Follow-Up zum “Forum Open Education” vom 8. Oktober 2020

Dominik Theis vom Bündnis Freie Bildung moderiert einen Tag lang den Twitter-Account des Deutschen Bildungsservers.

Am 19. November kapert Dominik Theis mit dem Twitter-Account @B_Freie_Bildung des Bündnis Freie Bildung bei Wikimedia Deutschland den Twitter-Account des Deutschen Bildungsservers dbs_20.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Re_publica_19_-_Day_1_(46874204275).jpg, Lizenzhinweis: Jan Michalko / re:publica from Germany, Re publica 19 – Day 1 (46874204275), CC BY-SA 2.0

Herr Theis, wer oder was ist das Bündnis freie Bildung?

Das Bündnis Freie Bildung vereinigt Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen, die sich für freie Bildung einsetzen. Gleichzeitig ist es ein Forum und eine Plattform für Akteurinnen und Akteure, die sich die Öffnung von Lehren, Lernen und Bildung zum Ziel setzen und sich der Förderung Freien Wissens widmen. Das Bündnis ist also ein Impulsgeber für politischen und gesellschaftlichen Wandel in einer vielfältigen Bildungslandschaft. Unser Informationsangebot wird von Wikimedia Deutschland auf Initiative der Bündnisgründer Creative Commons Deutschland, Wikimedia Deutschland und Open Knowledge Foundation Deutschland realisiert und gehostet. Wikimedia Deutschland ist Teil einer weltweiten Bewegung, die sich für Freies Wissen einsetzt. Als gemeinnützige Organisation unterstützen wir Wikipedia und ihre Schwesterprojekte, indem wir Freiwillige fördern, freie Software entwickeln und auf allen gesellschaftlichen Ebenen für das Menschenrecht auf Zugang zu Wissen und Bildung einstehen.

Welche Aufgabe und Funktion haben Sie?    

Seit November 2017 arbeite ich bei Wikimedia Deutschland e. V. und koordiniere dort seit Mitte 2018 das Bündnis Freie Bildung. Ich setze mich für die Öffnung von Lehren, Lernen und Bildung sowie für die Förderung Freien Wissens ein. Mit dem Bündnis Freie Bildung setzen wir Impulse für einen politischen Wandel mit dem Ziel der zeitgemäßen Bildung in einer offenen, digitalen Gesellschaft.

Haben Sie einen eigenen Twitter-Account oder twittern Sie normalerweise über den Wikimedia-Account?        

Ich habe zwar einen eigenen Twitter-Account, werde für den Take over aber den Account des Bündnis Freie Bildung nutzen. Hier twittere ich zusammen mit anderen Bündnis-Mitgliedern über Neuigkeiten und politische Vorhaben in Bezug auf zeitgemäße Bildung. Besonders wichtig sind uns dabei Debatten um Open Educational Resources (OER), digitale Bildung und freies Wissen.

Was gefällt Ihnen am Deutschen Bildungsserver – und an seinem Twitter-Account? 

Dem Deutschen Bildungsserver gelingt es, die Vielfalt an Bildungsthemen auch auf Twitter gut abzubilden. Er bietet nicht nur einen Einblick in die verschiedenen Bildungsbereiche und -themen, sondern ermöglicht auch einen Blick über den Tellerrand. So sucht der Bildungsserver den Diskurs und ermöglicht die notwendige Auseinandersetzung mit zeitgemäßer Bildung.

Was reizt Sie am Take over des @dbs_20-Accounts?

Offenheit, Gerechtigkeit und Inklusion spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, zeitgemäße Bildung in der digitalisierten Welt gelingen zu lassen. Leider kommen diese Themen im alltäglichen Bildungsdiskurs leider oft zu kurz. Ich freue mich, dass der Deutsche Bildungsserver mir – und damit dem Bündnis Freie Bildung – die Möglichkeit gibt, diese Themen noch einmal stärker zu beleuchten. Ich bin gespannt auf den Austausch mit den Followern des Bildungsservers und freue mich auf interessante Impulse und Ideen!

Zu welchen Themen werden Sie twittern?

Ich möchte ein Follow-Up zum Forum Open Education vom 8. Oktober 2020 machen. Die Ergebnisse des diesjährigen Forums sind nämlich eine gute Grundlage für den Austausch zu zeitgemäßer Bildung. Wir haben unter anderem darüber diskutiert, welche Rolle Bibliotheken zukünftig spielen können, wie das Lernen durch regionale Netzwerke unterstützt werden kann, wie zeitgemäße Lehrkräftebildung aussieht und welche Potenziale und Risiken Künstliche Intelligenz bergen. Mit dem Forum wollen wir vom Bündnis Freie Bildung den Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Bildungspraxis und politischen Entscheidungsgremien intensivieren und die Debatte um zeitgemäßes Lehren und Lernen voranbringen. Das Forum wurde in einen Prozess eingebettet, in dem engagierte Expert*innen der Open-Education-Fachcommunity gemeinsam mit Bildungspolitiker*innen verschiedener Fraktionen des Bundestages Herausforderungen in der Bildungslandschaft identifizierten und Lösungsansätze skizzierten. Ich lade alle Teilnehmenden des Forums Bildung Digitalisierung am 19./20. November herzlich dazu ein, sich am Diskurs zu beteiligen!    

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