Debatte um die empirische Bildungsforschung

Unter dem Titel “Falscher Verdacht” ist in der heutigen Ausgabe der ZEIT eine Replik zu lesen, mit der die Bildungsforscher Manfred Prenzel, Jürgen Baumert und Eckhard Klieme auf die am 15.5.2008 ebenda vorgelegte Kritik an der empirischen Bildungsforschung von Klaus Klemm, ehemals Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von PISA, antworten. Diese sei laut Klemm in Gefahr, nach einem kurzen Höhenflug abzustürzen, weil sie das von ihr erwartete politische Steuerungswissen nicht in der erforderlichen Klarheit bereitstelle, wie er durch Beipiele aus PISA zu belegen versucht. Die Autoren dieser Erwiderung, Manfred Prenzel, Jürgen Baumert und Eckhard Klieme, waren bzw. sind die Koordinatoren für die PISA–Erhebungen in den Jahren 2000, 2003, 2006 und 2009 in Deutschland und zugleich die Sprecher der Konsortien, die für die nationale Auswertung und Berichterstattung verantwortlich zeichnen.
Der in der Zeit erschienene Beitrag ist eine stark gekürzte Fassung des vollständigen Textes der Replik, welcher wichtige grundsätzliche Argumente zu Aufgaben der empirischen Bildungsforschung enthält. Der Text mit dem Titel “Steuerungswissen, Erkenntnisse und Wahlkampfmunition: Was liefert die empirische Bildungsforschung? – Eine Antwort auf Klaus Klemm” kann als Service für die Nutzer/innen des BildungsserverBlogs hier gelesen und als PDF heruntergeladen werden.

Replik auf Klaus Klemm, vollständiger Text PDFIcon

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