapitel „Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung“ im Bildungsbericht 2010
Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2010, hier zu Rechtsanspruch des Kindes auf einen Betreuungsplatz sowie Beitragsfreiheit
Kindertagesbetreuung regional 2009. Ein Vergleich aller 413 Kreise in Deutschland, herausgegeben von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder
Kinder in Kindertageseinrichtungen und in öffentlich geförderter Kindertagespflege in Deutschland – Modellrechnungen für das Jahr 2013 des Statistischen Bundesamtes

Informationsseite des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Kinderbetreuung

Zur Beitragsfreiheit:
Informationen der Landesregierung Schleswig-Holstein
Artikel im NDR

Zahlen zur Kindertagesbetreuung im Deutschen Bildungsserver

Sachverständigenrat empfiehlt Bildungsoffensive

Wie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet wird, fordert der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung die Bundesregierung dazu auf, eine „Bildungsoffensive“ zu starten. Zur Überwindung der Krise und einer nachhaltige Erholung reichen die bisherigen Bemühungen nicht aus. Zu diesem Ergebnis kam unlängst auch schon der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsminister. Zwei Defizite hat der Sachverständigenrat im internationalen Vergleich ausgemacht. Diese sind zu niedriges Bildungsniveau und fehlende Chancengleichheit. Der Sachverständigenrat hat dabei sehr wohl im Blick, dass bei der zwischen Bund und Ländern verabredeten Steigerung der gesamtstaatlichen Ausgaben für Bildung und Forschung bis 2015 auf 10 Prozent die Konsolidierung schwieriger wird, aber dem generellen Ziel nicht widersporchen wird. Er rät deshalb, mehr in die frühkindliche Erziehung zu investieren, wozu auch ein verpflichtendes Vorschuljahr und die flächendeckende Einführung von Ganztagsschulen gehört.