Alle Artikel von Schumann

„Meine KI-Forschung hilft dabei, produktive Lernverläufe zu identifizieren und Kompetenzen zu verbessern.“

Porträt Daniele Di Mitri

Wie bei digitalen Lerneinheiten entstehende Daten für personalisiertes Feedback genutzt werden können.

FRAGEN AN Daniele Di Mitri, der im April 2021 in der Kategorie Geistes- und Sozialwissenschaften zum AI-Newcomer des Jahres gewählt wurde. Am DIPF | Leibniz-Institut baut er gerade eine Forschungsgruppe zum Thema Künstliche Intelligenz auf, um verantwortungsvolle KI-Systeme für die Bildung zu entwickeln. Zurzeit konzentrieren sich seine Arbeiten auf praktische Lernaufgaben – und nicht auf allgemeine Lernsituationen im Klassenzimmer.

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„Ich wünsche mir, dass die etwas angestaubte Bildungspolitik entstaubt wird.“

Porträt Julia Friedmann

Julia Friedmann über ihr Engagement als eine der jüngsten Teilnehmerinnen beim Bürgerrat Bildung und Lernen

Der Bürgerrat Bildung und Lernen ist ein Projekt der Montag Stiftung Denkwerkstatt. In insgesamt drei Durchläufen bringen die Organisatoren Menschen zusammen, um gemeinsam Lösungen und Ideen für eine zukunftsfähige Bildungspolitik zu entwickeln. Der erste Durchlauf hat im Herbst 2020 begonnen, die Rückmeldungen aus Online-Dialog und Vorbereitungsworkshop werden beim zweitägigen Bürger- und Jugendforum am 28. und 29. Mai 2021 diskutiert. Weiterlesen

Laura Arndt von der PH Heidelberg kapert den Twitter-Account des Fachportals Pädagogik

Sharepic zum Twitter-Take over beim Fachportal Pädagogik. Piratenschiff mit Foto der Gastmoderatorin, ihrem Twitter-Account @laurischlauri und dem Datum des Take over - 14. Mai. Der

Twitter-Take over am 14. Mai 2021

Laura Arndt übernimmt den Twitter-Account des Fachportals Pädagogik gleich zwei Mal: Am 14. Mai stellt sie das Thema ihrer in der Fachdidaktik (MINT-Fächer) verorteten Promotion vor, in der sie untersucht, ob – und wenn ja wie – man im naturwissenschaftlichen Unterricht ein angemessenes Wissenschaftsverständnis vermitteln kann. Dazu gehört auch eine Erhebung, für die sie noch Teilnehmende sucht. Im zweiten Teil ihrer Gastmoderation im Juli will sie die Ergebnisse ihrer Erhebung vorstellen und über das Reviewverfahren des letzten Artikels im Rahmen ihrer publikationsgestützten Dissertation berichten. Wir sind gespannt!

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„Wir müssen in Fachdisziplinen denken, um mehr Titel und Programme im Open Access zu ermöglichen“

Open Access in der Bildungsforschung (6): Die Situation der Verlage

INTERVIEW mit Joachim Höper (wbv Publikation) und Philipp Hess (Knowledge Unlatched) über das Finanzierungsmodell „wbv Open Library“ für Open Access-Publikationen in den Disziplinen der Erwachsenenbildung und der Berufs- & Wirtschaftspädagogik, das Verlag und Knowledge Unlatched gemeinsam aufgelegt haben. Von Rahmenbedingungen, die abgesteckt werden mussten, über Preisgestaltung, Planungsprozesse – aber auch vom Spaß, den es macht, etwas Neues auszuprobieren. Ihr Ziel: Den finanzierenden Institutionen und Bibliotheken einen disziplinorientierten Zugang zu Open Access-Publikationen zu ermöglichen. Weiterlesen

David Lohner vom KIT kapert den Twitter-Account des Fachportals Pädagogik

Porträt David Lohner

Twitter-Take over vom 19. bis 24. April 2021

Für die Woche vom 19. bis 24. April moderiert David Lohner, Doktorand am Karlsruher Institut für Technologie, den Twitter-Account des Fachportals Pädagogik – @FachportalPaed. Er wird Einblicke in seine Arbeit als Doktorand in der Pädagogik geben und insbesondere auf die digitale Lehre eingehen, zeigen, welche Tools er nutzt und welche Prinzipien er dabei verfolgt. Außerdem wird er Themen und Projekte vorstellen, an denen er in der letzten Zeit gearbeitet hat. Weiterlesen

FD-LEX – Grundstein für eine zentrale Forschungsdatenbank zum Thema Sprachförderung und Sprachkompetenz legen

Sharepic mit Foto von Sandra Tietjens mit Titel des beitrags und Reihenangabe "Forschungsdatenzentren stellen sich vor"

Forschungsdatenzentren stellen sich vor (12): FD-LEX am Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, Köln

INTERVIEW mit Sandra Tietjens von der Forschungsdatenbank Lernertexte, kurz auch FD-LEX genannt. FD-LEX entstand aus einem BMBF-Projekt des Mercator-Instituts zu Schreibkompetenzen, bei dem Lernertexte auf Deutsch erhoben wurden, die nun in der Datenbank als orthografisch normalisierte Transkripte und Scans der handschriftlichen Originale bereitgestellt werden – zusammen mit Metadaten der Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam mit dem Verbund Forschungsdaten Bildung arbeitet FD-LEX daran, die Datensätze an zentraler Stelle über das Portal forschungsdaten-bildung.de nachzuweisen. Mit Sandra Tietjens spreche ich über FD-LEX und die Pläne, die Forschungsdatenbank zum Thema Sprachförderung und Sprachkompetenz künftig um weitere Lernertexte auszubauen. Weiterlesen

„Bei Anfragen wird zunehmend von einem einfachen und schnellen Datenzugriff ausgegangen“

Forschungsdatenzentren stellen sich vor (11): Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement beim Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen (DIE)

INTERVIEW mit Hella Huntemann und Harald Kaluza vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) über das Engagement des Leibniz-Zentrums für Lebenslanges Lernen in den Bereichen Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement. Zwei Säulen bestimmen die Arbeit an und mit Forschungsdaten im Institut: Am DIE erhobene Anbieterstatistiken wie die Volkshochschul-Statistik (VHS-Statistik) und der 2017 begonnene systematische Aufbau eines Forschungsdatenmanagements für die institutseigenen Projekte. Weiterlesen

„Fragen der Berufsausbildung lassen sich mit unseren Forschungsdaten hervorragend bearbeiten“

Porträt - Großaufnahme von Holger Alda

Forschungsdatenzentren stellen sich vor (10): Das Forschungsdatenzentrum des Bundesinstituts für Berufsbildung

INTERVIEW mit Dr. Holger Alda, Arbeitsbereichsleiter des Forschungsdatenzentrums im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), das ausschließlich quantitative Daten aus den institutseigenen Forschungsprojekten zur Nachnutzung anbietet. Das sind meist Surveys, also Untersuchungen oder Umfragen, die einen Überblick über bestimmte Themen der Berufsbildungsforschung schaffen sollen. Wie zum Beispiel die Betriebs- und Personendaten, die den Erwerb und die Verwertung beruflicher Qualifikationen im Lebenslauf abbilden. Wer sich also dafür interessiert, wann und wie sich junge Menschen für einen Ausbildungs- und Berufsweg entscheiden, und ob die in der Ausbildung erworbenen Fähigkeiten für eine dauerhafte Beschäftigung in Betrieben ausreichen, ist mit den beim BIBB vorhandenen Forschungsdaten bestens bedient. Weiterlesen

„Virtual Reality im Unterricht ist ein echter Gamechanger.“

Das ViLearn-Team der Uni Würzburg (v.l.): Marc Latoschik, Silke Grafe, Florian Kern, Gabriela Greger und Peter Kullmann. Es fehlt Jennifer Tiede.

Medienpädagogik muss für diese neue Technik frühzeitig sensibilisieren

GESPRÄCH mit Silke Grafe und Marc Latoschik über die gemeinsame Arbeit an einer virtuellen Lernumgebung für Studierende und Lehrende der Schulpädagogik an der Universität Würzburg. Die beiden erforschen im Projekt ViLeArn, wie aktuelle Techniken der virtuellen und der erweiterten Realität eingesetzt werden können, um medienpädagogische Kompetenzen von Lehramtsstudierenden und ihren Dozentinnen und Dozenten zu fördern. Dazu haben sie ein didaktisches Konzept entwickelt, das gemeinschaftliches und interaktives Lernen in Szenarien der virtuellen Realität ermöglicht. Das Konzept wurde mit den Studierenden im Wintersemester 2019/2020 in Seminaren zum Thema „Lehren und Lernen mit und über digitale Medien“ erprobt. Für die Lehrenden wird derzeit an einem Fortbildungskonzept gearbeitet, das sie dazu befähigen soll, die medienpädagogischen Kompetenzen Studierender zu fördern. Wir sprechen über die verschiedenen Forschungsansätze in Pädagogik und Informatik, über die Erfahrungen mit dem Einsatz der virtuellen Lernumgebung und warum die Auseinandersetzung mit Virtual Reality (VR) im Bildungsbereich so wichtig ist. Weiterlesen