Kategorie: Für die Praxis

Hier greifen wir mit unseren Beiträgen aktuelle Bildungsdebatten aus allen Bildungsthemen auf, leuchten Rahmenbedingungen neuer Entwicklungen aus und lassen Fachleute zu Wort kommen – angefangen bei der Elementarbildung über die Berufs- und Erwachsenenbildung bis hin zur Sozialpädagogik.

„Learning Analytics bieten der qualitativen und quantitativen Bildungsforschung neue Datenquellen.“

Trusted Learning Analytics beruhen auf vertrauensvollen Beziehungen zwischen Anwendern und Nutzern

FRAGEN AN (II/II) Hendrik Drachsler, Professor an der Goethe-Universität Frankfurt und Leiter des Arbeitsbereichs „Educational Technologies“ am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, der sich nicht nur mit Bildungstechnologien auseinandersetzt, sondern auch daran arbeitet Learning Analytics an deutsche Hochschulen zu bringen. In angelsächsischen Ländern ist das Messen, Sammeln und Analysieren von Daten über Lernende und deren Kontexte bereits seit über zehn Jahren fester Bestandteil von Universitäten. Learning-Analytics-Anwendungen und -Methoden werden – oft sogar in eigenen Departments – eingesetzt, um das Lernen besser zu verstehen und zu optimieren. Doch einen entscheidenden Unterschied gibt es: Drachsler betreibt “Trusted Learning Analytics”. Das bedeutet, dass der Umgang mit Daten Studierender nicht nur ethisch verantwortbaren und humanistischen Prinzipien folgt, sondern auch den strengen deutschen Datenschutzrichtlinien.

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„Wir fragen danach, ob neue Technologien das Lernen effizienter, effektiver und attraktiver machen.“

Mit Educational Technologies Lernprozesse fördern und Leistungen verbessern

FRAGEN AN (I/II) Hendrik Drachsler, Professor an der Goethe-Universität Frankfurt und Leiter des Arbeitsbereichs „Educational Technologies“ am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Educational Technology, auf Deutsch Bildungstechnologie, beschäftigt sich mit der Förderung von Lernprozessen und der Verbesserung der Leistung, indem geeignete Technologien und Ressourcen hergestellt, verwendet und gesteuert werden. Hendrik Drachsler findet, dass die neuen disruptiven Techniken wie der 3D-Druck Kulturtechniken des 21. Jahrhundert sind. Deshalb sollten sie auch für alle Einkommensschichten verfügbar sein und in den schulischen Unterricht integriert werden. Der Informatiker in ihm sieht im Digitalpakt Schule vor allem die Chance, technische Infrastruktur an Schulen zu bringen – allerdings nicht ohne didaktische Fragestellungen mitzudenken.

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Ein Film über den Deutschen Bildungsserver

Obwohl Dokumentare scheue Wesen sind, ist es Stefan Grosjean gelungen, einen kurzen und informativen Film über den Deutschen Bildungsserver zu machen. 

Er kommt von der Bibliothek Medizin der Universitätsbibliothek Bern und hat im Rahmen seiner Ausbildung „Master in Archiv-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft“ ein vierwöchiges Praktikum bei uns in der Bildungsinformation des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation gemacht.

Wir freuen uns sehr über das Video – und finden es großartig. Vielen Dank!

“Das Coole an unserem Projekt ist, dass Laien nicht nur Daten sammeln, sondern selbst wissenschaftlich arbeiten können”

Interlinking Pictura – Citizen Science für bildungshistorisch Interessierte

Unter Citizen Science, deutsch auch Bürgerwissenschaft, versteht man eine Form der Offenen Wissenschaft, bei der Projekte mit oder komplett von interessierten Laien durchgeführt werden. Sie melden Beobachtungen, führen Messungen durch oder werten Daten aus. Im Falle der Interlinking Pictura, einer am DIPF entwickelten virtuellen Forschungsumgebung auf Wiki-Basis, bedeutet das historische Bilder mit weitergehenden Informationen aus dem World Wide Web anzureichern. Als Pilotprojekt wurden Bilder aus dem „Bilderbuch für Kinder“ von Friedrich Justin Bertuch, einem von 1790 bis 1830 entstandenen Lehr- und Sachbuch ausgewählt, die im Bildarchiv Pictura Paedagogica Online der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung digitalisiert und inhaltlich erschlossen zur Verfügung stehen.
GESPRÄCH mit der Leiterin des Projekts Dr. Stefanie Kollmann von der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, die die inhaltlichen Arbeiten an Interlinking Pictura koordiniert hat, und Julian Hocker, der sich als Doktorand der Informationswissenschaft am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation den technischen Arbeiten gewidmet hat.

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Bildung ist Ihr Beruf?

Der Deutsche Bildungsserver für Lehrende und Praktiker*innen in allen Bildungsbereichen.

29sec. Informationsfilm über die Angebote des Deutschen Bildungsservers für Menschen, die im Bildungsbereich arbeiten.
Diesen Film und zwei weitere für Schulabgänger und Eltern gibt’s beim Deutschen Bildungsserver auch als Download: https://www.bildungsserver.de/Videos-… Der Film steht unter CC BY-ND 4.0 -Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Grasshopper Films für DIPF | Leibniz-Institut Bildungsforschung und Bildungsinformation für Deutscher Bildungsserver.

Wie Bildungsstatistiken für die Forschung nutzbar gemacht werden können

Praktische Hinweise zum Umgang mit dem Datenangebot der Schulstatistik

Nachnutzung von Forschungsdaten (1)

DAS WORT HAT Professor Dr. em. Horst Weishaupt, ehemaliger Leiter der DIPF-Arbeitseinheit Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens und Mitherausgeber des alle zwei Jahre erscheinenden Bildungsberichts „Bildung in Deutschland“. In seinem Beitrag stellt er Potenzial und Hürden der Schulstatistiken dar und zeigt auf, wie eine Verknüpfung von Daten aus den Schulstatistiken mit anderen statistischen Angeboten die Bearbeitung spannender Forschungsfragen ermöglicht. Weiterlesen

Was soll ich nach der Schule machen?

Studium oder Beruf? Soziales Jahr oder Praktikum?

Der 50sec-Animationsfilm stellt die eigens beim Deutschen Bildungsserver für Schulabgänger zusammengestellte Informationen vor. Diesen Film und zwei weitere für Eltern und Bildungspraktiker gibt’s auch als Download beim Deutschen Bildungsserver.

Der Film steht unter CC BY-ND 4.0 -Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Grasshopper Films für DIPF | Leibniz-Institut Bildungsforschung und Bildungsinformation für Deutscher Bildungsserver.

Schulberatung mit multiprofessionellem Team, intensivem kollegialen Austausch und systemischem Ansatz

Bildungsberatung (6): Das ReBUZ in Bremen – eine zentrale Einrichtung für Fragen und Probleme rund um die Schule

INTERVIEW mit Ute Wiegand, Leiterin des ReBUZ Ost, eines der vier nach Himmelsrichtungen gegliederten schulbezogenen Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren, kurz ReBUZ, in Bremen. Als nachgeordnete Dienststellen der Senatorin für Kinder und Bildung sind die ReBUZ, von den Schulen unabhängige, aber zentrale Einrichtungen für Fragen und Probleme rund um die Schule. Die Zentren vereinen Beratung, Diagnostik, Prävention, schulunterstützende Maßnahmen, Koordinierung, Kooperation, Netzwerkarbeit und Intervention bei Gewaltvorkommnissen, Krisen und Notfällen. Auch bei Beratungs- und Unterstützungsbedarf zu Lernentwicklung, zur sozio-emotionalen Entwicklung oder zu Themen wie Schulvermeidung oder Übergänge stehen die Teams der vier Zentren allen Schülern, Schulen, Lehrkräften und Eltern zur Verfügung. Mit Frau Wiegand sprachen wir über die besondere Struktur des ReBUZ und welche Vorteile sie für die schulische Beratung hat.

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Alles, was Eltern zur Bildung wissen müssen.

 Der 40sec.Film erklärt die Informationsangebote des Deutschen Bildungsservers für Eltern. Von A wie Ausbildung bis Z wie Zweiter Bildungsweg. Und hier geht’s direkt zu den Infos:

Für einen problemlosen Download haben wir den Film auch direkt auf den Server des Deutschen Bildungsservers gelegt.

„Ratsuchende sind Experten ihrer Situation – auch und gerade, wenn sie aus anderen Ländern kommen“

Bildungsberatung (5): Beratung mit und für Migranten und Migrantinnen

Was macht man, wenn man neu in Deutschland ist und versucht, sich hier ein neues Leben aufzubauen? Woher bekommt man Informationen und Orientierung? Zum Beispiel zu Deutschkursen? Oder zu grundsätzlichen Möglichkeiten, wieder in seinen Beruf einzusteigen oder einen zu erlernen? Wie macht man das, wenn man auch noch Geld verdienen muss? Und was macht man mit seinen Kindern? Für solche Fragen haben ratsuchende Migrantinnen in Frankfurt am Main eine erste Anlaufstelle – beramí. Der Frankfurter Verein begleitet seit 1990 Migrantinnen und Migranten bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive und bietet dabei ein ziemlich vielfältiges Spektrum an Unterstützung. Unter anderem die Offene Beratung, die Berufswegeplanung, die Anerkennungsberatung und die Qualifizierungsberatung. Dafür greift der Verein auf ein großes Netzwerk und alles in allem 43 Mitarbeiterinnen zurück, die übrigens insgesamt 18 Sprachen sprechen. Weiterlesen