David Lohner vom KIT kapert den Twitter-Account des Fachportals Pädagogik

Twitter-Take over vom 19. bis 24. April 2021

Für die Woche vom 19. bis 24. April moderiert David Lohner, Doktorand am Karlsruher Institut für Technologie, den Twitter-Account des Fachportals Pädagogik – @FachportalPaed. Er wird Einblicke in seine Arbeit als Doktorand in der Pädagogik geben und insbesondere auf die digitale Lehre eingehen, zeigen, welche Tools er nutzt und welche Prinzipien er dabei verfolgt. Außerdem wird er Themen und Projekte vorstellen, an denen er in der letzten Zeit gearbeitet hat.

Steckbrief David Lohner, Doktorand am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

David Lohner forscht und lehrt am Institut für Berufspädagogik und ist gleichzeitig am Zentrum für Mediales Lernen (ZML) in der Beratung und in der Produktion medialer Bildungsangebote tätig. Außerdem betreibt er einen Blog, in dem er unterschiedliche Gedanken zum Thema Bildung, Wissen und digitalen Medien aufschreibt und den Youtube-Kanal „Der Doktorand“, in dem die Entstehung seiner Doktorarbeit und seines Doktorandenalltags dokumentiert.

Wo liegen ihre wissenschaftlichen Interessen?

Ich bin Doktorand am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und promoviere zum Thema „Gute Online-Lehre“ an unserem Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik. Gleichzeitig bin ich Mitarbeiter am Zentrum für Mediales Lernen (ZML) des KIT, das alle Dozierenden (auch schon lange vor der Corona-Pandemie) bei der Umsetzung digitaler Lehre unterstützt. Dabei ist eines unserer wichtigsten Standbeine die Medienproduktion, insbesondere von Lehrvideos. Zusätzlich bin ich seit Kurzem mit im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd).
Genau aus diesen Tätigkeitsbereichen speisen sich meine wissenschaftlichen Interessen: Wie kann Hochschullehre so gestaltet werden, dass sie als „gut“ empfunden wird: Welche Anforderungen stellen Studierende an solche Lehre, wie können Dozierende dem gerecht werden, wenn sie digitale Medien einsetzen wollen? Die Forschung zu Lehrvideos aus pädagogischer Perspektive ist dabei ebenso interessant wie die Untersuchung des gesamten hochschuldidaktischen Settings, in dem Lehre stattfindet.

Warum sollten Wissenschaftler soziale Medien wie Twitter nutzen?

Gerade zur Zeit ersetzt der Austausch auf Twitter das, was vor der Pandemie (und dem Homeoffice) das Flurgespräch war. Mit dem großen Vorteil, dass man sich mit Kolleg:innen aus der ganzen Welt unterhalten kann! Twitter ist ein bisschen auch wie eine Party, auf der man erstmal nur herumsteht, sich aber auch direkt in bestehende Diskussionen einbringen kann. Ich ermuntere auch meine Studierenden, die sozialen Medien für ihr Fachstudium zu nutzen: Denn viele Wissenschaftler:innen sind hier unterwegs, die sich sehr freuen, wenn ihre Arbeit rezipiert wird. Studierende können Texte, die sie sonst in Seminaren nur mit ihren Dozierenden besprechen, über die sozialen Medien direkt mit den Autor:innen diskutieren. Nie waren Expert:innen so erreichbar. Das betrifft auch meine Statusgruppe, Promovierende, und im Grunde alle Karrierestufen in der Wissenschaft.

Woher kennen Sie das Fachportal Pädagogik?

Insbesondere durch das Repositorium für erziehungs- und bildungswissenschaftliche Fachliteratur, peDOCS, ist mir das Fachportal Pädagogik während meiner Arbeit ein steter Begleiter. Ich empfehle es auch allen Studierenden immer für die Recherche bei Hausarbeiten, Seminararbeiten, Referaten und Abschlussarbeiten. Gerade durch die Verfügbarkeit von Open Access Volltexten ist das Fachportal eine unschätzbar wertvolle Ressource für alle in unserem Tätigkeitsbereich.

Was reizt Sie am Take over des @FachportalPaed-Accounts?

Ein Twitter-Takeover stellt für mich eine sehr gute Möglichkeit dar, mal „außerhalb meiner Bubble“ zu agieren. Andere (meistens auch mehr) Follower als auf meinen eigenen Kanälen versprechen einen Austausch mit Personengruppen, die ich bisher nicht auf dem Schirm hatte – und umgekehrt: die mich bzw. meine Arbeit nicht kennen. Das heißt, ich muss mich mit neuen Impulsen auseinandersetzen – und genau das ist ja das, was ich gerne als „Lerngelegenheit“ bezeichne.
Insofern reizt mich an diesem Takeover, dass ich mit mir bislang unbekannten Personen in Kontakt treten werde, mit denen ich aber das fachliche Interesse an der Pädagogik bzw. Hochschuldidaktik teile. Ich hoffe sehr, dass daraus neue Kontakte entstehen, aus denen vielleicht neue Projekte, Gedankenanstöße oder etwas ganz anderes erwachsen können!

Zu welchen Themen wollen sie twittern?

Ich werde in der kommenden Woche Einblicke in meine Arbeit als Doktorand in der Pädagogik geben. Dabei werde ich insbesondere auf die digitale Lehre eingehen, die uns in den letzten Semestern so intensiv beschäftig hat, zeigen, wie ich damit umgehe, welche Tools ich nutze und welche Prinzipien ich dabei verfolge. Weiter werde ich einige Themen und Projekte vorstellen, an denen ich in der letzten Zeit gearbeitet habe. Ich denke, dass das eine vielseitige Woche wird und ich hoffe sehr, dass ich mit den Follower:innen des Fachportals ergiebige Diskussionen führen kann!

2 Kommentare

  1. Pingback: Monatsnotiz April 2021 • David Lohner

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