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Online-Umfrage 2012 des InfoWeb Weiterbildung gestartet – Teilnehmende können eReader, Büchergutscheine und Bildungsurlaub gewinnen

23.01.2012 Hirschmann Beitrag in der Kategorie Befragung, Berufliche Weiterbildung, Erwachsenenbildung, Evaluation, Lebenslanges Lernen, Volkshochschule, Weiterbildung | Kommentieren » |

Wie jedes Jahr führt das InfoWeb Weiterbildung (IWWB) auch 2012 eine Online-Umfrage zur Qualität von Weiterbildungsdatenbanken durch. Bei der Umfrage können alle Nutzerinnen und Nutzer bis zum 26. Februar wieder ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu den Datenbanken und auch zum IWWB selbst abgeben.

Die Teilnahme kann sich lohnen: Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden zahlreiche attraktive Preise verlost, die freundlicherweise von Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden. Dazu gehören z. B. ein Amazon Kindle eReader, Büchergutscheine und ein Bildungsurlaub in Hamburg.

In diesem Jahr sind 43 Weiterbildungsdatenbanken an der Umfrage beteiligt. Ein Fenster mit einem Link zum Fragebogen zur jeweiligen Datenbank erscheint meist automatisch beim Aufruf der Seite. Der IWWB-Fragebogen kann direkt über die IWWB-Homepage abgerufen werden.

Eine Liste aller beteiligten Datenbanken mit Links zu deren Homepages steht unter:
http://www.bildungsserver.de/link/iwwb_onlineumfrage_2012

An den Umfragen nehmen regelmäßig 2000 bis 3000 Besucherinnen und Besucher von Weiterbildungsdatenbanken teil. Die Auswertung der Ergebnisse wird zeitnah veröffentlicht.

Das IWWB ist ein Angebot des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) im Rahmen des Deutschen Bildungsservers und ermöglicht die Suche nach Weiterbildungsangeboten in 75 kooperierenden Datenbanken.

Das InfoWeb Weiterbildung im Internet: www.iwwb.de

Weitere Informationen
Wolfgang Plum, InfoWeb Weiterbildung, Redaktion Hamburg, E-Mail: wp@iwwb.de
Doris Hirschmann, InfoWeb Weiterbildung beim Deutschen Bildungsserver, E-Mail: hirschmann@dipf.de
Pressekontakt: Philip Stirm, Tel. +49 (0) 69 / 24708-123, E-Mail: stirm@dipf.de,
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Schloßstraße 29, 60486 Frankfurt/M., www.dipf.de

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Materialien zum Lesen und Schreiben lernen des Bundesverbandes Alphabetisierung und Grundbildung e.V.

05.12.2011 Hirschmann Beitrag in der Kategorie Alphabetisierung, Erwachsenenbildung, Leseförderung, Lesekompetenz, Medien, Unterrichtsmaterial, Weiterbildung | Kommentieren » |

Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. informiert über neue Materialien, Angebote und Serviceleistungen aus dem Bereich der Grundbildung. Die Materialien sind hauptsächlich zum Einsatz in Alphabetisierungskursen konzipiert.
1. Leicht lesbare a³-Themenhefte „Berufsorientierung“ als kostenloser Download
2. Spielend motivieren Handreichung zum Einsatz der Spielkonsole Nintendo DS in Alphabetsierungskursen als kostenloser Download
3. Leicht lesbarer Quick-Read Text „In der Arbeitsagentur“ als kostenloser Download

1. Leicht lesbare a³-Themenhefte „Berufsorientierung“ als kostenloser Download
Das Projekt a³ stellt zwei neue Themenhefte zum Bereich Berufsorientierung kostenlos zur Verfügung. Für viele Jugendliche und junge Erwachsene ist das Thema essentiell, um in ihrer weiteren Lebensplanung einen Schritt weiter zu kommen. Sie benötigen Unterstützung beim Prozess der Berufswahl, indem sie Informationen über Berufsfelder und Berufe, ihre Bedeutung und ihre Anforderungen erhalten.
Die Themenhefte sind leicht lesbar gestaltet und sind für geübte und ungeübte Leser geeignet. Anhand von Fragen, Videos, Rätseln und weiterführenden Links werden Denkanstöße gegeben und Diskussionen angeregt. Die einzelnen Kapitel der drei Themenhefte können auch ohne den Sinnzusammenhang des Gesamttextes gelesen und verstanden werden. Je nach Interesse der Lernenden können so beliebige Kapitel thematisiert werden.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.alphabetisierung.de/aktuelles/news/news-anzeigen/article/736.html

2. Spielend motivieren – Handreichung zum Einsatz der Spielkonsole Nintendo DS in Alphabetisierungskursen als kostenloser Download
Wenn Erwachsene ihre Lese- und Schreibkompetenzen verbessern möchten, steht der Spaß nicht selten hinten an. Nüchterne Sachtexte und wenig motivierend gestaltete Übungshefte gibt es viele. Dabei bieten interaktive Medien viel Potenzial für die Alphabetisierung von Erwachsenen. Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. hat deshalb im Projekt iCHANCE ein Konzept entwickelt und erprobt, mit dem mobile Spielkonsolen den Einzug in den Alphabetisierungsunterricht finden können. Das Handreichung “Spielend motivieren. Die Spielekonsole Nintendo DS im Alphabetisierungskurs” steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.profi.ichance.de/index.php?id=50

3. Leicht lesbarer Quick-Read Text „In der Arbeitsagentur“ als kostenloser Download
Um Jugendlichen und jungen Erwachsenen Spaß am Lesen zu vermitteln, hat das Projekt a³ mehrere leicht lesbare Kurz-Romane erstellt. Die Texte der a³-Quick-Read-Reihe thematisieren jugendorientierte Themen und enthalten aktivierende und handlungsorientierte Aufgabenvorschläge in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sowie lernmotivierende Rätsel. Das neueste Werk In der Arbeitsagentur umfasst 83 Seiten und richtet sich explizit an Alphabetisierungskurse von Migranten.
Zum Inhalt: Die 37-jährige Türkin Cemile lebt seit elf Jahren in Deutschland. Seitdem ihr Mann gestorben ist, muss sie sich um ihre Tochter alleine kümmern. Cemile hat in Istanbul Tourismus studiert und möchte in Deutschland in einem Reisebüro arbeiten. In der Arbeitsagentur lernt sie den 35-jährigen Fallmanager Ibrahim Aslan kennen. Es funkt zwischen den beiden und die (Liebes-)Geschichte nimmt ihren Lauf…

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.alphabetisierung.de/aktuelles/news/news-anzeigen/article/734.html

 

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Bildung und Begabung: Interview mit DIPF-Professor Eckhard Klieme

25.11.2011 Blees Beitrag in der Kategorie Begabung, Bildung, Bildungsforschung, Bildungspolitik, DIPF, Evaluation, Schule, Stifterverband, Vidcast | Kommentieren » |

In der Interviewreihe “Bildung und Begabung – Treibhäuser der Gesellschaft” des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ist Professor Eckhard Klieme vom DIPF interviewt worden. Der Bildungsforscher äußert sich zur zentralen Steuerung von Bildung, zur benötigten Zeit für Entscheidungen im Bildungssystem auf verschiedenen Ebenen sowie zur Frühförderung und den Übergängen von Schulen ins Berufsleben.

Bildung und Begabung: Treibhäuser der Gesellschaft I from Stifterverband on Vimeo.

Einige zentrale Aussagen des Interviews:

“Bildungspolitik wäre schlecht beraten, wenn sie genauso kurztaktig agieren würde, wie es beispielsweise ein Lehrer oder eine Schulleitung machen muss.”

“Das System der Schulinspektion, das G8-Gymnasium oder das Zentralabitur haben sich mit rasanter Geschwindigkeit in Deutschland verbreitet. Dazu braucht man keine Bundesregierung, die so etwas vorgibt. Das gucken sich die Länder untereinander ab.”

“Für mich als Bildungsforscher ist es schon fast erschreckend, mit welcher Geschwindigkeit sich solche Reformen automatisch durchsetzen, weil jeder mitmachen will, bevor jemand systematisch untersucht hat, was es denn für Konsequenzen hat. G8 ist zum Beispiel nie systematisch evaluiert worden.”

“Die zentrale Instanz muss Freiheiten schaffen, Ressourcen bereitstellen, kompetente Unterstützung gewährleisten, und sie muss ein Evaluationssystem schaffen, das Feedback ins System bringt. Nicht mehr. Und aufhören, immer neue Schulformen zu erfinden.”

“Die Probleme liegen stärker an den Rändern des Schulsystems: In der Frühförderung muss mehr getan werden. In diesem Bereich gibt es nach wie vor riesigen Nachholbedarf.”

“Relativ viel Zeit vergeht nach der Schule, ohne wirklich die Jugendlichen produktiv voranzubringen. An dieser Schwelle entsteht ganz viel an sozialen Unterschieden. Eine ganz wichtige Aufgabe von Schulen ist die Berufsvorbereitung.”

Siehe auch: Artikel zu “Bildung und Begabung” und zum Online-Portal Begabungslotse im Online-Magazin Bildung plus Innovation.

CC-LizenzDieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer
Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz

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Neues Mobildesign für Deutschen Bildungsserver

17.11.2011 Blees Beitrag in der Kategorie Bildungsinformation, Bildungsportal, Mobiles Internet | 1 Kommentar » |

Im Anschluss an die Veröffentlichung  seiner Mobile App für Android-Geräte hat der Deutsche Bildungsserver jetzt das mobile Design seiner Website völlig neu gestaltet. In den drei Hauptrubriken können die Nutzer Neuigkeiten zum Thema Bildung abrufen, in den Katalogen des Bildungsservers durch das gesamte Spektrum von Bildungsthemen navigieren oder in ausgewählten Datenbanken browsen und suchen. Letztere beinhalten außer den Onlineressourcen, Institutionen, Veranstaltungen und Projekten des Innovationsportals auch noch die Datenbank ELIXIER, den gemeinsamen Ressourcenpool der Landesbildungsserver und des Deutschen Bildungsservers. Die drei Hauptrubriken sind von jeder aufgerufenen Seite aus immer direkt im Display erreichbar, dies gilt auch für die Suchfunktion, mit der in allen Datenbanken und Themenkatalogen des Deutschen Bildungsservers übergreifend recherchiert werden kann. Die Mobildarstellung wird automatisch angezeigt, wenn die Adresse bildungsserver.de in einen mobilen Browser eingegeben wird.

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Schultrojaner, freie Bildungsmedien und edutags

10.11.2011 Blees Beitrag in der Kategorie Bildungsportal, KMK, Lehrerkooperation, Mediennutzung, Open Educational Resources, Schule, Unterrichtsmaterial, Verlage, Web 2.0 | Kommentieren » |

Es gab eine Vielzahl von Reaktionen auf den vor kurzem öffentlich bekannt gewordenen „Schultrojaner“ (aka Plagiatssoftware), der Bestandteil des „Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach § 53 Urheberrechtsgesetz” ist, welcher im Dezember 2010 zwischen den Bundesländern, den Schulbuchverlagen und Verwertungsgesellschaften vereinbart wurde. Dem Protest von Lehrerverbänden folgte jetzt auch eine Stellungnahme von Bundesjustizministerin Leutheuser-Schnarrenberger, in der es heißt: “Es ist inakzeptabel, dass die Schulgemeinschaft unter Generalverdacht gestellt wird und dass der Dienstherr mittelbar, wenn die Software eingesetzt wird, seine Beamten und Angestellten überwacht”. Im selben Artikel wird berichtet, dass KMK-Generalsekretär Udo Michallik sich persönlich an die Ministerin wenden werde, um ihr Sinn und Zweck des Programms zu erklären (Quelle: Spiegel Online).

Als weitere Wirkung dieser Debatte besonders interessant ist ein grundlegenderes Nachdenken von netzaffinen und engagierten Lehrerinnen und Lehrern über die Versorgung mit aktuellem und gemeinfreiem Unterrichtsmaterial, angestoßen durch den Blogbeitrag des Lehrers herrlarbig.de. Es geht hierbei um neue Möglichkeiten und Wege zur Erstellung, Sammlung und Auffindbarkeit von so genannten offenen Bildungsmaterialien (=Open Educational Resources), wie sie die Kapstädter Erklärung zu Open Educational Resources (=OER) vorsieht (s. hierzu auch den Beitrag in Telepolis).

Herr Larbig schließt an die von Martin Kurz benannten Zielvorstellungen zu „freien Inhalten im Bildungswesen“ an, die leicht auffindbar, strukturiert, inhaltlich geprüft, als frei gekennzeichnet und von hoher didaktischer Qualität sein sollten. Den Diskussionsvorschlag, den Herr Larbig zur Realisierung dieser Vorstellungen formuliert, unterteilt er in nahe, mittelfristige und langfristige Ziele, die in einem öffentlich zugänglichen Diskurs unter http://type.riecken.co/p/OER-Dikussion weiter ausgeführt und zu ersten Projektaktivitäten konkretisiert werden. Eine parallele Auseinandersetzung mit dem Thema „Open Educational Resources“ gibt es auch unter dem Twitter-Hashtag #OER, zu erreichen unter https://twitter.com/#!/search?q=%23OER .

Der zentrale Aspekt des Diskussionsvorschlags von Herrn Larbig ist die „Frage der Vernetzung bereits vorhandener und neu entstehender Angebote für freie, unterrichtsbezogene Bildungsmedien.“ Heruntergebrochen auf die mittelfristigen Ziele des Vorschlags soll erreicht werden, dass vorhandene Materialpools und Einzelmaterialien auf eine Art vernetzt werden, die effiziente Suchstrategien erlaubt, aber zugleich auch anregende Zufallsfunde ermöglicht. Wenn auch nicht mit dezidierter Ausrichtung auf OER bieten die Sammlungen von Unterrichtsmaterialien des Deutschen Bildungsservers und vor allem auch der gemeinsame Materialpool mit den Landesbildungsservern Elixier (s. auch Projektbeschreibung Elixier) bereits eine sehr umfangreiche Auswahl von Online-Ressourcen für den Unterricht. Die Idee von Vernetzung, Aggregation und inhaltlicher Erschließung von dezentral gehaltenem Online-Material durch (fachliche) Online-Communities verfolgen der Deutsche Bildungsserver und das Duisburg Learning Lab mit dem Projekt edutags. Ein spezieller Bereich mit dem Tag „OER“ oder auch eine eigene Arbeitsgruppe, die sich diesem Thema widmet, wäre im Rahmen von edutags ohne weiteres realisierbar. Wer sich für edutags interessiert, sei auf die zahlreichen Screencasts und den aktuell veröffentlichten Workshop verwiesen.

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edutags einfach gemeinsam nutzen

11.10.2011 Blees Beitrag in der Kategorie E-Learning, Lehrerkooperation, Unterrichtsmaterial, Vidcast, Web 2.0 | Kommentieren » |

Social-Bookmarking-Dienst des Deutschen Bildungsservers mit neuen Community-Funktionen

Mehrere neue Funktionen des Social-Bookmarking-Dienstes edutags unterstützen jetzt das Bilden von Communitys. „Empfohlene Benutzer“ schlägt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Beispiel andere edutags-Nutzerinnen und -Nutzer als Kontakt vor. Mit edutags, das sich speziell an Lehrkräfte richtet, lassen sich Lesezeichen online sammeln, mit Schlagworten (Tags) sortieren und organisieren sowie mit Kolleginnen und Kollegen teilen. Die Funktion „Empfohlene Benutzer“ orientiert sich an der eigenen Lesezeichensammlung und sucht nach Zusammenstellungen, die eine enge thematische Verwandtschaft aufweisen. Der Social-Bookmarking-Dienst edutags ist ein Angebot des Deutschen Bildungsservers, das gemeinsam mit dem Duisburg Learning Lab der Universität Duisburg-Essen entwickelt wurde.

Communitys werden durch weitere Funktionen von edutags unterstützt. So können beispielsweise Arbeitsgruppen und Freundesnetzwerke aufgebaut werden. Den aktuellen Stand der Lesezeichen-Aktivitäten der Arbeitsgruppen und Freunde haben die Teilnehmerinnen und -Teilnehmer immer über einen Neuigkeiten-Dienst in ihrem Nutzerkonto im Blick. Auch neue Ressourcen zu bestimmten Themen wie zum Beispiel „Atomphysik im Unterricht“ lassen sich per RSS-Feed gezielt abonnieren. Über die App-Anwendung des Deutschen Bildungsservers für mobile Endgeräte mit dem Betriebssystem Android kann man sich auch zwischendurch über neue Ressourcen in edutags informieren. Alle grundlegenden Arbeitsweisen in edutags werden in kurzen Video-Tutorials erläutert. Der folgende Screencast zeigt, wie in edutags Gruppen administriert werden können.

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EU-Programm für lebenslanges Lernen – Studienbesuche für Bildungs- und Berufsbildungsfachleute 2011/2012.
Förderanträge können bis 14. Oktober 2011 eingereicht werden.

04.10.2011 Hirschmann Beitrag in der Kategorie Berufsbildung, Bildungsberatung, Bildungsverwaltung, Europa, Internationalisierung, KMK, Lebenslanges Lernen, Networking, Schulleitung | 1 Kommentar » |

Fachleute der schulischen und beruflichen Bildung können bis zum 14. Oktober 2011 beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz einen Förderantrag für einen Studienbesuch im europäischen Ausland stellen. Die Teilnahme an den drei- bis fünftägigen Veranstaltungen wird aus Mitteln des EU-Programms für lebenslanges Lernen unterstützt. Die Studienbesuche ermöglichen den Informations- und Erfahrungsaustausch zu länderübergreifenden Themen des Unterrichts sowie der europäischen Bildungs- und Berufsbildungssysteme und finden zwischen März 2012 und Juni 2012 statt. Antragsberechtigt sind Führungskräfte und bildungspolitische Entscheidungsträger aus allen Bereichen des Bildungs- und Berufsbildungssystems (allgemeine, berufliche, technische Bildung und Berufsbildung, Sozialpartner, Handwerkskammern), die auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene Verantwortung tragen.

Nähere Informationen dazu und zum Antragsverfahren finden sich auf der Homepage des PAD unter

http://www.kmk-pad.org/programme/studienbesuche.html

oder können per Mail erfragt werden, E-Mail: studienbesuche@kmk.org .

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Neue Kommission erarbeitet weltweite Standards für die duale Berufsausbildung

29.09.2011 Achenbach Beitrag in der Kategorie Berufsbildung, Bildung, Bildungsforschung, Bildungspolitik, Internationaler Vergleich, Internationalisierung | Kommentieren » |

Das duale Berufsausbildungssystem wird weltweit immer mehr genutzt und feiert eine Art Renaissance, während Initiativen, die darauf abzielen die berufliche Bildung zu deregulieren deutlich an Popularität verlieren. Auch Bundespräsident Christian Wulff betonte in seiner Rede auf dem BIBB-Berufsbildungskongress am 19. September 2011 in Berlin die hohe Wertschätzung, die dem deutschen dualen System und der Qualität der deutschen Berufsabschlüsse entgegengebracht werde: “Hier brauchen wir den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Während andere Länder mit zum Teil hohen Jugendarbeitslosigkeitsquoten zu kämpfen haben, ist diese in Deutschland niedrig.”

Das Forschungsnetzwerk International Network on Innovative Apprenticeship (INAP) - dem mehr als 100 internationale Wissenschaftler angehören – hat auf seiner diesjährigen Konferenz in China (26./27. Mai 2011 – Peking) die INAP Commission:Architecture Apprenticeship gegründet.  Diese neu eingerichtete Kommission – unter Vorsitz des Bremer Bildungsforschers Professor Felix Rauner – will der Gefahr der ungleichen Ausbildungsqualitäten entgegenwirken. So soll sie in den kommenden zwei Jahren internationale Standards für die duale Berufsausbildung erarbeiten. Die Ergebnisse werden 2013 auf der INAP Konferenz  in Südafrika vorgestellt.

Weitere Informationen:

Universität Bremen
FG Berufsbildungsforschung (i:BB)
Prof. Dr. Felix Rauner
E-Mail: rauner@uni-bremen.de

URL: http://www.ibb.uni-bremen.de/

 

 

 

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