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WissensWerte- Animationsclips zur politischen Bildung

Unter dem Motto „Bildung muss nicht langweilig sein“ startet der Verein /e-politik.de/ e.V. sein Projekt „WissensWerte- Animationsclips zur politischen Bildung“. Jeder Clip der Reihe greift ein politisches Thema auf, erläutert die Zusammenhänge und liefert ein solides Basiswissen. Der erste Clip beschäftigt sich mit dem Thema Vereinte Nationen und ist auf der Startseite von www.e-politik.de und auf der Projektseite http://www.e-politik.de/lesen/wissenswerte-animationsclips-zur-politischen-bildung zu finden. Weitere Clips zu den Themen Islamismus, Welthandelssystem, Globalisierung, Klimawandel usw. sind geplant. Gefördert wird das Projekt bislang von den Gesellschaftern (Aktion Mensch), dem FairTrade e.V., der Doris Wupperman Stiftung und der Aktion Selbstbesteuerung.

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Verlage beim Workshop „Open Access Erziehungswissenschaften“

Auf Einladung des Informationszentrums Bildung am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung trafen sich am 13.08.2009 Vertreter erziehungswissenschaftlicher Kooperationsverlage des Projektes „peDOCS“ zum Workshop „Open Access Erziehungswissenschaft“. Folgende Verlage waren vertreten: Vandenhoeck & Ruprecht, Bildungsverlag1, VS Verlag, Waxmann Verlag, Kassel University Press, W. Bertelsmann, Wochenschau Verlag, Projekt Verlag. Aktuell kooperiert peDOCS mit 14 erziehungswissenschaftlichen Verlagen.

Hintergrund: Open-Access-Kooperation

Hintergrund des Treffens ist ein Kooperationsmodell zwischen dem fachlichen Dokumentenserver peDOCS und erziehungswissenschaftlichen Verlagen auf der Basis von „open access“: Verlage stellen erziehungswissenschaftliche Texte kostenfrei zur Open-Access-Publikation auf www.pedocs.de zur Verfügung und erhalten ihrerseits dafür breite Sichtbarkeit innerhalb der Zielgruppe „Erziehungswissenschaft“. Die Einbindung von peDOCS in das etablierte Fachportal Pädagogik ermöglicht eine umfassende Suchbarkeit dieser Verlags-Dokumente über die hoch frequentierte erziehungswissenschaftliche Literaturdatenbank FIS Bildung (siehe hierzu auch das Interview im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels vom 6.8.09). Weiterhin garantiert peDOCS die Langzeitarchivierung der Dokumente.

Erste positive Bilanz der Open-Access-Kooperation

Die beteiligten Verlage, die unterschiedliche Schwerpunkte in der Kooperation mit peDOCS setzen, kommen insgesamt zu einem positiven Ergebnis: Nachdem vor rund 6 Monaten die ersten Verlagstexte auf peDOCS kostenfrei für die Allgemeinheit publiziert wurden, sind teilweise befürchtete negative Auswirkungen auf die Verkäufe der parallel im Print-Format kostenpflichtig angebotenen Texte nicht eingetreten. Stattdessen wurden diejenigen Texte, die nunmehr Open-Access-zur Verfügung stehen, zum Teil bis zu 400mal heruntergeladen – Autor und Verlag haben über peDOCS 400 neue Leser gewonnen. Gewinnbringend für den Autor werden insbesondere jene Nutzer sein, die den Autor dann wiederum in ihrer eigenen wissenschaftlichen Arbeit zitieren und so die Zitationshäufigkeit des Textes erhöhen. Damit einher gehen mittelbar positive Effekte für den Bekanntheitsgrad des Fachverlages. Zusammenfassend erzielt Open Access positive Marketingeffekte für Verlag und Autor.

Erfolg einzelner Kooperations-Modelle

Im Verlauf der Kooperationsverhandlungen kristallisierten sich einzelne konkrete Kooperationsmodelle zwischen Open-Access-Plattform und Verlag heraus:
Am häufigsten wählen erziehungswissenschaftliche Verlage das Modell des Selective Access: dabei stellt der Verlag einzelne Sammelwerksbeiträge aus einem ganzen Sammelwerk kostenfrei zur Verfügung. Die Überlegungen der Verlage bauen auf den Effekt des „Volltext-Teasers“: der Nutzer gewinnt mit der freien Lektüre eines einzelnen Volltextes das Interesse am gesamten Werk und entschließt sich im Idealfall zum Kauf der Printfassung. Dieses Modell erscheint insbesondere für die Erziehungswissenschaft geeignet, denn knapp 50 % aller erziehungswissenschaftlichen Publikationen werden in Sammelwerken veröffentlicht. peDOCS konnte bis dato 263 Sammelwerksbeiträge aus Verlagskooperationen akquirieren.

An zweiter Stellen stehen die Modelle hybrides Publizieren, Delayed Access und Vergriffene Werke:
Im Fall des hybriden Publizierens stellt der Verlag parallel zur kostenpflichtigen Print-Ausgabe eine komplette Monographie im elektronischen Format open access zur Verfügung. Der gewünschte Effekt auf Seiten des Verlages ist vergleichbar mit dem des Selective Access: Die FIS Bildung Literaturdatenbank sorgt für die Distribution des Werkes, peDOCS gewährt kostenfrei Einblick in die Monographie. Neben der gewonnenen Sichtbarkeit für Autor und Verlag mag sich der eine oder andere Nutzer für den Kauf der Monographie im Print-Format entschließen – denn insbesondere Titel mit hohen Seitenzahlen werden kaum ausgedruckt und umständlich abgeheftet. Wer den Titel im Papierformat lesen möchte, bestellt ihn lieber klassisch im Buchhandel oder direkt online. peDOCS konnte bis dato 21 Monographien aus Open-Access-Kooperationen gewinnen.

Eine kleine, aber nicht unwesentliche Abwandlung des hybriden Publizierens stellt das Modell vergriffene Werke dar: peDOCS bietet dem Verlag und seinen Autoren eine Publikationsalternative im fachlichen Kontext, z.B. wenn eine zu geringe Print-Auflage einer Kostenkalkulation nicht standhält. Verlag und Autor halten das Werk verfügbar und können ggf. von der Nutzungsnachfrage auf peDOCS eine erneute Print-Publikation ableiten.

Das Modell Delayed Access bezieht sich auf den wissenschaftlichen Zeitschriftenmarkt: Verlage erlauben die Open-Access-Zweitveröffentlichung von Zeitschriften nach einer sog, „Embargofrist“ – im Fall der Erziehungswissenschaft nach 1 oder 2 Jahren. Auch hier stehen für den Verlag mittelbare Sichtbarkeitseffekte innerhalb der Zielgruppe im Vordergrund. Insgesamt konnte peDOCS bereits 805 Zeitschriftenbeiträge einwerben.

Noch im Anfangsstadium befindet sich die direkte Kooperation mit den genuinen Open-Access-Verlagen und infolgedessen die Anwendung des Modells Open Access direkt: Open-Access-Verlage sehen das Hosting der spezifisch erziehungswissenschaftlichen Dokumente im fachlichen Kontext eines erziehungswissenschaftlichen Repositoriums günstiger als auf einer nicht-fachlichen Dokumentenplattform – entscheidend ist die fachlich-dokumentarische Erschließung und Suchbarkeit über die FIS Bildung Literaturdatenbank.

Eine ganz andere Perspektive nimmt das Modell Innovationsförderung ein: Wenige Verlage stellen eine nicht unerhebliche Anzahl an Print-Publikationen zur Open-Access-Veröffentlichung zur Verfügung, sofern der Verlag nicht selbst für die Digitalisierung sorgen muss: „Open-Access“ gegen „Digitalisierung“.

Nutzerperspektive

Blickt man auf die Nutzungstendenz von Verlagsdokumenten im Zeitraum April-Juli 2009, so stehen Sammelwerksbeiträge in der Nutzernachfrage vor Monographien und Zeitschriftenbeiträgen. Insofern entspricht die quantitative Verteilung des Angebots an Dokumenttentypen in peDOCS der Nachfrage.

Neues zu „Open Access“

In einem Interview des Börsenblatts des Deutschen Buchhandels wird das Projekt „pedocs“ vorgestellt, ein fachliches Repositorium für die Erziehungswissenschaften, das in das Fachportal Pädagogik des DIPF integriert ist. Themen des Interviews sind der grüne Weg des Open Access, die Zusammenarbeit mit Fachverlagen und Fragen des Urheberrechts.

Die Zeitschrift Information – Wissenschaft und Praxis behandelt in ihrem Themenheft 5/2009 das Schwerpunktthema „Open Access“. Der erste Teil diskutiert eher grundlegende Fragen zu Open Access. Die Forderungen der Wissenschaftstheorie nach Open Access; die Behinderungen von Open Access durch bestehende rechtliche Regelungen, die Position der EU gegenüber Open Access, und das Problem kommerzieller Finanzierungsmodelle. Der zweite Teil stellt gute Beispiele für Open Access Projekte vor, es geht um Wikipedia und E-LIS, das „Forum Qualitative Forschung / Forum: Qualitative Social Research“ (FQS), TRANS – ein mehrsprachiges multidisziplinäres kulturwissenschaftliches E-Journal, und um die Hybridpublikation etablierter Fachzeitschriften am Beispiel der GIGA Journal Family in Open Access.

Um Nutzen und Nachteil eines „hybriden“ Publikationsmodell wird in der Mailingliste Inetbib in den letzten Wochen eine anhaltende kontroverse Diskussion geführt, in der viele interessante, insbesondere auch kommerzielle Aspekte der Idee von Hybridpublikationen zur Sprache kommen, und die im Inetbib Listenarchiv komplett nachverfolgt werden kann.

Qualifikation mit „e“

Am 8. und 9. Juni fand in Berlin die Fachtagung „eQualification – Neue Medien, neue Wege der Qualifizierung“ statt. Nach Auskunft der Veranstalter (Projektträger DLR) sollten die Potentiale der digitalen Medien zur Unterstützung struktureller Reformen in der beruflichen Bildung und neue Formen der Arbeits-, Qualifizierungs- und Kommunikationsprozesse der Fachöffentlichkeit präsentiert werden. Erfolgreiche Praxisbeispiele aus dem Förderprogramm „Neue Medien in der Bildung“ und in Folge der Bekanntmachungen von 2007 und 2008 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Erforschung und zum Einsatz digitaler Medien bzw. Web 2.0 Applikationen in der beruflichen Qualifizierung wurden hierbei vorgestellt.
Die Foliensätze der Vorträge sind online abrufbar. Der Mediendidaktiker Michael Kerres war mit einem Beitrag zum Projekt „Web 2.0 im Handwerk“ (s. auch hier) vertreten, und schließt in seinem Blog noch einige interessante Bemerkungen im Zusammenhang mit der Veranstaltung an, zum einen zu „Web 2.0 und heterarchische Organisationen“ und zum anderen zur Nähe von Web 2.0-Lernkonzepten zu den abgeschlossenen BMBF-Programmen QUEM und Lernkultur Kompetenzentwicklung.

3. Korb des Urheberrechts

Nach der Verabschiedung des 2. Korbs wurden von Vertretern des Deutschen Bundestags Anpassungen des Urheberrechts an die Interessen von Bildung und Wissenschaft gefordert. Am 15. September 2008 stellte die Bundestagsfraktion der Grünen in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung die Frage nach dem Dritten Korb (Quelle: Open-Access.net). Im Auftrag von Bundestag und Bundesrat hat das Bundesministerium der Justiz am 19.02. eine Anfrage an die entsprechenden Organisationen und Interessengruppen gerichtet, in der es um die „Prüfung weiteren gesetzgeberischen Handlungsbedarfs im Bereich des Urheberrechts“ geht. Stellungnahmen gibt es u.a. vom Aktionsbündnis „Urheberrecht Bildung und Wissenschaft“, vom Deutschen Bibliotheksverband und vom Deutschen Richterbund (die Aufzählung erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Nachträge in den Kommentaren sind sehr willkommen).

Mit Blick auf die wohl erst in der nächsten Legislaturperiode stattfindende weitere Modifikation des Urheberrechts zu einem 3. Korb hat Eric Steinhauer die Wahlprogramme der derzeit im Bundestag vertretenen Parteien auf entsprechende Positionen hin untersucht: hier die Ergebnisse

Weitere Informationen (auch Überlegungen grundsätzlicher Art) zum Zusammenhang Bildung/Wissenschaft und Urheberrecht/Open Access gibt es auch hier im Blog in den Kategorien: Open Access und Urheberrecht.

Lernen vor Ort

„Lernen vor Ort“ ist ein zentraler Bestandteil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung, die unter dem Motto „Aufstieg durch Bildung“ Bildungsangebote innovationsbereiter Kommunen zunächst drei Jahre lang fördert. Hierfür stellen das BMBF und der Europäische Sozialfonds 60 Millionen Euro zur Verfügung. Ein aus 29 Stiftungen bestehender und eigens gegründeter Stiftungsverbund, dem über 80 weitere Stiftungen assoziiert sind, unterstützt die Kommunen durch Patenschaften.

An einer ersten Auswahlrunde im Februar dieses Jahres hatten sich über 200 Kreise und kreisfreie Städte beteiligt. Das größte Programm des Bundes zur Weiterentwicklung des lebensbegleitenden Lernens ist einen wichtigen Schritt vorangebracht worden: Die besten Konzepte deutscher Kommunen für innovative regionale Bildungsangebote wurden am Mittwoch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgezeichnet. „In den Kommunen durchlaufen die Menschen ihre Bildungsbiographie – von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Erwachsenenbildung. Wir fördern deshalb Konzepte, in denen aufeinander abgestimmte Bildungsangebote das lebensbegleitende Lernen weiterentwickeln. Die 40 ausgewählten Projekte sind der beste Beweis dafür, wie Lernen vor Ort zum unmittelbaren Nutzen der Bürgerinnen und Bürger praktiziert werden kann.“, sagte die Staatssekretärin im BMBF, Cornelia Quennet-Thielen, in Berlin. (Quelle: Pressemitteilung BMBF)

Weitere Infos: Flyer „Lernen vor Ort“

IDeA: Risikofaktoren und Fördermöglichkeiten für die kindliche Entwicklung

IDeA, das Forschungszentrum für Individuelle Entwicklung und Lernförderung (Center for Research on Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk) will empirisch fundierte Kenntnisse darüber erlangen, wie sich soziale und neurokognitive Risiken auf die kognitive Entwicklung und die schulische Leistungsfähigkeit von Kindern auswirken. Über die Erforschung der Bedingungen und Risiken kindlichen Lernens hinaus geht es auch darum, wie Lernumgebungen gestaltet sein müssen, um den Lernerfolg jedes einzelnen Kindes wahrscheinlicher zu machen.  Die Federführung des interdisziplinär angelegten Zentrums liegt beim DIPF, das – im Rahmen des hessischen Exzellenzprogramms LOEWE – gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt den Zuschlag dafür erhalten hat. Anlässlich der offiziellen Eröffnung von IDeA hielt der Koordinator Professor Marcus Hasselhorn einen kurzen Vortrag, in dem er die Ziele, den Aufbau und das Arbeitsprogramm von IDeA präsentierte. Die Präsentation wurde in einem ca. 15-minütigen Enhanced Podcast aufbereitet, der hier im Bildungsserver-Blog als Erstinformation für die am Projekt interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Weiterführende Informationen finden sich auf der Projektseite des Forschungszentrums.

Wer den Vortrag in höherer Qualität in einem externen Media-Player verfolgen möchte, kann die Datei hier im wmv-Format herunterladen (rechte Maustaste, „Ziel speichern unter“).

BildungsWiki: Studierende der Uni Frankfurt arbeiten mit

BildungsWiki-LogoDas Wiki-Bildungslexikon ist nach dem erfolgreichen Pilotprojekt an der Universität Flensburg erneut als Arbeits- und Lernumgebung, diesmal in einer Lehrveranstaltung am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt eingesetzt worden. Die Veranstaltung mit dem Thema „Erziehungstheorien: gestern und heute“ wurde unter der Leitung von Sieglinde Jornitz als Blended-Learning-Seminar durchgeführt. In den Online-Phasen erarbeiteten die Studierenden eine Reihe erziehungswissenschaftlicher Theorien bzw. Begriffe auf der Wiki-Plattform des Deutschen Bildungsservers, so entstanden die Artikel „Mündigkeit als Erziehungsziel“, „Antipädagogik“, „Erziehender Unterricht“ und „Erziehung vom Kinde aus“.
Zur gemeinsamen Begriffsarbeit konnten die Teilnehmer/innen in einem speziell für dieses Seminar eingerichteten, nur ihnen zugänglichen Bereich arbeiten, der die gesamte Funktionalität der Wiki-Plattform zur Verfügung stellt, den Studierenden aber eine geschützte Arbeitsatmosphäre bietet, in der sie ihr Thema gemeinsam entwickeln und es die entsprechenden Feedback- und Korrekturschleifen durchlaufen lassen können. Zugleich wird der Beitrag aber immer mit Blick auf die abschließende Online-Publikation im öffentlichen Teil des Wiki-Lexikons erarbeitet, was die Studierenden motivieren soll, sich mit dem gewählten Thema intensiver auseinanderzusetzen.

Wer daran interessiert ist, die Wiki-Plattform in der beschriebenen Form als Lernumgebung in der eigenen Lehrveranstaltung einzusetzen, kann sich gerne beim Deutschen Bildungsserver eingehender darüber informieren.

Schulfähigkeit: Was kann der Kindergarten dazu beitragen?

TeilnehmerInnen Podiumsdiskussion Schulfähigkeit von rechts Prof. Dr. Marcus Hasselhorn, MR Christa Engemann, Klaus Lindner, Susanne Batura, Dr. Annedore Bauer-Lachenmaier, Prof. Dr. Hermann Schöler „Wie kann schon der Kindergarten dazu beitragen, möglichst alle Kinder für die Schule zu befähigen“, dies diskutierte Professor Hasselhorn vom DIPF auf der Bildungsmesse didacta mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kindergarten, Schule und Wissenschaft im Forum didacta aktuell. In der Diskussionsrunde saßen die Experten zum Modellprojekt „Schulreifes Kind“ des Landes Baden-Württemberg Ministerialrätin Christa Engemann, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Klaus Lindner, Rektor Mörikeschule Backnang, Susanne Batura, Leiterin des Kindergartens Ob der Ekertsklinge Backnang, Dr. Annedore Bauer-Lachenmaier, Rektorin Plaisirschule Backnang, sowie Prof. Dr. Hermann Schöler, Pädagogische Hochschule Heidelberg.

Mehr als 80 interessierte Besucherinnen und Besucher der didacta folgten den 90-minütigen Ausführungen der Expertenrunde. Deutlich wurde schnell, dass Bildung nicht erst bei der Einschulung beginnt. Die meisten Bundesländer haben dies bereits erkannt und entwickeln Bildungs- und Orientierungspläne für eine auf die Grundschule vorbereitende Elementarbildung. Was aber sind die Möglichkeiten, Kindern im Kindergarten zu helfen Schulfähigkeit zu erlangen? Dies wurde in der Runde konkret an dem Modellprojekt „Schulreifes Kind“ diskutiert und erste Erfahrungen aus dem laufenden Projekt dargelegt.

Der Audiomitschnitt dieser Veranstaltung ist als Podcast verfügbar (ca. 42 MB, MP3). Dieser kann direkt im Blog abgespielt oder als MP3-Datei über den unten angezeigten Link „Download“ heruntergeladen werden.

Expertenchat: „Bachelor und Master statt Staatsexamen – wie verändert sich die Lehrerausbildung?“

Zu Beginn des neuen Jahres bietet der Deutsche Bildungsserver einen neuen Expertenchat an. Thema sind reformbedingte Entwicklungen in der Lehrerausbildung. Wie verändert sich das Lehramtsstudium mit der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen? Welche Wirkungen hat dies auf die gesamte Lehrerausbildung und die Beschäftigungsperspektiven?
Alle Interessierten können im Vorfeld des eigentlichen Chats eine Woche lang vorab Fragen an die Experten richten und Diskussionsbeiträge einstellen. Die Plattform für Beiträge ist ab jetzt freigeschaltet:
http://www.bildungsserver.de/link/prechat_lehrerausbildung
Der Chat zur Lehrerausbildung „Bachelor und Master statt Staatsexamen – wie verändert sich die Lehrerausbildung?“ findet dann am Mittwoch, den 21. Januar 2009 von 15.30 – 17.00 Uhr statt.
Der Chat ist an diesem Tag unter der URL
http://www.bildungsserver.de/link/expertenchat_lehrerausbildung
zu erreichen.
Die einleitenden Überlegungen der Experten sowie ausführlichere Informationen zum Thema „Reform der Lehrerausbildung“ sind auf folgenden Seiten des Deutschen Bildungsservers zu finden.

Als Experten stehen zur Verfügung:

Experten Reform Lehrerausbildung

Dr. Detlef Berntzen, Geschäftsführer des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Münster

Dr. Sabina Bieber, Studienberaterin der Zentralen Studienberatung der Universität Potsdam

Dipl.-Ing. Jan Rathjen, Leiter des Referats Lehre, Studium und Prüfungswesen, Studienreform der Hochschulrektorenkonferenz HRK

Dr. Martin Winter, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, HoF Wittenberg


Bei allen inhaltlichen Fragen rund um den Expertenchat wenden Sie sich an Renate Tilgner, tilgner(at)dipf.de.
Fragen zum Ablauf von Pre-Chat und Chat oder zum Zugang zur Chatplattform beantwortet Ingo Blees, blees(at)dipf.de.